TuS Durmersheim
Abteilung Volleyball
 
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Seit den 60er Jahren ...

1960er bis 1970er: Von der Bezirksliga in die Bundesliga

In den 60er Jahren wurde in Durmersheim das Volleyballspiel von „Real-Hauptlehrer“ Helmut Klein eingeführt. In der Saison 1966/1967 nahm dann die erste Volleyballmannschaft der TuS Durmersheim am Spielbetrieb der Bezirksklasse West teil. Was sich in den folgenden Jahren abspielte, ist bis heute im deutschen Volleyball ohne Nachahmer geblieben. Gleich im ersten Jahr glückte der Aufstieg in die Bezirksliga, dem sich 1968 nahtlos der Aufstieg in die Landesliga anschloss. Noch im gleichen Jahr, nach Vorrundenschluss, ging’s direkt weiter in die Badenliga. Dort war Kleinsteinbach zur Halbzeit ausgestiegen und Durmersheim konnte als ungeschlagener Tabellenführer den freien Platz übernehmen. Die ersten drei Spiele in der neuen Umgebung wurden ebenfalls noch gewonnen, ehe es im Februar 1969 – nach mehr als zwei Jahren und drei Aufstiegsfeiern – erstmals wieder eine Punktspielniederlage gab. Am Ende der Saison, in die der TuS zur Halbzeit ohne Pluspunkt eingestiegen war, stand ein sensationeller 4. Platz. Durmersheim wurde als eine von zwei badischen Mannschaften auserkoren, am Qualifikationsturnier für die neu gegründete Regionalliga teilzunehmen. Die Himmelsstürmer um Spielertrainer Helmut Klein mussten erstmals klein beigeben, wurden am Ende siebte von zehn teilnehmenden Mannschaften. Bereits im Jahr darauf, in der ersten vollen Saison in der Badenliga, folgte die nächste Meisterschaft und damit der direkte Aufstieg in die Regionalliga, die schon nach einem weiteren Jahr mit 30:2 Punkten in Richtung Bundesliga wieder verlassen wurde. Der TuS war von der untersten bis in die oberste Spielklasse nonstop durchmarschiert, und das mit einer nahezu unveränderten Mannschaft (lediglich Spieler aus dem eigenen Nachwuchs wurden eingebaut). Das hat dem TuS bis heute niemand nachgemacht.

1970er bis 1990er: Einpendeln in der Regionalliga

Bis 1977 spielte der TuS im Kreis der deutschen Spitzenteams, zuerst trainiert von Rainer Kraus und später von Franz Kary. Nach Einführung der eingleisigen 1. Bundesliga wurde Durmersheim der neu gegründeten 2. Bundesliga zugeteilt ehe es erstmals regulär abwärts ging. Der TuS gehörte bis 1981 der Regionalliga Südwest an, danach folgte der Abstieg in die Oberliga Baden-Württemberg, 1982 sogar hinab in die Badenliga. 1983 wurde der Abwärtstrend gestoppt und der der TuS kehrte ins baden-württembergische Oberhaus zurück. 1990 folgte dann die Rückkehr Regionalliga, die 1991– etwas überraschend – unter Trainer Franz Steiner in Richtung 2. Bundesliga verlassen wurde.

1990er: Zwei kurze Auftritte in der zweiten Bundesliga

Leider traf der Aufstieg Verein und Mannschaft unvorbereitet, und die Saison in der 2. Bundesliga konnte nur unzureichend vorbereitet werden. So musste der TuS nach nur einem Jahr zurück in die Regionalliga. Wieder war ein Neubeginn fällig. Detlef Helbig übernahm das Traineramt und führte das Team wieder zur Regionalligameisterschaft und zum Aufstieg zur 2. Bundesliga. Diesmal war der Aufstieg besser vorbereitet und das Aushängeschild der Gemeinde verkaufte sich zunächst sehr gut. Doch ohne spektakuläre Neuverpflichtungen, dafür fehlte schlichtweg das Geld, lieĂźen die Rückschläge nicht auf sich warten. Zum Saisonende musste das Team schlieĂźlich abermals den Abstieg in die Regionalliga antreten.

