TuS Durmersheim
Abteilung Volleyball
 
*** Herren 1 beenden die Kammachi Bezirksliga 2016/2017 auf dem 6. Platz *** Wir suchen für die neue Saison neue Mitspieler - Interesse? Meldet euch doch einfach via Facebook und kommt zu einem Probetraining vorbei ***
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beendet

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Aktuelles und Berichte

21. Januar 2017 - Herren 1:  8. Spieltag

Licht und Schatten

 

10. Dezember 2016 - Herren 1:  Letzter Spieltag

The Final Chapter

 

30. Mai 2016 - Damen 1:  Abschlussbericht

Wenn’s am schönsten ist, soll man aufhören

Zwar lässt unser letzter Platz in der Landesliga-Tabelle nicht vermuten, dass die vergangene Saison die Schönste war, nichtsdestotrotz haben uns die Niederlagen noch mehr zusammengeschweißt und der durchweg schönen Zeit in Durmersheim keinen Abbruch getan. In guter Erinnerung bleiben uns der Aufstieg in die Landesliga, die durchzechten Nächte in der Marktlücke („a Malü a day keeps the doctor away“, „heute gehen wir erst morgen heim“, etc…), gute Trainer, „Zweiter Platz“, maximaler Teamgeist, Boom Chakalaka, Beach&Grill, Dopingversuche mit diversen Zaubertränken, One Team, wenige, aber treue Fans und vieles mehr.

(Photo by Sabine)

Da Durmersheim leicht außerhalb von Karlsruhe liegt und wir seit mehreren Jahren mit Spieler- und Trainermangel zu kämpfen hatten, musste eine neue Perspektive her. Als sich herumgesprochen hatte, dass wir nach neuen Möglichkeiten suchen, zeigten einige Ablösevereine Interesse uns mit finanziellen und materiellen Mitteln zu unterstützen, um im Gegenzug den Zuschlag für die Spielrechtsübertragung zu bekommen (vielen Dank an dieser Stelle für die Hilfsbereitschaft vieler Kollegen und Vereine). Offen waren wir für viele Optionen. Einig waren wir uns alle darin, dass wir als Mannschaft weiterbestehen wollen. Das entpuppte sich als gar nicht so unkomplizierte Forderung. Es ist immer schwer eine Entscheidung zu treffen und die Aussicht auf ein Ende unserer Damenmannschaft in Durmersheim erschwerte uns diese umso mehr. Letzten Endes haben wir uns dazu entschlossen samt Spielrecht zum SVK Beiertheim zu wechseln. Wir freuen uns, dass wir dort so offen aufgenommen wurden und blicken erwartungsvoll der neuen Saison entgegen, die wir hoffentlich sowohl auf dem Feld als auch außerhalb des Feldes zusammen mit unseren neuen Mitspielerinnen rocken werden.

Last but not least wollen wir natürlich noch der gesamten Durmersheimer Volleyballabteilung für die Unterstützung und die tolle Zeit, die uns ermöglicht wurde, danken. Wir würden uns freuen, wenn wir uns bei dem einen oder anderen Spiel über den Weg laufen!

In diesem Sinne: Sahne Banane und Tschüss 

 

23. März 2016 - Damen 1:  Letzter Damenspieltag dieser Saison

Zufriedenstellender Saisonabschluss

Da der Abstieg der TuS Damen bereits besiegelt und an dem enttäuschenden Ergebnis der Saison nichts mehr zu ändern gab, entschieden wir uns am letzten Spieltag nichtsdestotrotz noch ein voraussichtlich letztes Mal unter Durmersheimer Flagge alles zu geben und vor allem Spaß zu haben. Das Spiel wurde somit mit einem „Sahne-Banane“-Likörchen begrüßt.

(Photo by 'unbekannt')

Angetreten wurde beim Tabellenführer VSG Kleinsteinbach, der bereits den Platz in der Verbandsliga sicher hatte. Deshalb entschied sich der Gegner die Positionen auszulosen.

Von dem Positionensalat des normalerweise starken Gegners konnten wir im ersten Satz profitieren und fuhren diesen deutlich nach Hause.

Im zweiten Satz, in dem auf beide Seiten personell umgestellt wurde, konnte die VSG, nach einem relativ ausgeglichenen Satzanfang, mit einer Aufschlagserie davon ziehen und den Satz 25:20 gewinnen. Die Stimmung innerhalb unserer Mannschaft blieb trotzdem gelassen und es gelang ein Ergebnis-Déjà-vu des ersten Satzes. Der Satz ging 25:19 an uns.

Des ersten Punktes beraubt, entschied sich die VSG -bis auf die Stellerin, die als Libera eingetragen war- wieder auf normal umzustellen. Dies machte sich im vierten Satz deutlich bemerkbar. Die Angriffe des Gegners gewannen an Durchschlagskraft, der Block war wieder zu. Von dem Leistungsanstieg überrumpelt, gaben wir den Satz beinahe wehrlos an den Gastgeber ab.

Die Saison wollten wir selbstverständlich nicht derart beenden, sodass vor dem Tie-Break noch mal mit bewährten Mitteln motiviert wurde ;). Der letzte Satz wurde ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, geprägt von einer starken Abwehr auf unserer Seite. Kleine Unsicherheiten am Ende des Satzes führten leider zu Fehlern, die uns den Sieg kosteten. Der Satz ging knapp 12:15 an den Gegner. Wenn auch kein Happy-End, freuen wir uns den letzten Spieltag mit einem 5-Satz-Spiel ausgekostet und einen schönen Abschluss für unsere in der Konstellation gemeinsame Zeit in Durmersheim gehabt zu haben, die gebührend in der Karlsruher Innenstadt gefeiert wurde.

Wir bedanken uns bei allen, die uns diese Saison unterstützt haben und halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden, wie und vor allem wo es mit uns weiter geht. In diesem Sinne: Sahne-Banane-und-Tschüss!

 

6. März 2016 - Damen 1:  Spieltag Damenmannschaft 06.03.2016

Weiter Kurs auf rote Weste

Mit Vollgas ging es für die Damen des TuS Durmersheim am Sonntag gegen den VC Eppingen. Der erste Satz ging mental und sportlich klar an die Gäste aus Durmersheim und endete 25:19. Im zweiten Satz gaben einige Fehler der Durmersheimerinnen der Heimmannschaft den nötigen Aufwind und so ging dieser Satz mit 20:25 nach Eppingen. Die Eppinger nutzten im dritten Satz die Unsicherheit der Mädels aus Durmersheim und holten sich so auch den diesen Satz. Im vierten Satz hieß es nochmal den Sportgang einlegen für die Gäste vom TuS und so gab es ein spannendes Hin und Her, das letzten Endes an die Heimmannschaft ging.

(Photo by Sabine Heinrich)

Fazit des Spieles:

- die Abwehr war heute in Bestform

- das nächste Mal gibt’s wieder "Rotes" vorher

 

28. Februar 2016 - Damen 1:  Damen Heimspieltag

Endlich! Der erste Sieg!!!

Am vergangenen Samstag haben sich die TuS Damen mit Coach Jutta nach langem Kampf endlich ihren ersten Saisonsieg erkämpft.

(Photo by Sabine Heinrich)

Bereits im ersten Spiel gegen den Tabellenzweiten VSG Ettlingen/Rüppurr 2 haben die Volleyballdamen des TuS Durmersheim durch Kampfgeist gezeigt, was in ihnen steckt.

Der erste Satz begann mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen, endete aber leider mit 25:16 für den VSG. Doch schon im nächsten Satz brachte Mittelangreiferin Thea Schuhmacher mit einer Auffschlagsserie die Gegner ins Schwitzen und der Satz ging mit 25:18 an die Gastgeber. Vom Übermut benommen, verloren die TuS Damen die Konzentration und viele Punkte gingen an die Gegner. Den dritten Satz konnten somit die VSGlerinnen mit eindeutigen 25:13 für sich bestimmen. Doch so leicht gaben die Damen des TuS nicht auf. Der vierte Satz verlief spannend. Mit sicheren Annahmen und scharfen Angriffen versuchte der TuS Durmersheim, erneut den VSGlerinnen einzuheizen. Doch gegen Ende gewannen diese doch mit 25:21 und somit auch das Spiel (3:1).

Was mit erschreckenden 25:7 für den KIT SC im ersten Satz des zweiten Spiels begann, endete glorreich für den TuS Durmersheim!

Da waren die Damen des TuS Durmersheim nach ihrer kurzen Erholungspause wohl etwas eingeschlafen! Harte Angaben und starke Angriffe brachten die Durmersheimerinnen etwas ins Wanken und schnell mussten sie den Satz an den KIT SC abgeben. Doch mit lautstarker Unterstützung von der Zuschauertribüne und einer abwehrstarken Libera rafften sich die Gastgeber auf und bewiesen, dass sie sich mit dieser Niederlage nicht abfinden würden! Angriffsschläge galt es abzuwehren und nahezu jeder Lob der Gegner konnte gerettet werden. Der zweite Satz verlief spannend und schlussendlich gewannen ihn die TuS Damen mit 28:26. Auch im dritten Satz lieferten sich die beiden Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit langen, kräftezehrenden Ballwechseln, doch die TuS Damen konnten sowohl mit gezielten Lobs, spontanen (aber effektiven) Dreier-Blocks und harten Angriffen den Satz mit 25:21 gewinnen. Das zurückgewonnene Selbstvertrauen stärkte die TuS Damen und der vierte Satz musste von den KIT SClerinnen ebenfalls an die Gastgeber abegegeben werden (25:16).

Fazit des Tages: Sabines kleiner roter Zaubertrank wirkt wahre Wunder :)

 

16. Februar 2016 - Damen 1:  9. Spieltag unserer Damenmannschaft

Stark angefangen – stark nachgelassen

Ökonomisch und ökologisch nahezu optimiert reisten die TuS Damen ins idyllische krötenfreundliche Mühlhausen. Sehr gut gelaunt gingen wir ans Aufwärmen, flösten uns heimlich unser neu entdecktes Dopingmittel ein (Tipp einer uns wohlgesonnenen Volleyballkollegin) und spielten ganz nach dem Motto: „Es gibt nur ein Gas – Vollgas“ den ersten Satz herunter. Mit Schnelligkeit und Durchschlagkraft gewannen wir einen Punkt nach dem anderen, so dass das Schiedsgericht kaum mit dem Blättern hinterherkam. So stand es 21:12 für uns. Kaum auf die Tafel geschaut, bekamen wir die Flatter. Mühlhausen holte ordentlich auf. Nichtsdestotrotz, der Satz ging an uns. Wir stellten fest: Mit Gewinnen macht Volleyball ja noch mehr Spaß! Der Satz wurde gebührend gefeiert. Im Siegestaumel wechselten wir die Seiten und bekamen gleich darauf zu spüren, dass die Mühlhausener die Satzpause effektiver genutzt hatten. Sie hatten ihre Taktik geändert, der Block stand einwandfrei und so durften wir erfahren, dass das Thema „Blocksicherung“ künftig intensiv trainiert werden sollte. Verunsichert gelang uns immer weniger und schwuppdiwupp waren die Mühlhausenerinnen davon gezogen. Der Satz ging verloren wie die beiden folgenden auch. Da es weniger Spaß macht über Schwächen zu schreiben und die Liste den Rahmen eventuell sprengen würde, lieber weitere positive Meldungen: Hervorzuheben ist unsere gute Annahme um Libera Nic… äh Sabine und der gute Außenangriff um Hauptangreiferin Thea Flummi Schuhmacher. Die trotz des bitteren Endes gute Stimmung wurde in der Marktlücke noch besser, der verfasste Videospielbericht deswegen leider nicht vorzeigbar.

(Photo by Sabine Heinrich)

Plan für das nächste Mal: Doping optimieren.

 

26. Januar 2016 - Damen 1:  8. Spieltag unserer Damenmannschaft

Hoffnung auf Punkte vertagt

Top motiviert wie immer aber mit wenig Vorbereitung durch die verlängerte Weihnachtspause (wir

(Photo by Sabine Heinrich)

haben halt die russischen Weihnachten gleich mitgefeiert), starteten die Mädels des TuS Durmersheim in das neue Jahr mit einem Heimspiel. Das Coaching übernahmen Jutta und zum ersten Mal auch unser Trainer Torsten. Die Gegner waren zum einen VC Kuppenheim und zum anderen TV Waibstadt. Ziel war es den VCK als Beinahe-Tabellennachbarn zu schlagen, während der TV mit einem Platz in der oberen Tabellenhälfte eher Kür als Pflicht darstellte. Obwohl die Durmersheimerinnen sich über weite Strecken ein Kopf an Kopf Rennen mit den Gästen aus Kuppenheim lieferten und im 2. Satz sogar mit einer deutlichen Führung kurz vor Satzende den ersten Satz des Tages hätten nach Hause fahren können, ging das Match mit 0:3 an den Gast verloren. Die „wir schlagen uns selbst“-Krankheit, die uns schon die gesamte Saison begleitet, ließ sich somit auch im ersten Spiel des neuen Jahres nicht kurieren. Sollte ein Pharmakonzern die passende Medikation dafür entwickelt haben, bitte melden! Der Sponsor, der das Ganze dann bezahlen will, bitte auch! Vor dem zweiten Spiel, um die gute Laune wieder ein bisschen einkehren zu lassen, wurde erst einmal der Hugo ausgepackt und schon die Feier für das Saisonende geplant. Der erste Satz des zweiten Spiels begann dank Alkohol sogar unerwartet gut und ein erster Vorsprung konnte herausgearbeitet werden. Dieser wurde aber auch recht schnell wieder abgegeben, da der TV Waibstadt Bombenaufschläge auspackte, die dem TuS zu schaffen machten. Die Annahme stellte sich durch das ganze Match als Schwäche heraus und die Anstrengung aus dem ersten Spiel machte sich in Form von Konzentrationsausfällen bemerkbar. Die Abwehr lief (und flog) erstaunlich gut, woraus lange kraftzehrende Ballwechsel entstanden. Dem Angriff fehlte es aber an Durchschlagkraft gegen die laufstarken Waibstädterinnen. Deshalb ging das Spiel ebenfalls 0:3 verloren. Was wir aus dem heutigen Tag mitnehmen:

- Die personellen Umstellungen im 2. Spiel haben Potential

- Alkohol ist eine Lösung: Hugo, willkommen im Team!

- Pizza Fantastico kennt bald das ganze Team beim Namen

 

13. Dezember 2015 - Damen 1:  7. Spieltag unserer Damenmannschaft

Mannometer – wann endet diese Pechsträhne endlich!?

M – Motivation fehlte den Faultieren nicht

(Photo by Sabine Heinrich)

A – Absprachen wurden getroffen, wenn auch in unterschiedlichen Sprachen

N – Niederlage (1:3)

N – Neues Jahr, neues Glück – 2017 wird subba!

O – Ohrenbetäubend lautes Anfeuern durch 3-Mann-Orchester

M – Massiver Block mit Einschusslöchern

E – Erstklassiges Coaching mit Adrenalingarantie

T – Teamgeist scheißt auf Pechsträhne

E – Erwachen aus dem Dornröschenschlaf im 3., erneut dem Tiefschlaf verfallen im 4. Satz

R – Rückrundenrakete im Orbit verschollen

 

29. November 2015 - Damen 1:  6. Spieltag unserer Damenmannschaft

Knapp am ersten Punkt vorbeigeschmettert

Gestern waren die Damen des TUS Durmersheim beim KIT zu Gast. Aufgrund der schon knappen und spannenden Begegnungen im letzten Jahr, war auch gestern von Anfang an klar, dass das eine ganz enge Entscheidung werden kann.

(Photo by Sabine Heinrich)

Die Durmersheimerinnen kamen gut ins Spiel und so war der Satz anfangs ausgeglichen. In der Mitte des Satzes gelang es dem KIT mit ein paar guten Aktionen sich einen Vorsprung von 6 Punkten zu verschaffen. An Aufgeben war aber nicht zu denken und mit einer tollen Teamleistung konnte der Rückstand zum Ende des Satzes wieder aufgeholt werden. Es folgten spannende Ballwechsel, die nicht nur die Zuschauer, sondern vor allem auch Trainer und Mitspieler Nerven kosteten. Einsatz und bedingungsloser Wille wurden belohnt und der erste Satz ging mit 30:28 nach Durmersheim.

Der 2. und 3. Satz waren sich recht ähnlich. Den Damen des TUS gelang es leider nicht die Leistung vom ersten Satz zu wiederholen. Man konnte zwar immer mit guten Aktionen punkten, aber letztlich fehlte die Konstanz und der KIT nutzte seine Chancen einfach besser um Punkte zu machen. Somit gingen die beiden Sätze an den KIT (17:25 und 18:25).

Der 4. Satz sollte noch einmal alles an Dramatik aufwarten, was Volleyball zu bieten hat. Von Beginn an setzen die Durmersheimerinnen den KIT unter Druck, denn so schnell wollte man sich nicht geschlagen geben. Mit starken Aufschlägen und effektiven Angriffen konnte sich ein komfortabler Vorsprung erarbeitet werden (24:20). Doch wie auch in einem der letzten Spiele, konnte und wollte der entscheidende Punkt nicht gelingen. Obwohl der erste Punkt der Saison zum Greifen nahe war, am Ende musste man sich dem KIT doch mit 25:27 geschlagen geben.

Die Hinrunde ist leider nicht so gelaufen, wie man es sich in Durmersheim erhofft hatte. Die Entwicklung der letzten Spiele hat jedoch gezeigt, dass noch längst nicht alles verloren ist und bis zum Ende der Saison weitergekämpft wird, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.

 

26. November 2015 - Damen 1:  5. Spieltag unserer Damenmannschaft

TuS Damen immer noch erfolglos

Bis jetzt noch sieglos,erhofften sich die Durmersheimerinnen endlich den ersten Sieg einzuholen.Dass dies kein Selbstläufer gegen den VSG Ettlingen/Rüppur wird, war vor dem Spiel jedem klar. Trotzdem wollte man nichts unversucht lassen.

(Photo by Sabine Heinrich)

Die Durmersheimer Damen starteten hochmotiviert und mit guter Laune in den ersten Satz. Aufgrund fehlender Konzentration und vieler Eigenfehler lief die TuS jedoch schnell einem Rückstand von 2:9 hinterher. Durch die druckvollen Aufschläge und die guten Angriffe der Gegner kam keine gute Annahme zustande und der Satz musste mit 15:25 an den VSG Ettlingen/Rüppur abgegeben werden.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich zu Beginn ein Duell auf Augenhöhe. Es gelang keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Dieses ausgeglichene Spiel konnte jedoch so nicht weitergeführt werden. Mal wieder war die gegnerische Mannschaft in Angriffs- und Blockstärke den Durmersheimerinnen überlegen. Die Gastgeber konnten auch diesen Satz mit 25:16 für sich entscheiden.

Die TuS Damen wollten sich so schnell nicht geschlagen geben und versuchten zurück ins Spiel zu finden. Im dritten Satz entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss. Wenig Eigenfehler und gezielte Angriffe brachten den Durmersheimerinnen einen leichten Vorsprung. Doch auch in diesem Spiel fehlte es an mentaler Stabilität. Daher musste auch der letzte Satz mit 24:26 an die Gegner abgegeben werden.

Ein großes Dankeschön geht an Thorben Sandmeier, der uns an diesem Spieltag als Trainer begleitet hat.

 

15. November 2015 - Damen 1:  4. Spieltag unserer Damenmannschaft

Weiterhin Sand im Getriebe

Als wir am Samstagmittag alles für unseren zweiten Heimspieltag in der Hardtsporthalle aufbauten, war allen 11 Spielerinnen klar….heute wollen wir den Bann brechen und ein paar Punkte auf unser Konto schaffen, um endlich aus dem Tabellenkeller nach oben zu klettern.

(Photo by Sabine Heinrich)

Mit der VSG Kleinsteinbach hatten wir zum Einstieg gleich einmal die härtere Nuss zu knacken. Die Kleinsteinbacher stehen auf Platz 2 der Tabelle und das zu Recht, wie wir leider nach und nach feststellen durften. Nach dem 1. Satz, den wir zu 14 abgeben mussten, legten wir eine Schippe drauf und konnten ziemlich lange auf Augenhöhe mithalten. Es gab viele lange und aufregende Ballwechsel, die leider oft am Ende an die Gegner gingen, die uns an Körpergröße und dadurch bedingt auch in Angriffs- und Blockstärke überlegen waren. Letztendlich zogen die Gegner davon und der Satz ging mit 25:22 an die VSG. Ähnlich verlief der 3. Satz. Wir versuchten uns noch einmal zu motivieren und den Gegner durch Taktik und Übersichtsspiel auszuhebeln, mussten uns dann aber letztendlich 25:17 geschlagen geben.

Unser nächster Gegner war der VC Eppingen, Tabellenplatz 7. Schon im ersten Satz war zu spüren, das hier war eine ganz andere Nummer, hier war ein Sieg absolut in Reichweite…….wenn nur diese Psyche nicht wäre. Denn wieder einmal mehr wurde uns bewusst, dass das psychologische Moment beim Volleyball die halbe Miete ist. Soll heißen, wir waren in allen drei Sätzen ebenbürtig mit unserem Gegner, in Satz 3 hatten wir sogar deutlich die Nase vorn und konnten das Spiel trotzdem nicht zu unseren Gunsten entscheiden (25:23, 25:18, 25:22). Es fehlte einfach noch an mentaler Stabilität, einen Satz konsequent bis zum Sieg durchzuspielen.

Was lernen wir daraus?

Ich denke wir haben die Mittel und Fähigkeiten in dieser Liga zu bestehen, wenn wir es schaffen zu erkennen, dass jeder in dieser Mannschaft seine ganz bestimmten Stärken hat, die, wenn man sie gezielt einsetzt, in der Summe eine starke Mannschaft ergeben. One Team….das ist unser Ziel!

 

25. Oktober 2015 - Damen 1:  3. Spieltag unserer Damenmannschaft

Damen des TuS Durmersheim gehen trotz ehrgeizigem Kampf leer aus

Nach zwei Trainingseinheiten zum umgestellten Spielsystem fuhren die TuS Damen ins schöne Örtchen Kuppenheim. Dort wollten sie ihr Punktekonto beleben. Neun Durmersheimer Damen und Coach Philipp Maurus gingen motiviert ans Werk. Zunächst freuten sich die TuS Damen über einen gelungenen Start, liefen aber bereits nach dem ersten Drittel des ersten Satzes immer einem kleinen Punkterückstand hinterher. Diesen konnten sie nicht mehr umkehren (21:25). Den zweiten Satz konnten die TuS Damen mit einer 5 Punkte Führung starten. Die bequeme Führung ließen sie sich leider zum Ende des Satzes abnehmen und mussten auch den zweiten Satz an die Gastgeberinnen abliefern (22:25). Kampfbereit starteten die TuS Damen mit zwei Spielerinnenwechseln in den dritten Satz. Er sollte nicht der letzte sein in Kuppenheim! Ein Kopf-an-Kopf-Rennen entstand. Die Durmersheimerinnen behielten die Nerven und konnten einer Aufholjagd der Gastgeberinnen standhalten. Es gelang der erste Satzgewinn der Saison mit schönen und langen Spielzügen (25:23)! Doch was zuvor so leicht ausgesehen hatte, wollte im vierten Satz nicht mehr gelingen. Die Annahme wollte nicht so recht funktionieren, so dass Angriffe die den Gegner in Bedrängnis brachten, kaum zustande kamen. Die Kuppenheimer Mädels hatten es leicht ihr Spiel durchzusetzen. Nach insgesamt knapp 2 Stunden Spielzeit endete der vierte Satz deutlich (15:25). Auch heute gingen die TuS Damen leider leer aus. Sie haben Leistung und Moral im Vergleich zu den letzten Spielen aber weiter deutlich verbessern können und blicken zuversichtlich dem Heimspiel in der Hardtsporthalle am 14.11. entgegen und freuen sich auf lautstarke Unterstützung der Fans!

(Photo by Sabine Heinrich)

 

18. Oktober 2015 - Damen 1:  Heimspiel-Debüt nicht geglückt

TuS Damen verlieren 0:3 gegen den SV Sinsheim 2 (17:25, 15:25, 16:25) und ebenfalls 0:3 gegen den TSV Mühlhausen (7:25, 13:25, 14:25).

Zwei Wochen nach Saisonstart stand am 18.10.2015 das erste Heimspiel der Damen des TuS Durmersheim gegen den SV Sinsheim 2 und den TSV Mühlhausen an.

Es spielten: Alice Roß, Sabine Heinrich, Thea Schuhmacher, Rebecca Zipfel, Anja Meschter, Nicole Wiederich, Ligia Radulescu, Selina Hafner und Tizia Matthäus (Photo by Sabine Heinrich)

Trainer Philipp Maurus hatte mit der vollzählingen Mannschaft einen großen Kader zur Verfügung. Als um 12:00 Uhr angepfiffen wurde, waren die Damen hochmotiviert und von ihren Fans unterstützt, bereit es mit Sinsheim aufzunehmen. Anfänglich konnte das Team um Spielführerin Nicole Wiederich mit den Sinsheimerinnen mithalten. Allerdings verloren die Damen des TuS Durmersheim, aufgrund vieler Eigenfehler, schnell den Anschluss. Der Satz musste mit 17:25 an die Gegner abgegeben werden.

Auch im zweiten Satz konnten die Damen aufgrund schlechter Annahmen nicht mit den Kontrahentinnen gleichziehen. Der Spielerinnenwechsel beim Stand von 9:12 verhalf den Durmersheimer Damen leider nicht zur Aufholjagd. So ging mit einem Spielstand von 25:15 auch der zweite Satz auf das Konto des SV.

Dennoch waren die Damen des TuS weiterhin bestrebt, ihr Spiel zu steigern und im nächsten Satz zu punkten. Nach einigen Anweisungen des Trainers und motivierender Unterstützung des Publikums startete die dritte Runde. Dennoch fehlte die nötige Stabilität, um den Sinsheimerinnen gefährlich zu werden und so war nach nur wenigen Minuten ein Rückstand von 0:7 zu verzeichnen. Doch weiter nicht beirrt, zeigten die Spielerinnen von Philipp Maurus ihre spielerischen Fähigkeiten und setzten die Gegner unter Druck. Auch wenn die Heimspielerinnen bis zum Schluss um jeden Ball kämpften, hat es am Ende doch nicht gereicht und sie mussten auch diesen Satz mit 16:25 an Sinsheim abgeben.

Die Damen des TuS Durmersheim traten beim zweiten Spiel gegen den TSV Mühlhausen an. Die TuS-Volleyballerinnen hatten sich vorgenommen, das vorher verlorene Spiel wieder wett zu machen. Zunächst herrschte ein ausgeglichenes Spiel. Die Gastgeberinnen ließen sich jedoch nach sehr druckvollen Angaben der Gegnerinnen einschüchtern und mussten den ersten Satz mit einer Niederlage von 25:7 hinnehmen.

Im zweiten Satz hatte Durmersheim sich nun besser auf den Gegner eingestellt und wurde stärker. Durch harte Angaben und sichere Abwehr gelang es ihnen bis zu einem Spielstand von 10:9 an den TSVlerinnen dran zu bleiben. Jedoch wurden die harten Angriffe der TuS Damen von den Gegnerinnen sehr gut abgewehrt. So war es schwierig für die Mannschaft, die nötigen Punkte zu erzielen. Die Durmersheimerinnen mühten sich. Das Spiel wurde zäh, denn bei den Gastgeberinnen kamen zu guten Bällen zu viele Fehler hinzu. So ging der zweite Satz mit 25:13 an den TSV Mühlhausen.

Gleich zu Beginn des dritten Satzes hatten die TuS Damen mit einer Aufschlagserie der Gegnerinnen zu kämpfen. Völlig aus dem Gleichgewicht gebracht, mussten sie einen Vorsprung von 10 Punkten hinnehmen. Mühlhausen war konstant vorne. Durmersheim kämpfte, konnte aber den Rückstand nicht mehr aufholen, und so gewann der TSV auch den dritten Satz (25:14) und somit das Spiel.

Für die Mannschaft des TuS Dumersheim war zwar durch eine Veränderung des Spielsystems eine Verbesserung hinsichtlich des letzten Spieltags sichtbar, jedoch muss noch an den jeweiligen Schwachstellen gearbeitet werden. Bis zum nächsten Spiel werden die TuS Damen versuchen, diese zu minimieren und ihre Stärken auszubauen.

Es spielten: Alice Roß, Sabine Heinrich, Thea Schuhmacher, Rebecca Zipfel, Anja Meschter, Nicole Wiederich, Ligia Radulescu, Selina Hafner und Tizia Matthäus.

 

4. Oktober 2015 - Damen 1:  Damenmannschaft sucht Verstärkung

Damenmannschaft sucht Verstärkung

(Photo by TuS Durmersheim)

 

4. Oktober 2015 - Damen 1:  Saisonauftakt Landesliga

Aller Anfang ist schwer

Zum Saisonauftakt ging es für die Damen nach Waibstadt, wo nach Neueinteilung der Staffeln ein noch unbekannter Gegner wartete. Die neu formierte Mannschaft des TuS Durmersheim ging hoch motiviert an den Start. Der erste Satz fing mit einer Aufschlagserie des Gegners an, so dass es zu einem frühen 0:5 Rückstand kam. In der Folge waren es vor allem Abstimmungsfehler und der fehlende Abschluss im Angriff, die für Punktverlust sorgten, so dass der erste Satz mit 17:25 verloren ging. In den 2. Satz fanden die Spielerinnen viel besser hinein. Jedoch blieben auch hier oft die eigenen Fehler der Grund, warum man nie ganz an den Gegner heran kam und dieser sich somit auch den 2. Satz sichern konnte (16:25). Der 3. Satz startete ähnlich wie der erste. Der Annahme gelang es nicht, den Ball so ins Spiel zu bringen, dass ein effektiver Angriff stattfinden konnte. Dies hatte zur Folge, dass die Mannschaft fast ausschließlich nur mit der Abwehr beschäftigt war und kein eigenes Spiel aufbauen konnte. Der Wurm war und blieb drin. Die Durmersheimer Damen mussten auch diesen Satz mit 13:25 abgeben. Dennoch wird positiv in die Zukunft geblickt, denn es war das erste Mal, dass die Mannschaft in dieser Konstellation zusammen gespielt hat. Mit der positiven Stimmung in der Mannschaft und dem vorhandenen spielerischen Potential ist es nur eine Frage der Zeit bis der erste Sieg eingefahren werden kann. Die Mannschaft hofft auf viel Unterstützung der Zuschauer beim nächsten Heimspiel am 18.10.2015, damit dieses Ziel erreicht werden kann.

(Photo by Sabine Heinrich)

 

31. August 2015 - Beach:  Ferienspaß 2015

Sommer, Sonne, Sand ...

Es herrschten ideale Wetterbedingungen am letzten Mittwoch, um ein Gefühl dafür zu bekommen, warum Beachvolleyball Spaß macht. Sonne pur, weicher Sand, gute Musik, Essen, Getränke und gut gelaunte Animateure von der Volleyballabteilung des TuS Durmersheim.

(Photo by Sabine Heinrich)

Die 11 Kinder, die am Ferienspaßprogramm der Gemeinde Durmersheim teilnahmen, lernten unter Anleitung von Markus, Sabine und Ligia die Grundkenntnisse des Volleyballs im Schnelldurchlauf kennen und versuchten sich gegen Ende des Nachmittags sogar schon in kleineren Spielzügen.

Bei solchen Schnupperkursen hat schon so mancher seine Liebe zum Volleyball entdeckt und ist diesem Sport dann für immer treu geblieben.

Vielen Dank an alle für diesen gelungenen Nachmittag!

 

18. Mai 2015 - Beach:  A-Turnier Durmersheim

Einweihung und LBS-Cup ein voller Erfolg

Jürgen Ruppert setzte mit seiner Ansprache um Punkt 11.30 Uhr den Startschuss für ein klasse Event bei herrlichstem Sonnenschein auf der brandneuen Beachanlage in Durmersheim am Oberwald. Viele der geladenen Gäste aus der Gemeinde, von Sponsoren und Interessenten folgten der Einladung der Abteilungen zur Einweihung und auch Bürgermeister Augustin ließ es sich nicht nehmen einige lobende Worte zur Anlage zu sagen. Bei Sekt und Häppchen folgten die Zuschauer dem von Handball-Abteilungsleiter Robert Höllig kommentierten Showmatch, ehe sich die Handballanlage in Windeseile in ein drittes Beachvolleyball-Feld wandelte. Inzwischen begannen bereits die ersten Spiele des A-Turniers der LBS-Beach-Cup-Serie, die vom aktuellen BaWü-Meister und frischgebackenen Zweitligameister, Tim Kreuzer, aus Fellbach moderiert wurden. Viele der Gäste genossen die Sonne, den Sport und nicht zuletzt die Steaks und Würste, die auf dem neuen TuS-Grill gebraten wurden.

Das Siegerteam: Marko Kienast (links) und Julian Kallfass (rechts) (Photo by Alfons Wiedmann)

Beim Turnier selbst war Durmersheim mit 10 Spielern verteilt auf 6 Teams vertreten. Am Ende des zweitägigen Turniers prägten die TuS-Farben das Siegerbild - Marko Kienast und Julian Kallfass standen am Ende ganz oben auf dem Treppchen. Sie ließen Benny Loritz und Julian Sadleder hinter sich und Markus Wintergerst komplettiert mit Torsten Kirchhardt die Dominanz der Durmersheimer in der BaWü-Spitze mit dem vierten Platz im Endresultat.