2000er: Neuaufbau und zweite Bundesliga

1998 kam ein Generationswechsel für die erste Mannschaft. Gleich acht neue Spieler und ein neuer Trainer starteten in der Regionalliga. Leider reichte es nicht zum Klassenerhalt, doch die junge Truppe spielte sich gut ein und steigerte sich enorm, so dass die Oberliga mit nur drei verlorenen Sätzen wieder in die Regionalliga verlassen wurde. 2002 und 2003 klopfte der TuS dann schon am Aufstieg, musste jedoch dem VC Offenburg und dem TV Rottenburg jeweils den Vortritt lassen, ehe Trainer Alexander Sartisson die Mannschaft übernahm. Sartisson arbeitete konzentiert und konsequent mit einem stabilen Kader am Ziel „Meisterschaft“. 2005 dann nahm der TuS endlich die Hürde und machte in Sartissons zweitem Amtsjahr den erneuten Aufsteig in die zweite Bundesliga Liga perfekt. Die Mannschaft konnte sich im Verlaufe der Jahre in der 2.Bundesliga etablieren und stieg nach einer unglücklichen Saison 2008/2009 in die Regionalliga ab. Es folgte eine furiose Saison mit einem dramatischen Ende. Mit einem 8-Mann-Kader wurde kein einziges Spiel verloren und so zog man in das 4er-Aufstiegsturnier um 2 Plätze in der 2.Bundesliga ein. Nach einem Sieg und zwei sehr unglücklichen TieBreak-Niederlagen landete man auf Platz 3 des Turniers. Erst Wochen später erreichte den TuS die frohe Botschaft, dass durch den Rückzug eines Vereins ein weiterer Platz frei wird. Der TuS war also nach einem Jahr Pause wieder zweitklassig! Die kommende Saison sollte eine der Besten werden. Am Ende sprang Rang 5 heraus! Eine weitere starke Saison mit Platz 6 folgten, ehe sich die alten Hasen in die 2.Mannschaft verabschiedeten und Platz machten für den nächsten Generationswechsel.

2010er: Zweite Bundesliga und finanziell bedingter Abstieg in die Dritte Liga

Nach dem Abgang vieler etablierter Spieler der vergangenen Jahre sollte es eine neue Generation richten. 2011/2012 sollte jedoch zunächst nicht das Jahr der TuS'ler sein. Mehrere langwierige Verletzungen dezimierten den Kader stark und eine weitere 8-Mann-Saison stand den TuS-Akteuren bevor - diesmal jedoch in Liga 2. Doch mit dem Mut der Verzweiflung gelang Unglaubliches. Ein besonderes Highlight wurde der TuS-Geschichte hinzugefügt: Man qualifizierte sich für das Achtelfinale des DVV-Pokals und empfing den Erstligisten vom Moerser SC. An einem denkwürdigen Abend konnte dem haushohen Favoriten lang Paroli geboten werden. Sogar ein Satzgewinn konnte verbucht werden. Am Ende stand der hart erkämpfte Klassenerhalt und die Hoffnung in der darauffolgenden Saison über einen gröĂźeren Kader zu verfügen. Der Hoffnung folgte die Ernüchterung. Eine verkorkste Vorbereitung und ebenfalls ein Kader mit zunächst 8 Mann boten keine guten Vorzeichen. Dennoch setzte der TuS in der ersten Saison mit Drei-Punkte-Regel (Sieg: 3 Punkte, Tiebreak-Sieg: 2 Punkte, Tiebreak-Niederlage: 1 Punkt) alles daran allen Umständen zum Trotz den Klassenerhalt auf die Beine zu stellen. In einer in der Saison 2013/2014 sehr ausgeglichenen Liga konnte dieser in letzter Sekunde erreicht und gefeiert werden. Doch trotz sportlichem Klassenerhalt kam diesmal der ohnehin schon klamme Verein endgültig an seine Grenzen und signalisierte, dass keine weitere 2.Liga-Saison zu stemmen sei. In einer beispiellosen Aktion wurden Gespräche mit Karlsruher Vereinen geführt - stets guter Hoffnung gemeinsam als Spielgemeinschaft den Volleyballstandort Karlsruhe aufrecht zu erhalten. Doch letztenendes war die Zeit zu knapp und dem TuS blieb nur der Zwangsabstieg in die seit 2 Jahren bestehende Liga 3. Aus finanziellen Gründen konnte auch Erfolgscoach Sartisson nicht weiter gehalten werden und für die Saison 2013/2014 sprang erneut Franz Steiner in die Bresche und übernahm das Amt des Cheftrainers.

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