Marko Kienast und Julian Kallfass konnten sich ebenso weitestgehend souverän ins Halbfinale spielen, wie Benny Loritz und Julian Sadleder. Thomas Heidebrecht und Thorben Sandmeier kamen hingegen zunächst nicht gut aus den Startlöchern und mussten nach ihrem ersten Spiel den Gang in den Loserpool antreten wo sie nach einem Sieg auf ihren Teamkollegen Markus Wintergerst trafen. Dieser konnte mit Torsten Kirchhardt bereits in der ersten Runde den Vize-BaWü-Meister Manuel Harms ausschalten, scheiterte dann aber in Runde 2 an den späteren Siegern Kallfass/Kienast. Es folgte eine Aufholjagd im Loserpool, der nach Heidebrecht/Sandmeier zwei weitere Teams zum Opfer fielen. Damit war Markus‘ persönlich bestes Ergebnis auf sandigem Untergrund perfekt. Anschließend mussten sie sich sowohl im Halbfinale gegen die Teamkollegen Kallfass/Kienast als auch gegen die amtierenden BaWü-Meister Kreuzer/Eckenweber im kleinen Finale nach zähem Ringen und engen Spielen geschlagen geben. Benny Loritz, der mit seinen Teamkameraden zum Abschied das Turnier organisierte, traf bereits im Halbfinale auf Kreuzer/Eckenweber, die klar 2:0 geschlagen werden konnten. Das Finale gestaltete sich ebenfalls einseitig – Kallfass/Kienast gewährten ihren Kontrahenten keinen Zugriff aufs Spiel und gewannen schließlich verdient 2:0. Julian Kallfass, der damit seinen ersten A-Turniersieg feiern darf, freute sich nach dem Spiel: „Das Turnier lief einfach perfekt. Ich habe nicht nachgedacht, sondern einfach gespielt und freue mich wahnsinnig über den Sieg!“. Aber auch Benny Loritz zeigte sich rundum zufrieden: „Das Sportliche musste aufgrund der Organisation der Einweihung und des Turniers ein wenig aus dem Fokus herausrücken. Dafür haben wir richtig gute Spiele gemacht und im Finale hatten wir gegen die beiden keine Chance. Mich freut aber am meisten, dass alles reibungslos über die Bühne ging und alle ein klasse Wochenende auf der neuen Anlage verbringen konnten!“

Damit verabschieden sich die Durmersheimer Spieler von ihrer langjährigen Volleyball-Heimat Durmersheim und beschreiten beim SSC Karlsruhe neue Wege. Wir hoffen, dass wir den einen oder anderen Weggefährten auch in der neuen Spielstätte zum Spiel begrüßen können!

 

18. Mai 2015 - Beach:  Einweihung der Beachanlage

Eröffnungsansprachen

Die Ansprache zur Einweihung der neuen Beachanlage von Jürgen Ruppert (2.Vorsitzender des Vereins) und Bürgermeister Augustin (Video by Alfons Wiedmann)

 

28. April 2015 - Beach:  Einweihung der neuen Beachanlage am Oberwald

Topspieler BaWü's werden zur Eröffnung erwartet

Durmersheim hat eine brandneue Sportstätte zu bieten. Mit dem Bau einer 3-Felder-Multifunktionsanlage beim TuS-Vereinsheim am Oberwald kam der TuS Durmersheim dem Wunsch nach einer Sportanlage nach, auf dem sich sowohl Handballer im Beach-Handball, Basketballer im Beach-Basketball und vorallem die Beachvolleyballer sportlich messen können.

Auf der brandneuen Beachvolleyball-Anlage geht es nach der Eröffnung mit einem A-Turnier der Herren und Damen gleich hoch her. (Photo by TuS Durmersheim)

Am Samstag, den 16.05.2015 wird die neue Anlage nun feierlichst eröffnet. Eine große Liste der Durmersheimer Prominenz wird anwesend sein und auch Bürgermeister Augustin wird die neue Durmersheimer Errungenschaft mit einer kleinen Rede einweihen. Der Abteilungsleiter der Abteilung Volleyball, Jürgen Ruppert, der maßgeblich an der Planung und Umsetzung beteiligt war, wird ebenso anwesend sein wie Vertreter der Handballabteilung. Nach einem kurzen offiziellen Teil wird die Anlage auch sportlich eingewiehen. Zunächst wartet die Handballfraktion mit einem kommentierten Showtraining auf um anschließend den Sand für die Beachvolleyballer freizugeben. Nach kurzem Umbau des Handballfeldes in ein drittes Beachvolleyballfeld kann die Demonstration der Volleyballer beginnen. Und die hat es in sich. Im Rahmen der Einweihung findet nämlich ein Turnier der zweithöchsten Kategorie auf Landesebene im Rahmen des offiziellen LBS-Beach-Cups statt, bei der sich die besten Beacher Baden-Württembergs im Kampf um die begehrten Ranglistenpunkte duellieren. Die Veranstaltung wird anfangs ebenfalls kommentiert und zahlreiche Beachvolleyballer der ersten Mannschaft des TuS werden ihr Können in die Waagschale werfen um um die vorderen Plätze mitzuspielen. Das Turnier beginnt Samstag gegen 13 Uhr und wird am Sonntag fortgesetzt. Zudem startet Sonntag früh das Damen-Turnier derselben Kategorie und die Männer setzen ihr Turnier gegen Mittag fort, sodass die Finalspiele, die Sonntag Nachmittag stattfinden werden, parallel durchgeführt werden können. Samstag abend wird der Tag bei entsprechendem Wetter mit einer Grilleinlage am großen Lagerfeuer abgerundet und für das leibliche Wohl wird ebenfalls an beiden Tagen in ausreichendem Maße gesorgt sein. Wir freuen uns auf ein großes Beachvolleyballfest, einen gelungenen Einstand und viele tolle und mitreißende Spiele.

Kommen Sie vorbei, wir freuen uns!

 

23. März 2015 - Herren 1:  Nachbericht: TuS Durmersheim - USC Konstanz

Gelungener Saisonabschluss beim letzten Auftritt in Durmersheim

Am Samstagabend war es also soweit: Zum letzten Mal schlugen die Jungs von Coach Franz Steiner vor eigener Kulisse und in der ehrwürdigen Hardtsporthalle auf. Mit dem 3:1 (23:25, 25:18, 25:19, 25:19) Sieg zum Abschluss gegen den USC Konstanz war nicht nur sportlich der Grundstein für einen tollen Abend gelegt, auch danach wurde noch kräftig mit allen Helfern, Freunden, Familien und Beteiligten gefeiert. Ein rundum gelungener letzter Auftritt – wenn auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Die TuS-Familie vereint: Spieler und Zuschauer (Photo by Alfons Wiedmann)

Vor prall gefüllten Rängen und einer super Stimmung (großes Kompliment an die besten Zuschauer der Liga) ging es in den ersten Satz, bei dem Thomas Heidebrecht von Beginn an kontrolliert Regie führte. Die Starting-Six von Steiner komplettierten Marko Kienast, Benny Loritz, Flo Ebert, Thorben Sandmeier und Andrej German. Allerdings wurde im Verlaufe des Spiels bunt durchgewechselt, damit jeder seine Chance bekam, sich beim Publikum in Durmersheim zu verabschieden. Das Spiel war zunächst geprägt von viel Stimmung und Emotionen, keine der beiden Teams konnte sich absetzen. Folglich ging es auch bis zum Satzende eng zu. Beim 23:23 kam zunächst ein starker Aufschlag der Konstanzer, den das Heimteam nicht zu verwerten wusste, gefolgt von einem Abwehrpatzer gegen einen vermeintlichen „Dankeball“. Und ehe man sich versah, lag man 0:1 in Sätzen zurück.

Zu Beginn des zweiten Satzes kam Wintergerst für Ebert in die Partie. Der Satz verlief ähnlich wie der Erste. Punktepolster, Fehlanzeige. Zur Mitte des Satzes wechselte Steiner gleich doppelt, Schmidt für Heidebrecht und Kallfaß für German. Mit guten Aufschlägen und gewitzten Angriffen konnte man gegen Ende auftrumpfen und den zweiten Satz eintüten.

Im dritten Satz durfte auch Routinier Kienast auf der Bank Platz nehmen und Heidak kam für ihn in die sonst unveränderte Aufstellung von Satz zwei. Konstanz wusste effektiv aufzuschlagen und der Block hatte sich auch das ein oder andere Mal gut auf die Angreifer der Durmersheimer eingestellt. Nichtsdestotrotz gelang es dem Heimteam, die Konstanzer unter Druck zu Fehlern zu zwingen und in den entscheidenden Phasen die teils spektakulären und langen Ballwechsel in den eigenen Reihen zu behalten. Punkt für Punkt erarbeitete man sich die 2:1 Satzführung.

Im letzten Satz des Spiels waren dann alle fünf Neuzugänge der Saison erstmals gemeinsam auf dem Feld. Die Freude und Begeisterung war ihnen und der gesamten Mannschaft anzumerken. Es hat sich etwas entwickelt die Saison über und das Team dankte es dem Trainer in diesem Satz. Konstanz schien sich gegen Mitte des Satzes aufgegeben zu haben. Zwischenzeitliche 9-10 Punktevorsprünge der Badener endeten bei einem kleinen Aufbäumen und dem 24:19, ehe es Daniel Heidak verwehrt blieb, nach gutem Pass von Thomas Heidebrecht den letzten Punkt in der Hardtsporthalle zu machen.

Es folgte eine emotionale Dankesrede vom Mannschaftssprecher Markus Wintergerst an unseren langjährigen Abteilungsleiter Jürgen Ruppert, bei dem auch eine kleine Aufmerksamkeit überreicht wurde.

Mit diesem Heimsieg blickt man auf eine fast makellose Heimbilanz zurück. Lediglich gegen Aalen im Januar erlitt die gute Festung Hardtsporthalle einen kleinen Kratzer. Zu dieser Heimstärke trugen mit Sicherheit die Zuschauer einen großen Teil bei! Großes Dankeschön nochmal an die tolle Unterstützung.

Damit findet nicht nur eine lange Saison ihr Ende, auch eine weitreichende Volleyball-Ära mit vielen Erfolgen und historischen Spielen in Durmersheim wird es in dieser Konstellation nicht mehr geben.

Nochmal ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten für die vielen tollen Jahre und Momente, die wir alle gemeinsam in Durmersheim erlebt haben und ohne die Spitzenvolleyball am Rande von Karlsruhe nicht möglich gewesen wäre. Man sieht sich spätestens bei der Eröffnung der nigelnagelneuen Beachvolleyballanlage am 16. & 17. Mai 2015 in Durmersheim.

 

23. März 2015 - Damen:  Nachbericht: VC Eppingen - TuS Durmersheim

TuS Damen zeigen zum Saisonabschied nicht ihre beste Volleyballleistung

Am letzten Spieltag der Saison trafen die Durmersheimer Mädels auf den Tabellennachbarn aus Eppingen. Bereits in der Hinrunde musste sich die Durmesheimer Mannschaft gegen den VC Eppingen 0:3 geschlagen geben. Nun hoffte die Mannschaft durch eine erfolgreiche Revanche die Niederlage wiedergutzumachen.

Gute Leistung zum Saisonabschluss: Damen 1 (Photo by Damen 1)

Dass es keine einfache Aufgabe sein wird, war jedoch von Anfang an klar. Zu Beginn des ersten Satzes mussten die Durmesheimerinnen einen Rückstand von 7 Punkten hinnehmen, der hauptsächlich durch eigene Fehler verursacht wurde. Die allgemeine Trägheit, die auf dem Feld herrschte, konnte bis zum Ende des Satzes nicht abgelegt werden, sodass der Satz 14:25 sang- und klanglos an den Gegner abgegeben wurde.

In den zweiten Satz startete die Durmesheimer Mannschaft deutlich wacher als im ersten Durchgang, konnte aber die Konzentration nicht bis zum Ende beibehalten, sodass der Satz nach einem zwischenzeitlich deutlichen Rückstand von 8 Punkten mit 20:25 verloren ging.

Im dritten und letzten Satz konnte eine konstantere Leistung als in den vorangegangenen Sätzen abgerufen werden. Über weite Strecken fand ein ausgeglichenes Spiel statt, dennoch konnte die Gegnermannschaft gegen Ende des Satzes davonziehen, sodass der Satz 21:25 und das Spiel 0:3 abgegeben wurde. Ein erfolgreicher Abschluss der Rückrunde blieb somit den Damen des TuS haupsächlich durch eigene Fehler verwehrt, der Klassenerhalt wurde jedoch durch die Niederlage nicht gefährdet.

Für die kommende Saison haben sich einige Zu- und Abgänge angekündigt, sodass es weiterhin spannend bleiben wird.

Wir bedanken uns für die tatkräftige Unterstützung unserer Zuschauer und treuen Fans und freuen uns nach der Sommerpause wieder auf euch!

 

21. März 2015 - Herren 1:  Vorbericht: TuS Durmersheim - USC Konstanz

Time To Say Goodbye

Es ist Zeit Abschied zu nehmen. Letztes Jahr an einem ähnlichen Punkt angelangt, konnte nochmals eine hochklassige Saison in der 3. Liga in Durmersheim gestemmt werden. Auch dies gelang wieder nur mit der großen Mithilfe von Helfern rund um den Spielbetrieb, sei es der Ballroller oder die Thekenhilfe. Wir, die erste Mannschaft, möchten uns schon im Vorhinein für die großartige Unterstützung aller Mannschaft die im Laufe der Saison Hallendienst hatten und bei allen anderen freiwilligen Helfern rund ums Geschehen bedanken! Ohne euch wäre es nicht gegangen, noch eine weitere Saison hochklassigen Volleyball in Durmersheim zu zeigen!

Zum Abschluss nochmal die schönen Zeiten aufleben lassen! (Photo by Alfons Wiedmann)

Nachdem die Spielrechtsübertragung zum SSC Karlsruhe in trockenen Tüchern war, fiel von allen Beteiligten eine große Last ab. Nach einem langen Prozedere, etlichen Sitzungen und Planungen ist das Ungewisse nun geklärt und die Mannschaft ist gewillt, diesen Schritt zu gehen. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille, denn dieser Abschied wird kein leichter sein! Was hier alles in den letzten Jahren passiert ist, ist kaum in Worte zu fassen und schon gar nicht in einen einzelnen Bericht. Die Zeit und den Aufwand den hier alle Leute freiwillig in die Abteilung Volleyball, speziell die erste Herrenmannschaft gesteckt haben ist mehr als nur aller Ehren wert. Auf reiner Selbstorganisation basierend gelang es den Mannschaften der vergangen Jahre immer wieder den halb- bis teilweise sogar ganz professionellen Teams in der 2. Bundesliga Paroli zu bieten und sich einen Namen in Volleyball-Deutschland zu verschaffen. Wenn jeder mit anpackt ist eben einiges möglich! Solche Erlebnisse wie die Spiele gegen Moers oder den späteren Erstligisten Coburg sind noch heute in den Köpfen der Akteure geblieben. Es hat sich also gelohnt!

Am Samstag kommt es also zum letzten Heimspiel in der 3. Liga für den TuS. Gegner ist der Aufsteiger vom Bodensee, der USC Konstanz. Das Team von Trainer Jürgen Eck verfügt mit dem Schweizer Außenangreifer Claudio Kriech und seinem Positionspartner Lukas Hölzl über zwei sehr gute Angreifer, die den USC im Hinspiel quasi alleine im Spiel hielten. Auch der Zweitliga-erfahrene Zuspieler Philipp Sigmund lieferte im Hinspiel eine astreine Partie ab. Doch die Männer um Trainer Franz Steiner sind ganz sicher nicht bereit die Festung Hardtsporthalle mit einer Niederlage abzugeben. Man möchte nochmal alles in die Waagschale werfen, um dann verdient in die Sommerpause gehen zu können. Nach vier Siegen in Folge und dem Sieg über die Mainzer geht man voller Selbstbewusstsein in das Spiel hinein.

Freuen wir uns noch einmal auf ein hochklassiges Volleyballspiel in Durmersheim und genießen jede Minute davon! Seid dabei und machts nochmal laut!

Eure M1

 

15. März 2015 - Herren 1:  Nachbericht: TGM Mainz-Gonsenheim - TuS Durmersheim

Knallersieg in Gonsenheim!

Nach über 100 Minuten Spielzeit stand der TuS als Sieger im absoluten Spitzenspiel der 3. Liga fest. Erstmals gelang es der Durmersheimer Mannschaft einen Sieg aus Mainz zu entführen, und das zu einem denkbar guten Zeitpunkt.

An diesem Abend gab es zwei Sieger und daher ein gemeinsames Siegerbild! Wir gratulieren Mainz zur Meisterschaft und freuen uns über 2 Siege gegen den frischgebackenen Meister! (Photo by Herren 1)

Wie schon im Hinspiel begannen die Mainzer mit einer extrem starken Aufschlagleistung, insbesondere Zuspieler Johannes Delinsky konnte den Annahmeverbund um Libero Christian Koch stark in Bedrängnis bringen. Selbst aus einem sicheren Side-Out agierend, konnten die Gonsenheimer sich einen kleinen Vorsprung erspielen, den sie bis zum 20:20 halten konnten. Am Satzende führte dann mitunter eine Schiedsrichter Entscheidung und auch der größere Mut zum Risiko zum 25:23 für die Heimmannschaft. Ein ähnliches Bild bot sich auch in Satz zwei, als mit Kapitän Marko Kienast zwar neuer Wind ins Spiel kam, jedoch ein zwei kleine Nachlässigkeiten von der starken Heimmannschaft ausgenutzt wurden, die ihren Druck im Aufschlag permanent hoch hielt. So ging mit 25:20 der zweite Satz ebenfalls an die Hausherren.

Doch jetzt aufzugeben war für die Durmerheimer keine Option. Vor ausverkaufter Hütte wollte man den Abend noch etwas verlängern, und die tolle Stimmung in der Halle genießen. Angeführt von Captain Kienast, der die Mainzer mit seinen Sprungaufschlägen sofort unter Druck setzte, konnte man sich einen kleinen Vorsprung erspielen. Die Aufschlagleistung wurde kontinuierlich besser und die Annahme stabilisierte sich soweit, dass auch wieder Angriff über die Mittelangreifer Sandmeier und Wintergerst möglich waren. Das geduldige und konsequente Spiel zahlte sich aus und der dritte Durchgang ging mit 25:22 an die Gäste. Ein leicht verändertes Bild zeigte sich in Satz 4, als durch einige Wechsel auf der Mainzer Seite die Ordnung verloren ging, und der TuS sich schnell mit 11:4 absetzten konnte. Ein Rückwechsel auf der einen Seite und viele Nachlässigkeiten zwangen Coach Steiner dazu seine beiden taktischen Auszeiten zu nutzen. Zum Satzende hin konnten jedoch die Eigenfehler wieder abgestellt werden und auch der vierte Satz konnte mit 25:21 gewonnen werden. Es kam also wie es kommen musste, das Spiel ging in den Tie-Break. Dieser verlief mit Höhen und Tiefen, allerdings konnte sich beim Seitenwechsel von 8:7 aus Durmersheimer Sicht kein Team weit genug absetzen. Schlussendlich war es eine Aufschlagserie von Markus Wintergerst und die starke Abwehrleistung der Durmersheimer, die den Unterschied machten, der 5. Satz ging also mit 15:10 abermals an die Durmersheimer. Schön zu sehen war auch, dass im Prinzip alle Einwechslung von Trainer Franz Steiner Früchte trugen. Julian Kallfaß ersetzte Diagonalangreifer Andrej German, dem nach späterer Einwechslung diese Pause sichtlich gut getan hatte. Auch Mittelblocker Flo Ebert konnte im Tie-Break mit gutem Aufschlag und spektakulärer Abwehr zum Sieg beitragen. Alles in allem ein geniales Spiel vor einem wirklich tollem Publikum, inklusive Durmersheimer Fan Block! Mit dem Punktgewinn ist die TGM nun vier Punkte vor dem TuS und somit vorzeitig Meister, Glückwunsch dazu!

Nächste Woche heißt es Abschied nehmen. Wir laden alle herzlich ein, nochmal ein Fest in der Hardtsporthalle zu feiern, um mit einem Heimsieg gegen Konstanz die Saison zu Ende zu bringen!

 

13. März 2015 - Herren 1:  Vorbericht: TGM Mainz-Gonsenheim - TuS Durmersheim

Die Devise lautet: Spitzenreiter ärgern!

Es ist wieder soweit. Am Samstag kommt es zum erneuten Gipfeltreffen in der 3. Liga Süd. Diesmal ist die Ausgangsposition allerdings eine andere als noch im Hinspiel. Durmersheim selbst ist nun in der Jäger-Rolle und Mainz steht der Titel des Spitzenreiters seit einigen Spielen zu. Dass diese damit umzugehen wissen, wurde in den letzten Spielen deutlich. Allerdings ist man in Durmersheim guter Dinge, als Außenseiter die Mainzer kräftig ärgern zu können und so viele Punkte wie möglich mit ins heimische Baden zu transportieren.

Mainz wie es sin(g/k)t und lacht? (Photo by Alfons Wiedmann)

Allen Anzeichen nach, kann auch das zweite Saisonspiel in Folge in Vollbesetzung bestritten werden. Coach Steiner kann so wieder aus dem Vollen schöpfen, und wird die beste Sechs am Samstag gegen den Liga Primus aufbieten können.

Während Durmersheim allerdings in zwei, drei Spielen der Rückrunde etwas schwächelte und unnötige Punkte liegen ließ, konnten die Mainzer sich mittlerweile ein fünf-Punkte- Polster auf die zweitplatzierten Randkarlsruher erspielen. Allerdings ist eine positive Anspannung im TuS Lager zu spüren. Die letzten beiden Wochen waren geprägt von viel Feuer im Training, was Bliesen letztes Wochenende deutlich zu spüren bekam. Dementsprechend breit ist auch die Brust, mit der man zum letzten Auswärtsspiel fährt. Zu gern würde man den Mainzern wie schon im Hinspiel das Wasser reichen und damit die zweite Niederlage den bis dato so souverän agierenden Pfälzern verpassen. „Den Direktvergleich ein zweites Mal zu gewinnen, wäre ein deutliches Zeichen nach Mainz und an die Liga“, wusste auch Steiner im Vorfeld der Partie. Durch einen „Dreier“ würde man bis auf zwei Punkte an die Mainzer heranrutschen und könnte nochmal etwas Druck und Spannung für den letzten Spieltag erzeugen. Darum gilt es, nach einer langen Saison nochmals alle Kräfte zu mobilisieren und alles in die Waagschale zu werfen, um den Spitzenreiter zu ärgern!

Fatz mer se!

 

11. März 2015 - Herren 1:  Nachbericht: TuS Durmersheim - TV Bliesen

Gewohnt überzeugender Auftritt in eigener Halle

Erstmals mit allen Mann an Bord, ging es gegen die bislang überzeugenden Saarländer am vergangenen Sonntag ans Netz. Ohne große Gegenwehr der Gäste gestaltete sich der Spielverlauf sehr deutlich, was sich auch in den Satzergebnissen widerspiegelte – 3:0 (25:18, 25:13, 25:11). Die Bliesener bekamen zu keinem Zeitpunkt das Spiel in den Griff und so konnten die Jungs um Coach Steiner nach langer Zeit wieder richtig überzeugen.

Machte ein starkes Spiel über die Mitte: Florian Ebert (rechts) (Photo by Việt! Photographics)

Was sich unter der Woche im Training schon andeutete, konnten die gut 100 Zuschauer am Sonntagmittag in der Halle live miterleben. Der Spaß ist zurückgekehrt im Durmersheimer Lager, es wurde wieder um jeden Ball gekämpft und die Einstellung für den angeläuteten Saisonendspurt war genau die Richtige. Anstelle von Markus Wintergerst schlüpfte Florian Ebert in die sonst unveränderte Starting-Six der Gastgeber, der um es vorwegzunehmen, eine super Leistung ablieferte.

Aber der Reihe nach: Satz eins war zu Beginn gleichzusetzen mit einem Abtasten. Keine der Mannschaften konnte sich zunächst entscheidend absetzen und so kam es zum erwarteten intensiven Match. Nachdem Durmersheim die erste Schwächephase (10:12) beim 13:12 egalisiert hatte, nahm Gäste-Coach Rauch seine erste Auszeit. Die Zweite folgte beim 19:17 und ab diesem Zeitpunkt gelang den Saarländern in der Annahme überhaut nichts mehr. Folglich ging der erste Satz mit 25:18 ans Heimteam.

Was sich gegen Ende des ersten Satzes angedeutet hatte, nutzten die Hausherren im Spielverlauf nun gnadenlos aus. Durch druckvolle Aufschläge geriet die Annahme der Gäste unter Dauerbeschuss und war in der Folge sichtlich verunsichert. Kein geregelter Spielaufbau kam mehr zustande, was es dem starken Durmersheimer Block einfach machte, zuzupacken. Libero Chris Koch, der die komplette Spieldauer über die Annahmelast auf seinen Schultern trug, meisterte das im Gegensatz zu seinen Kontrahenten mit Bravour. Sowohl Satz zwei (25:13) als auch Satz drei (25:11) waren daher sehr eindeutige und solide Angelegenheiten. Sichtlich erleichterte Gesichter auf Seiten der Durmersheimer waren nach dem Schlusspfiff zu erkennen, da in letzter Zeit des Öfteren sicher geglaubte Siege noch leichtfertig aus der Hand gegeben wurden. Diesmal aber nicht, was einer konzentrierten und positiven Einstellung auf und neben dem Feld geschuldet war.

Das vorletzte Heimspiel in der Hardtsporthalle ist nun also auch Geschichte. Es folgt der Ligagipfel nächstes Wochenende in Mainz, wo man zumindest den direkten Vergleich gegen den größten Konkurrenten in der Liga gewinnen will. Zwei Siege gegen das Spitzenteam wären sicher eine Genugtuung. Zumal man nach dieser Leistung mit breiter Brust nach Mainz fahren wird. Anschließend lädt der TuS ein letztes Mal in die Durmersheimer Hardtsporthalle ein, wo es gegen den zweiten Aufsteiger aus Konstanz aufs Parkett gehen wird. Anpfiff ist um 20 Uhr am 21.03.2015.

 

11. März 2015 - Damen:  Nachbericht: VSG Ettlingen-Rüpurr 2 - TuS Durmersheim

Nichts zu holen in der Eichelberghalle

Bei strahlendem Sonnenschein ging es für die TuS Damen am Sonntag nach Rüppurr zum vorletzten Spiel der Saison. Die Heimmannschaft VSG Ettlingen/Rüppurr 2 startete mit starken Aufschlägen in das Spiel. Annahmefehler zu Beginn ließen eine leichte Unsicherheit in der Mannschaft aus Durmersheim aufkommen. Diese wurde aber schnell abgelegt, man kämpfte sich immer wieder heran und schließlich gelang sogar eine 2-Punkte Führung in der Mitte des Satzes. Bis zum Stand von 21:21 war es ein Kopf an Kopf Rennen, leider mit dem besseren Ende für den Gastgeber (21:25).

Im zweiten Satz fanden die Durmersheimerinnen besser ins Spiel, jedoch konnte durch einige Aufschlagfehler kein Abstand zum Gegner gewonnen werden. Somit war dieser Satz dann ein Ebenbild des ersten Satzes, ausgeglichen bis fast zum Schluss, mit dem erneuten Satzverlust für die Damen des TuS (21:25).

Im dritten Satz wurden nochmals alle Kräfte mobilisiert, denn ein Satzgewinn wäre nicht nur möglich, sondern verdient gewesen. Zu viele eigene Fehler und der fehlende Abschluss im Angriff führten dann aber zur deutlichen Niederlage im dritten Satz (17:25).

Im nächsten und letzten Spiel in Eppingen wollen die Damen aus Durmersheim noch einmal alles geben und die Saison mit einem Sieg beenden.

 

5. März 2015 - Herren 1:  Vorbericht: TuS Durmersheim - TV Bliesen

Vorletztes Heimspiel in der Hardtsporthalle

Nach einem spielfreien Wochenende schlagen die Drittliga-Volleyballer aus Durmersheim zum vorletzten Mal in der Festung Hardtsporthalle auf. Gegner ist der Aufsteiger aus dem Saarland, der TV Bliesen. Die Bliesener sind derzeit in bestechender Form und möchten ihre Siegesserie nach dem 3:2 Sieg über Rodheim weiter ausbauen. Zurzeit auf Platz 3 in der Tabelle, hat sich die Mannschaft von Trainer Gerd Rauch etwas vom Abstiegskarussell absetzten können und hofft nun auf Revanche nach der 0:3 Pleite im Hinspiel.

Wollen gegen die starken Saarländer die Punkte holen: Fabian Schmidt (1) und seine Angreifer (Photo by Việt! Photographics)

Frisch von der Grippewelle erholt, möchte "die Erste" am Sonntag nichts anderes als 3 Punkte einfahren. Mit nur noch zwei verbleibenden Spielen im Wohnzimmer Hardtsporthalle will sich das Team um Kapitän Kienast würdig verabschieden. Wenn alle Akteure so mitziehen wie in den letzten beiden Spielen sollte dies auch möglich sein. Mit Bliesen wartet ein sehr athletischer Gegner, der seine Stärken im Angriff und Block hat, da müssen die Mannen von Trainer Steiner dagegenhalten. Gut im Kopf geblieben ist der sprunggewaltige Außenangreifer Jungmann und Diagonalangreifer Merkel. Sie trugen im Hinspiel fast die komplette Angriffslast und hielten das Spiel über lange Strecken offen. Man darf gespannt darauf sein, wie gut sich der Block der Durmersheimer schlägt und ob man mit einer guten Aufschlagleistung die Saarländer vor schwierige Aufgaben im Angriff stellen kann.

Wieder aus dem Urlaub zurückgekehrt ist Libero Christian Koch, der seit einer Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Außerdem kommt es zur Rückkehr von Außenangreifer Daniel Heidak, der wohl das Schlimmste seiner Grippe überstanden hat, aber noch nicht zu 100% fit ist.

Zur ungewohnten Spielzeit am Sonntag um 14:30 Uhr geht es also wieder los in der Hardtsporthalle!

Wir freuen uns über jeden, der den Weg dorthin findet!

Go!

 

22. Februar 2015 - Herren 1:  Nachbericht: Eintracht Frankfurt - TuS Durmersheim

Knapper 3:2 Sieg im hart umkämpften und strittigen Spiel in Frankfurt

Um es vorweg zu nehmen, war das Spiel geprägt von kritischen Entscheidungen und anhaltenden Diskussionen, bei denen die Unparteiischen leider einen rabenschwarzen Tag erwischten. Nichts desto trotz gilt es in solchen Situationen die Ruhe zu bewahren und solide weiterzuspielen. Zwar gelang es den Durmersheimern das Spiel 3:2 zu gewinnen (25:18, 25:18, 20:25, 23:25, 15:13), jedoch blieb ein fader Beigeschmack an diesem Abend beim Sieg in Hessen hängen.

Daumen hoch für 2 weitere Punkte auf dem TuS-Konto (Zuspieler Thomas Heidebrecht) (Photo by Herren 1)

Mit Benny Loritz als Aushilfe-Libero und Thorben Sandmeier auf der Diagonalen gingen die Mannen um Coach Steiner gegen die Hessen in die Partie. Satz eins verlief dann auch ganz nach dem Geschmack der Badener, von Anfang an war man mit dem Kopf bei der Sache und hatte die Frankfurter im Griff. Aufbauend auf einer stabilen Annahme und mit viel Druck im Aufschlag konnte man das eigene Spiel solide herunterspielen, was sich im deutlichen 25:18 für Durmersheim widerspiegelte.

Satz zwei verlief ähnlich. Bedauerlicherweise verletzte sich in diesem allerdings auch der Zuspieler der Gegner beim Stande von 13:11 für Durmersheim. Mit neuem Zuspieler gelang es den Hessen aber wieder nicht, wirklichen Druck auszuüben und so ging auch Satz zwei mit 25:18 an Durmersheim.

In Satz drei kam dann Thomas Heidebrecht anstelle von Fabi Schmidt ins Spiel. Allerdings verlor die Annahme in diesem Satz etwas an Qualität, was es dem neuen Steller nicht unbedingt einfacher machte, die Bälle zu verteilen. Frankfurt hatte sich früh im Satz schon einen Fünf- Punkte- Vorsprung erarbeitet und verwaltete diesen im Satzverlauf sehr solide. Auch die Einwechslung von Julian Kallfaß beim Stande von 12:18 konnte den Satzverlust letztendlich nicht mehr verhindern. 20:25 für Frankfurt und damit nur noch 2:1.

Kallfaß blieb dann im kuriosen vierten Satz auf dem Feld. Das Ziel, mit drei Punkten nach Karlsruhe zurück zu kommen, war in Satz vier von Beginn an zu spüren. Allerdings geriet den Schiedsrichtern im Satzverlauf das Spiel aus den Händen. Beim Stande von 10:8 entschieden die Unparteiischen aus Durmersheimer Sicht eine kritische Situation zugunsten der Badener, was auf Seiten der Hessen zu großem Unmut und folglich zwei roten Karten für Spieler Löwen und Trainer Braun führte. Statt 10:9 stand es also nach dem kleinen Zwischenfall 13:8 für Durmersheim. Im restlichen Satzverlauf allerdings gab es dann drei Retoure-Pfiffe gegen Durmersheim, als Bälle ausgegeben wurden, die klar innerhalb des Feldes landeten oder mysteriöse Bälle, die lediglich die Netzkante berührten, scheinbare Antennen-Fehler mit sich brachten. Alles in allem wurde niemand bevor- oder benachteiligt, jedoch wurde fortan heftig über jegliche Entscheidungen der Schiris diskutiert. Leider fehlte am Ende von Satz vier wieder das gewisse Quäntchen Glück und man musste diesen knapp mit 23:25 den Frankfurtern überlassen.

Satz fünf begann dann denkbar ungünstig für die Jungs aus Durmersheim. Nach zwischenzeitlichem 0:5 wurden beim 2:8 die Seiten gewechselt. Allerdings war zu spüren, dass noch etwas Gutes in der Luft lag und man den ständig debattierenden Frankfurtern sicherlich nicht noch einen Punkt schenken wollte. Über 5:8 und 9:9 kämpfte man sich wieder heran und Kallfaß war es schlussendlich, der den Matchball beim 14:13 gekonnt die Linie herunter im Dreimeter-Raum platzierte.

Alles in allem muss man sagen, dass das Spiel geprägt war von strittigen Entscheidungen und anhaltenden Diskussionen über gespielte Bälle. Nichtsdestotrotz gelang es erstmals in 2015 einen Tie-Break in den eigenen Reihen zu behalten, was sicherlich gut für‘s Selbstvertrauen gewesen war. Abermals steht ein spielfreies Wochenende vor der Tür, bevor es am ungewohnten Sonntag, den 08.03.2015 um 14.30 Uhr in der Hardtsporthalle wieder gegen die sympathischen Saarländer an‘s Netz geht.

 

22. Februar 2015 - Damen:  Nachbericht: Heimspieltag

Mit Improvisation zum Ziel

Den Damen des TuS Durmersheim stand diesen Samstag eine nicht unbedingt einfache Aufgabe bevor. Zu Gast in der Gymnasiumhalle waren der Tabellenzweite SV KA-Beiertheim 3 und der Tabellenvorletzte TV Hochstetten.

Streckten sich erfolgreich für 3 Punkte: Die Damen des TuS (Photo by Damen 1)

Um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern, war vor Allem das Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Hochstetten von großer Bedeutung. Deshalb traf es die Durmersheimer Damen umso mehr, als kurz vor dem vereinbarten Treffpunkt klar wurde, dass die einzige Zuspielerin der Mannschaft krankheitsbedingt ausfallen würde. Es blieb der Mannschaft also nichts anderes übrig als zu improvisieren und sich einen Plan zurechtzulegen, um trotz der schwierigen Personalsituation das Spiel gegen Hochstetten zu gewinnen.

Der Plan sah dann folgendermaßen aus: Mittelblockerin Nicole Wiederich und Außenangreiferin Sophia Thoms teilten sich während des gesamten Spiels die Aufgabe des Zuspiels, Spielertrainerin Heike Thoms besetzte die frei gewordene Position in der Mitte und Diagonalangreiferin Alice Döring wechselte auf die Außenposition.

Trotz der Umbesetzung auf gleich vier Positionen im Vergleich zur sonstigen Stammformation kam die Mannschaft gut ins Spiel. Angefeuert von Co-Trainerin Jutta Ruchser lieferte sich das Team zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Spielerinnen aus Hochstetten, ehe es gelang sich einen kleinen Vorsprung zum Spielstand von 20:16 zu erarbeiten. Doch die Mannschaft aus Hochstetten hatte den Satz noch nicht aufgegeben und kämpfte sich nochmal auf einen Spielstand von 24:24 heran, ehe die Durmersheimerinnen den Satz mit 26:24 für sich gewinnen konnten.

Einmal in der zunächst ungewohnten Formation eingespielt, ließen die Durmersheimer Damen in den folgenden zwei Sätzen jedoch nichts mehr anbrennen und konnten die Sätze relativ sicher mit 25:17 und 25:20 für sich entscheiden.

Das wichtigste Ziel des Tages bereits erreicht, ging es danach dann gegen die Mannschaft vom SV KA-Beiertheim 3 aufs Feld. Auch vor diesem Spiel musste die Mannschaft wieder umgestellt werden. Nici Wiederich übernahm die Zuspielposition nun komplett, Alice Döring wechselte zurück auf die Diagonalposition und Libera Selina Hafner rückte auf die Außenposition.

In diesem Spiel gab es leider nicht ganz so viel zu holen. Bereits der erste Satz ging mit 25:15 an Beiertheim. Der zweite Satz begann aus Durmersheimer Sicht ganz schlecht und so lautete der Spielstand zwischenzeitlich 0:8. Doch so leicht wollte man es den Beiertheimerinnen dann nun doch nicht machen. Die Mannschaft kämpfte sich noch einmal zurück ins Spiel und schaffte beim Spielstand von 15:15 sogar noch den Ausgleich. Nach zwei Rückwechseln auf Beiertheimer Seite, ging jedoch auch dieser Satz an den Gegner (25:18) und auch im dritten Satz mussten sich die Durmersheimerinnen geschlagen geben (25:14).

Nichtsdestotrotz können die Damen stolz auf die gezeigte Leistung und auf drei erreichte Punkte sein.

 

20. Februar 2015 - Herren 1:  Vorbericht: Eintracht Frankfurt - TuS Durmersheim

Auswärts bei der Eintracht

Nach einem spielfreien Wochenende sind die Durmersheimer diesen Samstag zu Gast bei der Eintracht in Frankfurt. Aktuell sind die Frankfurter zwar nur auf dem siebten Platz in der Tabelle und doch sind sie aufgrund der engen Tabellensituation, und des starken Auftritts in der Hinrunde, ein ernst zu nehmender Gegner. Kaum zu halten war im Hinspiel Ex-Bundesligaspieler Johann Löwen, der die Truppe von Trainer Volker Braun quasi im Alleingang im Rennen hielt und immer wieder spektakulär punktete. Alles in allem spielen die Männer mit dem Adler auf der Brust einen sehr modernen Volleyball, auf technisch hohem Niveau.

TuS tritt Reise nach Frankfurt u.a. ohne den privat verhinderten Libero Christian Koch an. (Photo by Việt! Photographics)

Im Durmersheimer Lager ist die Stimmung top, einige Spieler haben den gröbsten Stress in der Uni überstanden und sind nach dem freien Wochenende heiß auf ein gutes Volleyball-Match. Der stark erkrankte Julian Kallfaß konnte unter der Woche wieder ins Training einsteigen, und wird Coach Steiner am Wochenende zur Verfügung stehen. Weiterhin pausieren wird wahrscheinlich Daniel Heidak, der unter einer heftigen Grippe leidet und diese voll auskurieren möchte. Interessant wird auch sein, wie das Team um Captain Kienast erstmals ohne etatmäßigen Libero spielen wird. Denn mit Timo Goes und Christian Koch sind beide Liberos derzeit im Ausland. Es wird also wieder eine Spezialaufstellung geben, die aber unter der Woche schon fleißig trainiert wurde. Man möchte an die Leistung vom Spiel gegen Rüsselsheim anknüpfen und sich weiter in der Block-und Feldabwehr verbessern.

Es wird spannend zu sehen sein, in wie weit sich die Mannschaft schon in der neuen Aufstellung eingespielt hat. Ziel muss es aber sein, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu überzeugen, um mit drei Punkten aus Frankfurt wieder heimzukehren.

Vamos TuS!!

 

8. Februar 2015 - Herren 1:  Nachbericht: TuS Durmersheim - TG Rüsselsheim

Gute Antwort

Die klare Zielsetzung vor der Partie lautete: Ein überzeugender Auftritt und über Kampf und Spaß zu 3 Punkten. Die auf 8 verbliebene Spieler geschrumpfte Truppe von Trainer Franz Steiner sollte dies gegen schwache Rüsselsheimer eindrucksvoll umsetzen. Nach einer Gesamtspieldauer von 58 Minuten war der Spuk vorbei und das 3:0 in Stein gemeißelt.

Fotograf und Edelfan Alfons Wiedmann lichtet nach dem Spiel die siegreichen 8 ab (Photo by Herren I)

Nach den Absagen der beiden Außenangreifer Daniel Heidak (Virusinfektion) und Benny Loritz (Bänderverletzung) war klar, dass Andrej German von der Diagonalposition auf Außen rutschen würde. Die krankheitsbedingte Absage von Julian Kallfass führte dann jedoch zunächst zur Vakanz auf der Diagonalposition. Hier ließ Franz Steiner den sich in guter Form präsentierenden Mittelblocker Thorben Sandmeier auflaufen, während Florian Ebert dessen Part auf der Mitte übernahm und zu überzeugen wusste. Soviel zur Ausgangslage. Das Team hat sich unter der Woche geschworen alles für einen Sieg in die Waagschale zu werfen und dies tat es in der Folge auch. Thorben konnte vom Rüsselsheimer Block im ersten Satz nicht gestoppt werden und auch die übrigen Angreifer punkteten konstant. Rüsselsheim ließ sich dennoch zunächst nicht abschütteln und wehrte sich nach Kräften. Erst ab Mitte des Satzes verschafften sich die Hausherren mit gelungenen Aktionen bei 20:15 ein wenig Luft. Diesmal sollte die Konzentration hoch gehalten werden um nicht wieder in einen ähnlichen Fauxpas wie gegen Aalen in der Vorwoche zu laufen. Dies gelang diesmal deutlich besser – mit 25:18 geht der Satz an die trotz ungewohnter Aufstellung, gut eingespielt wirkenden Durmersheimer.

Anfangs des zweiten Satzes leistete sich Durmersheim seinen einzigen Wackler des Spiels – die guten Rüsselsheimer Aufschläge zeigten Wirkung im Annahmeriegel und Steiner nahm bei 2:8 seine erste Auszeit. Kurz danach kramte er kurz in der Trainertrickkiste und zauberte einen Wechsel des Systems hervor: Thomas Heidebrecht kam für Thorben Sandmeier zum Aufschlag und übernahm das Zuspiel, während Fabian Schmidt vom Zuspieler zum Angreifer umfunktioniert wurde. Dies zeigte Wirkung. Der Wechsel belebte das Spiel und bei 19:20 egalisierte Captain Kienast mit einem krachenden Ass den Vorsprung der Gäste. In dieser Phase war Durmersheim gefordert und zeigte ansehnlichen Kampf: Zunächst wuchtet Markus Wintergerst in gewohnter Manier das Spielgerät vor die Füße des verdutzten Rüsselsheimer Zuspielers, anschließend beendet Ebert mit einem Block einen langen Ballwechsel. Ein wichtiger Big Point in dieser Phase! Dann schlug die Stunde von Andrej German. Er sorgte mit 3 mächtigen Angriffen zunächst für den Ausgleich bei 23:23 und wehrte auch den Satzball von Rüsselsheim ab. Anschließend macht Marko Kienast den Sack zur 2:0-Satzführung zu.

Der Widerstand Rüsselsheims schien nun endgültig gebrochen. Kein großartiges Aufbäumen auf Seiten der Randfrankfurter zu erkennen und so lag es an Durmersheim das Spiel konzentriert zu Ende zu bringen um sich nicht erneut selbst um den verdienten Lohn zu bringen. Dies gelang mit 25:18 und die Anspannung nach der unnötigen Niederlage der Vorwoche fiel von den Beteiligten ab. Endlich wieder ein gutes Spiel gezeigt und am Ende auch die nötige Konsequenz an den Tag gelegt, die 3 Punkte einzufahren.

Franz Steiner freute sich nach dem Spiel: „Das Team war in den vergangenen Spielen bei der Ehre gepackt worden und hat heute eine gute Antwort gegeben. Das freut mich ungemein und spricht auch für den Mannschaftsgeist – auch in dieser schwierigen Personalsituation. Wir gehen jetzt mit dem notwendigen Selbstbewusstsein auf die Zielgeraden und schauen einfach von Spiel zu Spiel.“

 

8. Februar 2015 - Herren 1:  Vorbericht: TuS Durmersheim - TG Rüsselsheim

Dezimiert gegen Rüsselsheim

Zur ungewohnten Spielzeit am Sonntag trifft der TuS auf die Reserve der TG Rüsselsheim. Lange ist es her, als das legendäre Hinspiel mit 3:1 in Rüsselsheim gewonnen werden konnte. Damals mit nur Thomas Heidebrecht als Zuspieler angereist, konnten die Mannen von Trainer Franz Steiner tatsächlich ein Spiel in der 3. Liga gewinnen, obwohl sie nach der Verletzung von jenem Heidebrecht mit dem sogenannten "Mc Donald's"-System spielten, was bedeutet das nur aus der Mitte nach Außen zugespielt wird. "Damals hat jeder für den anderen gekämpft, 110 Prozent gebracht und gemeinsam den Gegner niedergekämpft!" (Steiner)

An diesem Sonntag beide etatmäßigen Außenangreifer nicht einsatzfähig: Daniel Heidak (links) und Benny Loritz (hinten) (Photo by Alfons Wiedmann)

Und genau dorthin wollen die Durmersheimer wieder kommen. Nach den eher zähen Auftritten in den letzten Partien sah Coach Steiner Redebedarf. Aus den Stimmen der meisten Spieler kam hervor, dass das Problem im Kopf ist, denn dass großes Potential in der Mannschaft steckt, sah man in der Hinrunde, als man kein einziges Spiel verlor. "Es ist etwas anderes, wenn du zuhause vor toller Kulisse Matchball gegen Delitzsch hast, oder in Rodheim vor 23 Zuschauern spielst, der Reiz ist einfach ein anderer." So bringt Zuspieler Fabian Schmidt das Problem auf den Punkt. Daher kam die Idee von Mittelblocker Markus Wintergerst sich kleine Aufgaben zu stellen und mit diesen wieder Stück für Stück an eine gute Leistung ranzukommen, mit der das Spielen ,egal in welcher Liga und egal gegen welchen Gegner, Spaß machen kann. "Einfach im Kopf einen Schalter auf "Spaß" umzuschalten ist schwierig, wenn jeder seinen kleinen Aufgaben nachgeht sind wir schon einen großen Schritt weiter gekommen. Wir wollen die letzten Spiele hier in Durmersheim genießen und tollen Sport zeigen!"

Kurioserweise ist die Ausgangssituation vor dem Sonntag ähnlich wie im Hinspiel. Dieses Mal sind zwar zwei Zuspieler vorhanden, allerdings nur ein etatmäßiger Außenangreifer, denn unter Woche hagelte es eine heftige Grippe-Welle weshalb Außenangreifer Heidak, und Diagonalspieler Kallfaß wohl pausieren müssen. Die nächste Absage kam am Freitag, als Benny Loritz nach einem Zusammenprall im Training noch an einer Bänderverletzung leidet, und Sonntag wohl auch nicht von der Partie sein wird. Trainerfuchs Steiner wird sich also was einfallen lassen müssen, aber viel wichtiger wird die Leistung als Kollektiv sein. Schließlich soll mal wieder ein Sieg her!

Vamos!

 

3. Februar 2015 - Herren 1:  Nachbericht: TuS Durmersheim - DJK Aalen

TuS verliert müdes Drittligaspiel

Einige Stunden nach der 2:3-Niederlage der "Zweiten" verlor auch die erste Herrenmannschaft ihr Heimspiel mit 2:3 gegen die Gegner aus Aalen. Eine vermeidbare Niederlage, die aber hauptsächlich aus dem mangelndem Einsatz der Durmersheimer resultierte.

Thomas Heidebrecht (3) mit starkem StartingSix-Debüt (Photo by Alfons Wiedmann)

In Satz eins zeigte die Truppe von Trainer Franz Steiner teilweise guten Volleyball, auch der in die Starting Six gerückte Thomas Heidebrecht konnte ihm Zuspiel mit einigen gelungenen Aktionen sein Können unter Beweis stellen. Auffällig war allerdings schon von Spielbeginn an die hohe Fehlerquote von den Hausherren, man lief längere Zeit einem Rückstand hinterher, sodass dieser Satz trotz großer Überlegenheit relativ knapp mit 25:23 gewonnen wurde.

Ein ähnliches Bild lieferte auch der zweite Satz, als man mit guten Aufschlägen und solider Abwehrarbeit den Gegner völlig dominierte und zeitweise sogar mit bis zu Sechs Punkten führte. Auch der frisch ins Spiel gekommene Mittelblocker Florian Ebert wusste durch einige Schnellangriffe zu überzeugen. Doch die Aalener steckten nicht auf, und erhöhten nach und nach den Aufschlagdruck auf die Durmersheimer Annahme, und das mit Wirkung. Den Angriffe über die Außenpositionen stand nun meist ein ordentlicher Doppelblock entgegen, da das Spiel über die Mitte meist nicht mehr möglich war. Anstatt mit Geduld zu Ende zu spielen, entstanden deutlich zu viele direkte Angriffsfehler die die Aalener dankend Annahmen und diesen Satz tatsächlich noch mit 27:29 für sich entscheiden konnten. Fast analog dazu erfolgte der dritte Satz: wieder gute Aufschläge, wieder hohe Führung und noch die Verletzung von dem Aalener Angreifer Andreas Schmidt führte dazu, dass auch der dritte Satz schon für gewonnen schien. Doch leider verlief auch das Satzende analog zum Satz zuvor. Sobald das Spiel über die Mitte nicht mehr möglich war hatten die Hausherren große Probleme den Ball im gegnerischen Feld unterzubringen. Und so mauserten sich die aufopferungsvoll kämpfenden Gegner wieder Punkt für Punkt zurück und konnten auch noch diesen Satz in der Verlängerung mit 26:24 gewinnen.

Coach Steiner reagierte und brachte mit Zuspieler Fabian Schmidt und Mittelblocker Markus Wintergerst wieder frischen Wind ins Spiel, und das mit Erfolg. Der Ehrgeiz der Nordbadener war gepackt und mit einer starken Annahmeleistung von Libero Chris Koch wurde der Gegner regelrecht vorgeführt und mit 25:17 schnell abgefertigt. Das war aber leider der einzige Satz in dem die Hausherren ihr ganzes Potential abrufen konnten. Im darauffolgenden Tie-Break konnte sich bis zum Seitenwechsel (7:8) kein Team absetzen. Doch wieder waren es in den entscheidenden Phasen die direkten Angriffsfehler die den Aalener den leichten Vorsprung verschafften. Letztendlich wurde das Spiel durch eine strittige Entscheidung des Schiedsgerichts beendet, als Zuspieler Fabian Schmidt beim Stande von 13:14 den gegnerischen Angreifer blockte. "Wir haben das Spiel nicht wegen dem letzten Ball verloren, wir sind einfach nicht mehr bereit alles zu investieren, für die Zuschauer tut es mir leid. Mit so einer Performance kann man niemanden für Volleyball begeistern!" (Schmidt)

Nichtsdestotrotz geht es weiter, und zwar schon nächste Woche mit dem nächsten Heimspiel gegen die Reserve der TG Rüsselsheim. Wir geloben Besserung und hoffen weiter auf die Unterstützung der Fans!

 

3. Februar 2015 - Damen:  Nachbericht: DJK Hockenheim - TuS Durmersheim

Guter Start aber leider ohne Happy End

Am vergangenen Samstag waren die Durmersheimer Damen zu Gast beim DJK Hockenheim. Mit viel Motivation starteten die TuS Damen in die Partie.

Bäm Bäm Bäm (Photo by Damen 1)

Nach einem anfänglichen Rückstand, konnte durch platzierte Bälle und starke Aufschläge der erste Satz gedreht und gewonnen werden (25:20). Die zwei darauffolgenden Sätze waren hart umkämpft. Hockenheim fand immer besser ins Spiel und auf TuS Seite führten eigene Fehler zum Rückstand. Durch viel Einsatz der gesamten Mannschaft konnte der Punktestand noch ausgeglichen werden, das kleine Quäntchen Glück fehlte jedoch leider am Ende, so dass beide Sätze knapp mit 23:25 verloren wurden. Im vierten Satz holte Hockenheim durch eine gute Aufschlagsserie schnell einen deutlichen Vorsprung heraus, welchen sie während des Satzes noch weiter ausbauen konnten. Die TuS Damen kamen nicht mehr ins Spiel und verloren den letzten Satz mit 13:25, sodass das Spiel 1:3 ausging. Insgesamt haben sich die Mädels aus Durmersheim aber sehr gut präsentiert und konnten über lange Strecken mit den starken Hockenheimerinnen mithalten.

Jetzt heißt es erstmal drei Wochen Spielpause und am 21. Februar empfangen die Damen die Gäste vom TV Hochstetten und SV KA-Beiertheim 3 beim letzten Heimspieltag der Saison.

 

31. Januar 2015 - Herren 1:  Vorbericht: TuS Durmersheim - DJK Aalen

Nächstes Heimspiel - nächster Heimsieg?

Im Jahre 2015 läuft es noch nicht so wirklich rund für die erste Herrenmannschaft des TuS. Zwei Niederlagen aus drei Spielen sprechen für sich. "Jetzt den Kopf in den Sand zu stecken bringt nichts, egal ob die Meisterschaft in weite Ferne gerückt ist, wir wollen hauptsächlich mal wieder guten Volleyball zeigen", so die deutlichen Worte von Mannschaftssprecher Markus Wintergerst. Nach der 2:3 Niederlage in Kriftel sah Coach Steiner Handlungsbedarf, speziell die Einsatzbereitschaft von allen Akteuren wurde hochgeschraubt : "Es fängt im Training an, wenn du da die Bälle auf den Boden fallen lässt kannst du nicht davon ausgehen, dass du sie dann am Wochenende plötzlich holst." So wurde die Woche also verstärkt Übungen trainiert, die auch den Kopf beanspruchen, um nicht wieder in das teilweise statische Spiel zurück zu verfallen.

Der 11.Sieg im 13. Spiel? (Photo by Việt! Photographics)

Gegner am Wochenende ist die DJK Aalen, Tabellenletzer der 3. Liga aber keineswegs Fallobst. Mit gerade einmal vier Punkten Rückstand auf den Tabellendritten aus Kriftel stecken die Aalener mit sieben anderen Teams mitten im Abstiegskampf, und werden sicherlich nichts zu verschenken haben. Aus dem Hinspiel bekannt sind speziell der dynamische Mittelangreifer Tobias Stegmaier und Hauptangreifer Alex Maric, welcher den Durmersheimern beim 3:0 Hinspielerfolg ordentlich Probleme in Block und Feldabwehr bereitete. Die Mannen von Trainer Henne treten sehr geschlossen als Mannschaft auf, und weisen sich durch starke Abwehrarbeit aus."Wir sind mittlerweile in der 3. Liga etwas schlauer geworden, die Teams kommen hier mehr aus der Defensive als in der 2. Liga, ein Mangel an Physis wird oft durch Einsatz und Wille kompensiert", so Zuspieler Fabian Schmidt.

Die Mannschaft will wieder an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen, als man dem Gegner das eigene Spiel aufzwingen konnte, und diesen gar nicht erst ins Rollen kommen ließ. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung soll also zuhause die "weiße Weste" behalten werden. Mit der Unterstützung der treuen Fans gelingt dies auch gleich besser !

Los gehts!

 

28. Januar 2015 - Herren 1:  Nachbericht Heimspieltag

2 Spiele 2 Punkte

Am späten Samstagmittag stand das erste Heimspiel der Rückrunde in der kalten Durmersheimer Gymnasiumhalle an. Zu Gast waren der KIT SC 2010 und der TV Bretten.

2 Punkte ergattert: Damen 1 (Photo by Damen I)

Die ersten beiden Sätze gegen den KIT SC liefen unerfreulich für die Durmersheimer Mädels ab. Während den Gegnerinnen alles zu gelingen schien, mühten sich die TuS Damen in Abwehr und Angriff erfolglos ab (12:25; 17:25). Im dritten Satz wendete sich das Blatt und die Durmersheimer Mannschaft konnte den Satz mit 25:19 für sich gewinnen. Nachdem die TuS Damen den KIT Mädels den ersten Aufschlag abgenommen hatten gaben sie die Führung nicht mehr ab und gewannen den vierten Satz souverän mit 25:13 gegen eine nervös gewordene KIT Mannschaft. Den fünften Satz wollten sich die TuS Mädels unbedingt holen. So standen sie dann zu angespannt auf dem Feld und mussten sich mit 9:15 geschlagen geben.

Das zweite Spiel des Tages startete ähnlich wie das erste. Die TuS Damen fanden zunächst nicht ins Spiel und konnten den starken Aufschlägen der Brettener Mädels nichts entgegen setzen. Aus einem 5:14 Rückstand kämpften sich die Mädels immerhin noch auf einen 21:25 Endstand im ersten Satz heran. Beflügelt von dieser Aufholjagd starteten sie in den zweiten Satz und gewannen diesen deutlich mit 25:13! Im dritten Satz ließen die TuS Mädels aber leider wieder nach und hatten erneut enorme Probleme ihr eigenes Spiel aufzubauen (6:25). So wollten sich die Durmersheimerinnen nicht geschlagen geben. Mit guter Laune und lautstarker Unterstützung durch die Fans gelang ihnen dann auch ein 25:18 Sieg. Im fünften und letzten Satz des Tages behielten die Brettener Mädels die leicht besseren Nerven, so dass leider kein Überraschungssieg zu holen war (10:15). Die TuS Damen waren sich einig, dass der Spieltag trotz zweier knapp verlorener Spiele einen Riesenspaß gemacht hatte und freuen sich schon auf die nächste Partie/y in Hockenheim am kommenden Wochenende!

 

25. Januar 2015 - Herren 1:  Nachbericht: TuS Kriftel - TuS Durmersheim

Auswärts in 2015 noch nicht konstant genug

Auch im zweiten Auswärtsspiel des neuen Jahres wollte es nicht zum Sieg gegen eine starke Krifteler Truppe reichen. Erneut musste man sich knapp mit 2:3 (27:25, 24:26, 20:25, 25:16, 13:15) geschlagen geben und verliert somit Anschluss in der Tabelle zum stärksten Konkurrenten aus Mainz.

Auch der starke Christian Koch (orange) konnte die Niederlage nicht abwenden (Photo by Việt! Photographics)

Zu Beginn des Spiels wechselten die Führungen immer wieder hin und her. Keine der beiden aufgeweckten Teams konnte sich entscheidend absetzen. Bis zum 20:20 gelang es nicht mal einem Team sich einen Zwei-Punkte-Vorsprung zu erarbeiten. Was für die Durmersheimer spricht ist, dass man gegen Ende des Satzes wieder aufdrehen konnte und diesen letztendlich auch in den eigenen Reihen behalten konnte (27:25).

Satz zwei war dann ein Ebenbild des Ersten. Durmersheim gelang es allerdings diesmal nicht das 24:23 ins Ziel zu bringen und Kriftel drehte den Satz noch zum 1:1 Ausgleich (24:26).

Der Kampfgeist der Hessen war geweckt. Im dritten Satz spielten sich die Randfrankfurter in einen Rausch. Für Kapitän Marko Kienast kam zur Mitte des Satzes hin Daniel Heidak in die Partie (11:16). Dies brachte nochmal frischen Wind in die Reihen der sichtlich angeschlagenen Badener. Der gewünschte Satzgewinn blieb trotz allem aber aus (20:25).

Man wusste allerdings diesen Schwung und Heidak auf außen im vierten Satz auszunutzen. Diesen konnten die Badener dann endlich wieder nach ihren Vorstellungen gestalten und Zuspieler Fabian Schmidt setzte seine Angreifer gekonnt und in alter Stärke in Szene. Die rund 50 Zuschauer verstummten schlagartig, was durch den deutlichen Satzgewinn der Durmersheimer gekennzeichnet war (25:16).

Im Tie-Break rannte man letztendlich zweimal kleineren Rückständen hinterher (3:6 und 7:10), die aber beides Mal egalisiert werden konnten. Jedoch wirkte Kriftel gegen Ende des Satzes abgezockter und wusste beim entscheidenden Ball zum 13:15 den Block frech anzuschlagen. Glückwunsch an eine sehr gute Leistung !

Es folgen nun zwei Heimspiele in Folge in der Hardtsporthalle Durmersheim. Erst gegen Aalen, hinterher gegen Rüsselsheim. Man ist im TuS-Lager guter Dinge, dass zumindest die Festung zuhause standhalten kann und man die nächsten beiden „Dreier“ einfahren kann.

 

24. Januar 2015 - Herren 1:  Vorbericht: TuS Kriftel - TuS Durmersheim

Auf nach Kriftel

Nachdem der TuS letzte Woche wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden hat, richtet sich der Blick am Samstag auf den Gegner aus Kriftel.

Ließen Kriftel im Hinspiel keine Chance: Die Jungs um Benny Loritz (links) und Markus Wintergerst (rechts) (Photo by Việt! Photographics)

Die junge Mannschaft von Trainer Dariusz Haratym rangiert derzeit auf dem 4. Tabellenplatz. Im Hinspiel wurden die Randfrankfurter zwar mit 3:0 bezwungen, zeigten aber dort eine sehr kämpferische Leistung. Wie einige andere Teams in der Liga versuchen die Krifteler mit schnellen Pässen über die Aussenpositionen dem gegnerischen Block außer Kraft zu setzen. Doch Coach Steiner hat durch ein geschicktes Umstellen der Block-Taktik ein probates Mittel gefunden, dessen Erfolg sich schon im Spiel gegen Rodheim abzeichnete.

Unter der Woche im Training konnte dank der guten Trainingsbeteiligung wieder viel gespielt werden, auch einige Wechseloptionen konnten ausprobiert werden.

Bis auf Libero Timo Goes stehen alle Mann bereit, um in Kriftel 3 Punkte zu entführen, um in der Rolle des Jägers weiter Druck auf die Mainzer aufzubauen.

Pack mas!

 

22. Januar 2015 - Herren 1:  Nachbericht: TuS Durmersheim - SG Rodheim

Zuhause weiter ungeschlagen – klares und unspektakuläres 3:0 gegen Rodheim

Das Motto des Abends lautete Wiedergutmachung! Die erste Niederlage am vergangenen Wochenende sollte unbedingt vergessen gemacht werden und genau diese Vorgabe konnte gegen die Randfrankfurter erfolgreich umgesetzt werden. Nach einer Stunde Spielzeit wurden die harmlosen Rodheimer ohne Zählbares wieder nach Hause geschickt – 3:0 (25:14, 25:22, 25:17).

Setzte seine Angreifer wie gewohnt gut in Szene: Zuspieler Fabian Schmidt (Photo by Việt! Photographics)

Coach Franz Steiner konnte an diesem Abend aus dem Vollen schöpfen. Die „Starting Six“ der Hausherren, bei der Benny Loritz leicht angeschlagen draußen blieb, ließ von Beginn an keine Zweifel offen, wer an diesem Abend als Sieger vom Platz gehen wird.

Druckvolle Aufschläge und eine solide Annahme machten es Zuspieler Fabian Schmidt leicht, seine Angreifer in Szene zu setzten. Angeführt vom starken Kapitän Kienast und den guten Mittelblockern Wintergerst/Sandmeier, die immer wieder im Angriff zu glänzen wussten, fand Rodheim kaum ein Mittel einen geregelten Spielaufbau aufs Parkett zu bringen. Zudem machten es sich die Gäste, die eine erschreckend hohe Eigenfehlerquote an den Tag legten, selbst schwer ins Spiel zu finden. Folgerichtig führten die Durmersheimer die Rodheimer phasenweise vor und gewannen den ersten Satz mit 25:14.

Satz zwei verlief dann knapper als der Erste – die Gäste schienen sich gefangen zu haben. Allerdings zahlte sich am Ende des Satzes das intensive Block-/Abwehrtraining unter der Woche aus. Der stark eingeschätzte Kapitän Rodheims, Johannes Voeske, konnte so des Öfteren gestoppt werden und es gelang den Badenern auch diesen Satz in den eigenen Reihen zu behalten (25:22).

Anders als letztes Wochenende in Rottenburg konnte die Spannung und der Spaß am Spiel nach zwei gewonnenen Sätzen auch in Satz drei aufrecht gehalten werden. Unterstützt von gut 150 Zuschauern in der Hardtsporthalle konnten die Jungs von Coach Steiner mit einem Punktepolster von drei bis vier Punkten die Gäste, die an diesem Abend zu keiner Zeit eine Gefahr darstellten, auf Distanz halten und einen klaren und soliden Sieg in eigener Halle verbuchen. Durch den Sieg der Mainzer in Rüsselsheim ist man nach wie vor mit einem Pünktchen hinter dem Spitzenreiter angesiedelt und freundet sich immer mehr mit der „Jäger Situation“ an.

Nächste Woche heißt es dann endlich auch auswärts wieder das eigene Potential abzurufen, wenn es zum aktuellen Tabellenvierten nach Kriftel geht. Das nächste Heimspiel ist am letzten Tag im Januar. Hier treffen die Durmersheimer auf Aalen, die 2015 noch ungeschlagen sind.

 

22. Januar 2015 - Damen:  Nachbericht: TV Brötzingen - TuS Durmersheim Damen

TuS Damen holen lang ersehnte 3 Punkte in Brötzingen

Nach der wenig erfolgreichen Hinrunde stand für die Damen des TuS Durmersheim eines fest: Das neue Jahr muss mit einem Sieg starten. Hoch motiviert und mit gleich zwei Trainern im Gepäck ging es also zum Auswärtsspiel gegen den TV Brötzingen, welchen die TuS Damen bereits in der Hinrunde 3:0 schlagen konnten. Eine machbare Aufgabe, dennoch war es von Anfang an klar, dass das Spiel gegen die junge Mannschaft des TV kein Selbstläufer wird.

(Photo by Damen I)

Bereits im ersten Satz fand ein Kopf an Kopf rennen statt, in dem der Gegner immer wieder ausgleichen konnte, während die Durmersheimer Mannschaft Schwierigkeiten hatte ins Spiel zu finden. Nichtsdestotrotz konnte der erste Satz mit 25:23 gewonnen werden.

Motiviert durch den ersten Schritt Richtung Sieg, starteten die TuS Damen deutlich konzentrierter und wacher in den zweiten. Basierend auf einer soliden Annahme, wurde am Netz durch guten Angriff und kurzen Bällen hinter dem Block gepunktet. So konnte der zweite Satz im Gegensatz zum ersten ohne Zittern mit 25:19 eingetütet werden.

Im dritten Satz konnten sich die Mädels des TuS durch gute Aufschläge einen komfortablen Vorsprung sichern. Dass das Spiel trotzdem noch lange nicht vorbei war, zeigte sich als der Gegner, ebenfalls dank starken Aufschlägen, den Ausgleich schaffte und sogar die Führung übernahm. Das Ende des Satzes gestaltete sich deshalb doch noch spannend, beide Mannschaften hatten mehrmals die Chance den Sack zu zu machen, was aber letztendlich dem TV Brötzingen mit 30:28 gelang.

Also hieß es für die TuS Damen den unglücklichen Verlust des dritten Satzes schnell abzuhaken und im vierten Satz noch mal alles geben. Dies gelang, wenn auch mit kleinen Einbrüchen, sodass der Sieg mit 25:18 an den TuS ging.

Bereits am kommenden Wochenende stehen die nächsten Heimspiele an, bei dem die Mädels des TuS weitere Punkte auf das Konto holen wollen.

 

16. Januar 2015 - Herren 1:  Vorbericht: TuS Durmersheim - SG Rodheim

Heimspiel gegen Rodheim

Zum ersten Heimspiel 2015 empfängt die erste Herrenmannschaft am Samstag die SG Rodheim in der Hardtsporthalle. Nach der ersten Saisonniederlage letzte Woche in Rottenburg lautet das Motto für Samstag Wiedergutmachung. "Wir sind halt nicht der FC Bayern der 3. Liga", so das Resümee von Zuspieler Fabian Schmidt auf das Spiel in Rottenburg. "Wir müssen wieder mit mehr Einsatzbereitschaft auftreten, den Gegner nicht ins Rollen kommen lassen so wie letztes Wochenende", so Coach Steiner. Unter der Woche wurde verstärkt der Block, aber auch die Annahme trainiert, um am Samstag wieder aus einem sicheren Spielaufbau das Match zu bestreiten.

Konnten zuhause bisher immer jubeln: Die TuS-Schlagmänner (Photo by Việt! Photographics)

Dies wird auch notwendig sein, denn was aus dem Hinspiel noch in den Köpfen geblieben ist, sind vor allem die starken Aufschläge der Randfrankfurter. Bei dem 3:1 Sieg in der Hinrunde fiel vor allem Kapitän Voesske auf, der quasi die komplette Angriffslast auf seinen Schultern hatte, und dafür eine wirklich gute Leistung zeigte. Die Mannschaft von Trainerin Xiaojun Yang erlitt zum Rückrundenauftakt eine herbe 1:3 Klatsche in Aalen und rangiert derzeit auf dem 8. Tabellenplatz und kämpft um den Klassenerhalt. Gespannt darf man sein, ob die Rückkehr von Tim Wacker einen Einfluss auf die Mannschaft um Kapitän Johannes Voeske haben wird. Für die Durmersheimer liegt aber der Fokus auf der eigenen Leistung. Man will wieder an die Leistungen in der Vorrunde anknüpfen und hauptsächlich wieder Spaß am Sport haben!

Im Durmersheimer Lager sind seit langem mal wieder alle Akteure einsatzfähig, was sich sehr positiv auf das Training unter der Woche ausgewirkt hat, aber natürlich auch Trainer Steiner viele Optionen am Spieltag offen lässt. Alle Mann haben sich an der eigenen Nase gepackt und sind hochmotiviert gegen die Randfrankfurter, mit der Unterstützung der Fans, drei Punkte einzufahren.

Vamos TuS!

 

11. Januar 2015 - Herren 1:  Nachbericht: TV Rottenburg II - TuS Durmersheim

Erste Saisonniederlage in Rottenburg

In einem bis zum zweiten Satz passablen und solidem Spiel der Durmersheimer Jungs, gelang es den an diesem Tag aufgeweckteren und spielfreudigeren Rottenburgern das Spiel noch zu drehen. Aus einem 2:0 Satzrückstand vermochten die Domstädter die nächsten drei Sätze für sich zu entscheiden und somit war die erste Saisonniederlage für die Durmersheimer perfekt. Am Ende hieß es 2:3 aus Sicht der Badener (+22, +22, -18, -13, -10).

Markus Wintergerst (8) (Photo by Việt! Photographics)

Mit einer 15-Mann starken Truppe, bei der nur Timo Goes krankheitsbedingt fehlte, dafür aber mit drei treuen Fans, die zum Anfeuern mitfuhren, ging es zum ersten Spiel im neuen Jahr nach Rottenburg. Dieses sollte leider unter keinem guten Stern stehen.

In der neuen Sporthalle Rottenburgs fand man zunächst wie gewohnt spärlich ins Spiel. Einen 0:4 Rückstand konnten die Jungs um Kapitän Kienast zwar sofort durch gute Aufschläge wieder egalisieren, aber ein wirkliches erhofftes Punktepolster sprang den ganzen ersten Satz über nicht heraus. Die Kaltschnäuzigkeit und Einsatzbereitschaft entschied im Endeffekt Satz eins zugunsten der Durmersheimer (25:22), nachdem es über 12:12 und 20:20 bedenklich knapp verlief.

Im zweiten Satz konnte man über weite Strecken den Rottenburgern das eigene Spiel aufdrücken und so, getragen durch ständige drei bis vier Punkteabstände, den zweiten Satz nach Hause schaukeln (25:22).

Wer glaubte, dass Rottenburg wie im Hinspiel nun aufsteckte und resignierte, sah sich getäuscht. Getragen von den Zuschauern konnten sie durch wirkungsvolle Aufschläge und sehr gute Abwehrarbeit zunächst auf 2:1 verkürzen (18:25) und hinterher die Durmersheimer regelrecht vorführen. Nichts wollte mehr gelingen. Während die Stimmung auf der gegnerischen Seite quasi überkochte, sanken die Köpfe der Badener immer mehr. Selbst Auszeiten und Auswechslungen von Coach Steiner sollten nicht den gewünschten Erfolg bringen. Deutlich wie nie verlor man auch Satz vier (13:25) und so musste man, wie schon die vorherigen beiden Spiele, in den Tie-Break. Ein letztes Aufbäumen war zwar zu spüren, jedoch konnte man letztendlich dem Siegeswillen der Rottenburger an diesem Tage nichts mehr entgegensetzen. 10:15 und 2:3 hieß es schlussendlich, was in der Summe auch verdient war.

Neben dem verlorenen Spiel musste man auch erstmals diese Saison die Tabellenführung an die Konkurrenten aus Mainz abgeben, die ihr Spiel zu Hause mit 3:0 gegen Bliesen gewinnen konnten.

In der nächsten Woche gilt es also die Köpfe nicht in den Sand zu stecken, um beim Heimspiel gegen Rodheim wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Über Unterstützung am 17.01.2015 in der Hardtsporthalle, wie gewohnt um 19.30 Uhr, würden wir uns freuen.

 

9. Januar 2015 - Herren 1:  Vorbericht: TV Rottenburg II - TuS Durmersheim

Rückrundenauftakt in Rottenburg

Frisch aus dem Winterschlaf erwacht, beginnt die Rückrunde für die TuS-Volleyballer im "Volleyball-Dorf" Rottenburg. Nachdem man durch den knappen Sieg in Konstanz gerade noch auf dem Platz an der Sonne überwintern durfte, geht es jetzt vor allem darum wieder in Schwung zu kommen.

Wollen wie im Hinspiel gegen Rottenburg viel Wirbel über die Mitte machen: Fabian Schmidt (vorne) und Thorben Sandmeier (hinten) (Photo by Việt! Photographics)

Gegen Ende der Hinrunde wirkten einige Spieler müde, das Trainingsniveau war nicht gerade hoch, auch für Coach Steiner war es schwer, aufgrund der vielen Krankheitsfälle ein ordentliches Training auf die Beine zu stellen. "Ich denke die Leistung kommt auch über den Spaß wieder zurück, wenn wir alle wieder an einem Strang ziehen und ins Rollen kommen kann uns keiner halten", so Zuspieler Fabian Schmidt. Ansätze davon waren auch schon im Trainingsspiel am Mittwoch zu sehen, als man gegen die Allianz Stuttgart, den Herbstmeister der 2. Liga Süd, nach 4 Sätzen ein 2:2 rausholte. "Uns fehlt es noch etwas an Präzision und auch die Disziplin im Block hat noch Luft nach oben", so Mannschaftssprecher Markus Wintergerst. In wie weit man das alles umsetzen kann, wird sich am Samstag zeigen.

Mit der Bundesligareserve aus Rottenburg wartet ein interessanter Gegner. Im Hinspiel wurde die Mannschaft um Trainerin Barbara Vollmer zwar klar mit 3:0 bezwungen, doch auch dort ließ die Mannschaft ihr Potential teilweise aufblitzen. Mit schnellen Pässen über die Außenpositionen werden vor allem Kai Kleefisch und Diagonalangreifer Florian Haas gesucht.

Die Aufgabe ist klar, man will auf jeden Fall mit 3 Punkten aus Rottenburg zurückkehren, um natürlich den Spitzenreiter-Tanz wieder zum Besten zu geben.

Auf geht's

 

14. Dezember 2014 - Herren 1:  Nachbericht: USC Konstanz - TuS Durmersheim

Sieg am See

Am Ende des Tages stand ein 3:2 und damit 2 weitere Punkte für das Konto der Durmersheimer zu Buche. Da Mainz ebenfalls Federn und einen Punkt in Frankfurt liegen ließ bleibt der alte Abstand von einem Punkt bestehen und Durmersheim hätte Grund sich ausgelassen über die errungene Herbstmeisterschaft zu freuen. „Hätte“, denn so richtig freuen konnte sich die Mannschaft nach dem Auftritt beim Tabellenvierten USC Konstanz nicht – kollektives Aufatmen war angesagt nach der schwächsten Durmersheimer Saisonleistung.

Trainer Steiner (rechts) sah erst in der zweiten Spielhälfte ein gutes Spiel seiner Mannschaft (Photo by Herren 1)

„Dass es schwer werden würde gegen diese leidenschaftlich kämpfenden Konstanzer vor ihrer Heimkulisse, davon waren wir überzeugt. Und auch davon, dass es nach dem Topspiel vergangene Woche gegen Mainz vor allem darum gehen wird mit Frische und vollem Elan in dieses Spiel zu gehen. Aber wie wir in den ersten beiden Sätzen zu Werke gehen ist einfach zu wenig“, gab Trainer Steiner nach dem Spiel zu Protokoll. Und er hatte Recht. Steiner musste seine Mannschaft umstellen, da zur studiumsbedingten Abwesenheit von Daniel Heidak auch Benny Loritz wegen Erkältung dem Spiel eine Absage erteilen musste. Somit standen Marko Kienast und der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Christian Eckenweber auf den Außenpositionen in der Starting Six. Während Konstanz furios startete, stark aufschlug und keinen Ball verloren gab, fand Durmersheim zu keinem Zeitpunkt einen Zugang zum Spiel. Über die Spielstände 8:14, 12:21 und 16:25 geht der erste Satz sang- und klanglos an das Heimteam. Coach Steiner schöpfte mit Julian Kallfass und Timo Goes seine Wechseloptionen aus, doch auch dies bewirkte keine Trendwende. Ein Fehlstart, wie er im Buche steht. Doch wer dachte, dass sich dies in Satz 2 ändert, sah sich getäuscht. Kein Aufbäumen erkennbar auf der Seite der Randkarlsruher. Dafür liefen bei Konstanz insbesondere die Außenangreifer Claudio Kriech und Lukas Hölzl heiß und brachten die Durmersheimer Annahme und Abwehr regelmäßig durcheinander. Somit ging auch Satz 2 mit 21:25 an Konstanz. „Die geänderte Aufstellung kann hier nicht als Entschuldigung herhalten, wir haben schlichtweg als Mannschaft den Kampf nicht angenommen und gehofft, dass es von alleine anfängt zu laufen. Dies ist aber nicht passiert. Das sollte uns zu denken geben.“ Doch die Initialzündung blieb an diesem Abend nicht gänzlich aus. Anfangs des dritten Satzes führten einige gelungene Aktionen auf Durmersheimer Seite endlich zu Selbstbewusstsein und breiterer Brust. In der Folge fand man endlich zum gewohnten Spiel und ließ in Satz 3 und 4 nichts mehr anbrennen. Mit 25:18 und 25:19 schafft Durmersheim den Satzausgleich und dominiert das Spiel. Auch im entscheidenden 5.Satz bekommt Konstanz keinen Fuß mehr auf den Boden, die Aufschläge verfehlen ihr Ziel und Durmersheim kommt nun häufig über das gewohnt angriffsstarke Mittelblockerduo Sandmeier/Wintergerst zu schnellen Punkten. Mit 15:10 zementiert Durmersheim als einziges, ungeschlagenes Team die Herbstmeisterschaft.

„Wir sind froh, dass wir das Spiel noch drehen und somit doch noch versöhnlich aus der Halle gehen konnten“, sagte der mitgereiste Benny Loritz nach dem Spiel. „Wir haben über die gesamte Saison oft Schwierigkeiten gehabt gegen unsere topmotivierten Gegner ins Spiel zu finden, doch dies hat sich meist nur über einen halben Satz hingezogen. Heute hat es 2 Sätze lang gedauert. Das hat uns zwar einen Punkt gekostet, aber wir sind letzten Endes trotzdem zufrieden und froh, dass wir uns auch in dieser schwierigen Situation noch ins Match kämpfen konnten und dann am Ende noch als Gewinner vom Feld gehen.“

Durmersheim geht also mit einer weißen Hinrundenweste ungeschlagen in die Weihnachtspause und wird es danach mit dem TV Rottenburg zu tun bekommen.

In diesem Sinne - Frohe Weihnachten an alle!

 

14. Dezember 2014 - Damen:  Bericht: SVK Beiertheim III - TuS Durmersheim

Keine Punkte zu holen in Beiertheim

Nach einigen Niederlagen in Folge sollten am Samstag mal wieder ein paar Punkte für die Damen des TuS Durmersheim drin sein. Die Aufgabe war nicht leicht, denn mit den Damen vom SVK Beiertheim warteten keine leichten Gegner auf die Durmersheimerinnen. Mit einem neuen Aufwärmprogramm und Unterstützung unseres Trainers Markus Wintergerst wurde der erste Satz zu einem "Kopf an Kopf Rennen" bis die erfahreneren Beiertheimer Damen den Satz letztendlich mit 19:25 für sich entscheiden konnten.

Doch auch im zweiten Satz hielten die Durmersheimer Damen an Spaß und Ehrgeiz fest und so kam es zur Führung durch den TuS. Dies wollten die Beiertheimer aber nicht akzeptieren, erlangten durch eine Aufschlagsserie wieder die Führung und so ging auch dieser Satz leider mit 21:25 an die Heimmannschaft.

Der dritte Satz sollte nun endlich für Durmersheim entschieden werden und so stiegen sie erwartungsvoll durch die Steigerung in den ersten beiden Sätzen in den Satz ein. Doch schnell mussten sie sich geschlagen geben. Die Aufschläge und jahrelange Erfahrung der Beiertheimerinnen machte ihnen zu schaffen. Nachdem die Gastgeber 1:5 führten, fanden die Damen des TuS Durmersheim keinen Anschluss mehr und gaben den Satz mit 4:25 ab.

Trotz des verlorenen Spiels haben die Mädels des TuS den Spaß am Volleyball nicht verloren und sie können stolz auf zwei starke Sätze blicken. Jetzt heißt es, hoffnungsvoll in eine erfolgreiche Rückrunde zu schauen und mehr Siege abzuholen! Dort wird man erneut auf den SVK Beiertheim treffen und hoffentlich ein paar Sätze für sich entscheiden können.

Jetzt geht es für die Mädels des TuS erstmal in die Winterpause und am 18.01.2015 werden die Karten dann neu gemischt beim Auswärtsspiel in Brötzingen.

 

11. Dezember 2014 - Herren 1:  Vorbericht: USC Konstanz - TuS Durmersheim

Ab an den See

Die Hinrunde für die Drittliga-Volleyballer aus Durmersheim findet am Samstag ihr Ende am schönen Bodensee, in Konstanz. 8 Spiele 8 Siege heißt bisher die makellose Bilanz der ersten Mannschaft, und es scheint so, als ob sich die lange und intensive Vorbereitung bis hierher bezahlt gemacht hat.

Harmonieren schon immer gut im Schnellangriff: Markus Wintergerst (rechts) und Zuspieler Fabian Schmidt (links) (Photo by Alfons Wiedmann)

Den Tie-Break Fight gegen Mainz noch in den Knochen, ging es die Woche über vor allem darum, am Samstag wieder eine körperlich, aber auch mental fitte Mannschaft auf das Parkett zu bringen. Denn wie Coach Steiner weiß, "wird das am Samstag vor allem im Kopf eine schwierige Sache, wir dürfen uns nach dem Sieg gegen Mainz nicht zurücklehnen und die Füße hochlegen!" Ein Sieg trennt den TuS noch von einer nahezu perfekten Hinrunde, und der Aufsteiger aus Konstanz wird alles daran setzten, dies zu vermeiden.

Gespickt mit einigen Spieler die bundesligaerfahren sind, spielt der USC bisher eine solide Hinrunde für einen Aufsteiger. Mit einem klaren 3:0 Erfolg gegen Aalen letztes Wochenende, rangieren die Konstanzer bisher auf Platz 4 der Tabelle. Was aus den letztjährigen Partien gegen die "Zweite" noch in Erinnerung geblieben ist, sind die gewaltigen Aufschläge, mit der die Mannschaft von Jürgen Eck versucht, die Gegner aus dem Feld zu bombardieren. Auch unter der Woche bei der Vorrunde der Deutschen Hochschulmeisterschaften trafen manche Spieler schon als Uni Karlsruhe auf einige Spieler der USC Mannschaft, mit dem besseren Ende für die Karlsruher. Die Männer um Franz Steiner sind also gewarnt, und wollen auf jeden Fall die Hinrunde als einzig ungeschlagenes Team beenden.

Erschwert wird das allerdings durch das Fehlen von Daniel Heidak, einem der Leistungsträger der letzten Wochen. Auch der Einsatz von Mittelblocker Florian Ebert ist eher unwahrscheinlich. Mit an Bord ist allerdings wieder Captain Kienast, der nach überstandener Hochzeit wieder zum Team dazu stoßen wird.

Ein letztes Mal, für 2014, soll der Spitzenreiter-Tanz wieder aufgeführt werden, bevor es in die verdiente Winterpause geht.

One-more to go!

 

7. Dezember 2014 - Herren 1:  Nachbericht: TuS Durmersheim - TGM Mainz-Gonsenheim

Sieg beim Ligagipfel und weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze

Einen spektakulären Showdown erlebten die Zuschauer beim Spiel der beiden topplatzierten Teams der 3. Bundesliga Süd. Die Gäste von der TG Mainz-Gonsenheim mussten sich dennoch nach fast zwei Stunden Spielzeit im fünften Satz mit 15:6, und damit 3:2 geschlagen geben. Damit bleibt die Tabellenführung beim TuS und man hat den Gewinn der Herbstmeisterschaft beim letzten Spiel der Hinrunde in eigener Hand.

Jubel nach dem harten Fight gegen Mainz-Gonsenheim bei den Durmersheimer Volleyballern (Photo by Alfons Wiedmann)

Aufgrund des Fehlens von Kapitän Kienast, der am Tag des Gipfeltreffens seine Hochzeit feierte, nominierte Steiner kurzfristig Albert Rohde aus der dritten Mannschaft nach. „Bei so einem Spiel kann es auf jede Kleinigkeit ankommen, mit Albert haben wir eine zusätzliche Wechseloption“, so Steiner im Vorfeld der Partie. Auch Florian Ebert konnte nach der Verletzungspause wieder neben seinen Kollegen Kallfass und Goes auf der Ersatzbank Platz nehmen. Einzig Thomas Heidebrecht nahm noch verletzt auf der Tribüne Platz.

Das Spiel entwickelte sich dann im Spielverlauf genauso, wie es im Vorfeld von vielen erwartet war. Beide Seiten erlebten Höhen und Tiefen, kämpften um jeden Punkt und lieferten sich ein packendes Match auf absoluter Augenhöhe. Durmersheim gelang zunächst wenig und der erste Satz war beim Spielstand von 3:9 im Grunde schon entschieden. Insgesamt waren die Sätze eins bis vier ein ständiges Hin und Her. Mal hatte Mainz pro Satz die entscheidenden Fehler weniger gemacht – mal waren die Durmersheimer Jungs in der Endphase der Sätze konstanter. Über die gesamte Spielzeit spielte Mainz die erwartete, gummiwandartige Block-/Feldabwehr, sodass sich die Durmersheimer in Geduld üben mussten um schlussendlich einen Punkt verbuchen zu können. Die Sätze endeten folglich 21:25, 25:21, 21:25 und 25:20.

Es musste also der Tie-Break über den Ausgang des Schlagabtausches entscheiden. In diesem legten die Jungs um Ersatzkapitän Benny Loritz gleich so richtig los. Getragen von den gut 200 Zuschauern, die der Hardtsporthölle diesmal richtig einheizten und großen Anteil am Sieg hatten, konnte man sofort auf 4:0 davonziehen. In der Folge war Mainz völlig von der Rolle und Durmersheim gelang einfach alles, sodass der Entscheidungssatz schnell entschieden war. Der bisherige Spielverlauf wurde vom unbedingten Siegeswillen der Badener auf den Kopf gestellt. Mit 15:6 und dem gewohnten zweiten Tabellenplatz schickte man die Mainzer an diesem Abend mit nur einem von drei möglichen Punkten wieder nach Hause und behielt die übrigen beiden im Badischen. Mit fast 100%iger Angriffsquote geht in diesem Spiel der Titel des internen MVP an Benny Loritz, der trotz starker Erkältung ein grandioses Spiel ablieferte. „Ich bin heute sehr stolz auf die ganze Mannschaft. Sie haben die schwere Aufgabe angenommen und gut gemeistert. Vor so einer gefüllten Halle, bei dem auch die Zuschauer am Ende nichts mehr auf den Sitzen hält macht es natürlich doppelt Spaß“, freute sich Trainer Steiner nach dem Spiel über den gelungenen Auftritt seiner Mannschaft.

Leider darf in diesem Bericht das ein oder andere Wort zum Schiedsgericht, das einen rabenschwarzen Tag erwischte, nicht fehlen. Auf der Suche nach einer konstanten Linie bei der Bewertung der Technik griffen die Unparteiischen außergewöhnlich oft in das Spielgeschehen ein. Dabei wurde zwar kein Team wirklich bevorteilt, doch man kommt nicht umhin zu sagen, dass sie streckenweise großen Sport und großartige Ballwechsel unterbanden und das Spiel im wahrsten Sinne des Wortes „zerpfiffen“. Der leidtragende Zuspieler Durmersheims, Fabian Schmidt, bringt es auf den Punkt: „Mit guten sechs Technikpfiffen bin ich verglichen mit den Mainzer Zuspielern noch wirklich glimpflich davon gekommen. Dennoch entschied ich mich deshalb oft für einen vergleichsweise einfachen Pass. Das macht ein richtig spektakuläres Spiel auf beiden Seiten natürlich zunichte.“ Da pflichtet ihm auch Benny Loritz bei: „Wirklich schade, dass im Nachgang eines solch wirklich sehenswerten Spiels auf klasse Niveau über die Unparteiischen geschrieben werden muss und damit auch ein leicht fader Beigeschmack hängenbleibt. Das hat das Spiel nicht verdient.“ In der Summe mussten die Gäste aus Mainz mehr Technikpfiffe einstecken als die Gastgeber – berechtigt oder nicht sei an dieser Stelle dahingestellt. Durmersheim ging letztlich mit der Situation besser um und bewahrte kühlen Kopf. „Ich bin froh, dass wir es geschafft haben uns nicht aus der Konzentration bringen zu lassen – das könnte der feine Unterschied gewesen sein, der uns heute zum Sieg verholfen hat“, meint auch Franz Steiner.

Mit dem Spiel gegen den Aufsteiger vom Bodensee schließen die Jungs um ihren Erfolgscoach nächste Woche in Konstanz die Hinrunde ab. Auch dort will man die blütenweiße Weste behaupten und auf eine ungeschlagene Hinrunde zurückblicken bevor es in den wohl verdienten Weihnachtsurlaub geht.

 

4. Dezember 2014 - Herren 1:  Vorbericht: TuS Durmersheim - TGM Mainz-Gonsenheim

Showdown in der Hardtsporthalle

Dieses Wochenende ist es soweit, es kommt zum Gipfeltreffen in der 3. Liga Süd. Zu Gast ist die TG Mainz -Gonsenheim. Gemeinsam aus der zweiten Liga abgestiegen, ziehen die Mainzer und Durmersheimer mit fast doppelt so viel Punkten als der Drittplatzierte ihre Kreise an der Tabellenspitze. Wie es sich während der kompletten Hinrunde angedeutet hat, wird die Herbstmeisterschaft in diesem Spiel entschieden.

Wollen auch diesmal wieder feiern: Die Durmersheimer Volleyballer (Photo by Alfons Wiedmann)

"Wir erwarten mit Mainz einen starken Gegner, freuen uns aber riesig auf das Spiel, die Motivation könnte kaum größer sein", lässt Coach Franz Steiner vermelden. Die Mainzer sind aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses auf dem zweiten Platz, allerdings auch noch ohne Niederlage in der Saison. Durch starke holländische Verstärkung konnte das Team um Trainer Michael Hefter den Abgang von Kapitän Manuel Lohmann kompensieren, und konnte durch ein Sensationssieg im Pokal gegen Leipzig schon mal ein Ausrufezeichen setzen. Was den Durmersheimern aus früheren Partien noch im Kopf geblieben ist, ist die enorme Abwehr - und Aufschlagstärke mit der Mainz schon so einige Teams in der zweiten Liga niederkämpfen konnten. Für die Jungs von Franz Steiner gilt es also nicht den Kopf zu verlieren, wenn die gegnerische Abwehr einer Gummiwand gleicht, und die Bälle immer wieder ins eigene Feld zurückkommen. "Wir wollen so schnell wie möglich in unseren Rhythmus kommen, mit den Zuschauern im Rücken den Mainzern gleich klarmachen, dass es auch dieses Mal in der Hardtsporthalle nichts zu holen geben wird", sagt Mannschaftssprecher Markus Wintergerst. In die eigenen Stärken vertrauen, aus einer sicheren Annahme das Spiel aufziehen und dann mit den viel trainierten Aufschlägen Druck aufbauen, so der Plan von Coach Steiner.

Aufgrund vieler krankheitsbedingter Absagen, gestaltete sich das Training diese Woche eher schwierig, besonders Außenangreifer Benjamin Loritz hat es derbe erwischt. Alle hoffen auf eine schnelle Genesung, damit er am Wochenende wieder das Team unterstützen kann. Nicht dabei sein wird Kapitän Marko Kienast, der auf einer Hochzeit ist, tatsächlich auf seiner eigenen. Glückwunsch Marko!

Bayern vs. Dortmund, das war mal ein Spitzenspiel. Heute heißt das TuS vs. TGM !

 

30. November 2014 - Herren 1:  Nachbericht: TV Bliesen - TuS Durmersheim

TuS-Bus überollt auch die starken Bliesener

Am Samstag führte die Reise der Durmersheimer ins kleinste Bundesland unserer Nation – das sympathische Saarland. Trotz großem Widerstand der Aufsteiger konnte man den siebten Sieg in Folge einfahren. Und das auch noch ohne Satzverlust. 3:0 (25:21, 25:21, 25:20) hieß es am Ende und so thronen die Badener auch vor dem Gipfeltreffen gegen Mainz am nächsten Samstag auf Platz eins der 3. Liga.

Trainer Franz Steiner überraschte Kapitän Marko Kienast (6) mit seinem Startsechs-Saisondebut (Photo by Việt! Photographics)

Erstmals in dieser Saison bekam Kapitän Marko Kienast den Vorzug vor dem bis dato solide aufspielenden Daniel Heidak. Dieser wusste sich im Spiel auf seine Art und Weise zu bedanken und startete gleich mal mit einem krachenden Aufschlag-Gewitter. Nachdem der erste Punkt an Bliesen ging, folgten drei Asse vom Routinier Kienast, was erstmal Ruhe ins Spiel brachte. Wie erwartet war die Halle brechend voll, und die Zuschauer unterstützten den Gastgeber an allen Ecken und Enden. Zudem war eine Samba-Gruppe im Vorfeld organisiert worden, die in den Satzpausen zusätzlich für einzigartige Stimmung sorgte. Es entwickelte sich in Satz eins ein sehr gutes Drittligaspiel, in dem sich Durmersheim schlussendlich durchsetzen konnte. Über 12:11, 16:14 und 20:18 konnte man vor allem durch gute Aufschläge sehr viel Druck auf die Bliesener Annahmespieler ausüben, sodass es ihnen schwer fiel, die Mittelblocker konstant einzusetzen. Somit hatten die beiden mitgereisten, treuen Fans der Durmersheimer, Alfons und Viet, gut lachen, nachdem man mit eigenen guten Block-Abwehraktionen auftrumpfen konnte. 25:21 hieß es am Ende zugunsten der Nordbadener.

Im zweiten Satz sah man sich einem aufbäumenden Gegner gegenüber, der sich keinesfalls als Kanonenfutter abfertigen lassen wollte. Immerhin stand der starke Aufsteiger nach sechs Spielen auf einem überragenden dritten Tabellenplatz. Durch starke Block-Aktionen konnten sich die Saarländer, getragen von der Wahnsinnsstimmung von den Rängen, sogar zwischenzeitlich auf 18:15 absetzen. Allerdings machte dann in der Schlussphase wieder die Kaltschnäuzigkeit der Durmerhseimer den Unterschied aus. Vor allem mit gut platzierten Aufschlägen gefolgt von eigenen krachenden Blocks konnte man den Satz gerade nochmal wenden. Dieser blieb abermals mit 25:21 in den eigenen Reihen.

Danach gab es eine ungewohnte zehn Minuten Pause, in der wieder die Samba-Gruppe ihrem Namen alle Ehre machte.

Die Devise für Satz drei war klar: Wenn auch durch die Unterbrechung ungewohnt, kam man wiederum gut in den Satz und zeigte von Beginn an, wer an diesem Abend als Sieger nach Hause gehen wollte. Aufgrund von extrem vielen, einfachen Aufschlagfehlern auf Seiten der Bliesener, kamen diese im Satzverlauf nie wirklich an die Durmersheimer heran. Über 8:8, 14:11 und 20:16 war auch dieser Satz knapp, jedoch gab es keinen Zweifel am verdienten Sieg der Badener im Saarland. 25:20 und 3:0 gefolgt vom gewohnten "Spitzenreiter, Spitzenreiter, Hey, Hey"-Tänzchen beendeten die Steiner-Jungs einen weiteren Spieltag der 3. Bundesliga.

Nachdem auch Mainz sein Spiel gegen Aalen 3:0 gewinnen konnte, kommt es also am kommenden Wochenende tatsächlich zum Höhepunkt der Saison. Man kann von einem vorgezogenen Finale sprechen, denn sollte ein weiterer "Dreier" für die Jungs um Erfolgscoach Steiner heraus springen, wäre zumindest mal die Herbstmeisterschaft schon fast in trockenen Tüchern. Deshalb würden wir uns wie immer um jeden Einzelnen von Euch freuen, der am Samstag, 06. Dezember 2014 um 19.30 Uhr den Weg in die legendäre Hardtsporthalle findet, um uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen. Bis dahin wird fleißig trainiert. Der Tabellenführer freut sich auf den Showdown am Samstag!

 

30. November 2014 - Damen:  Nachbericht: TV Hochstetten - TuS Durmersheim

Starke Aufholjagd wurde nicht belohnt

Die Damen des TuS Durmersheim waren am Samstag beim TV Hochstetten zu Gast. Nach drei Niederlagen in Folge sollte endlich wieder ein Sieg gelingen.

Die TuS-Mädels stemmten sich vergebens gegen die Niederlage (Photo by Damen I)

Die Mannschaft begann den ersten Satz gut und lag stets in Führung, bis zum Ende, hier zeigten sich dann kleine Unsicherheiten in der Annahme und so konnten die TuS Damen den Satz, trotz zweier Satzbälle, nicht für sich entscheiden (25:27). Den zweiten Satz begann Hochstetten mit einer sehr guten Aufschlagsserie, die ihnen schnell einen 5-Punktevorsprung verschaffte. Der Mannschaft wollte danach in diesem Satz trotz großen Einsatzes einfach nichts mehr gelingen und so endete der Satz mit 11:25. Dann jedoch wurde die Uhr wurde auf null gestellt und im 3. und 4. Satz hart gekämpft, es sollte noch nichts verloren sein. Mit frischer Motivation, gezielten Aufschlägen und vor allem Mannschaftsgeist gelang es den Gästen des TuS den Spieß umzudrehen, so dass die beiden Sätze eindeutig gewonnen werden konnten (25:16; 25:18). Die Zeichen für den 5. Satz standen gut, bis sich zu viele eigene Fehler einschlichen und Hochstetten so schnell davon ziehen konnte. Der Rückstand konnte leider nicht mehr aufgeholt werden, sodass sich die Damen am Ende mit 9:15 geschlagen geben mussten. In zwei Wochen hoffen die Damen auf einen guten Jahresabschluss bei dem SVK Beiertheim 3. Die Damen des TuS Durmersheim waren am Samstag beim TV Hochstetten zu Gast. Nach drei Niederlagen in Folge sollte endlich wieder ein Sieg gelingen. Die Mannschaft begann den ersten Satz gut und lag stets in Führung, bis zum Ende, hier zeigten sich dann kleine Unsicherheiten in der Annahme und so konnten die TuS Damen den Satz, trotz zweier Satzbälle, nicht für sich entscheiden (25:27). Den zweiten Satz begann Hochstetten mit einer sehr guten Aufschlagsserie, die ihnen schnell einen 5-Punktevorsprung verschaffte. Der Mannschaft wollte danach in diesem Satz trotz großen Einsatzes einfach nichts mehr gelingen und so endete der Satz mit 11:25. Dann jedoch wurde die Uhr wurde auf null gestellt und im 3. und 4. Satz hart gekämpft, es sollte noch nichts verloren sein. Mit frischer Motivation, gezielten Aufschlägen und vor allem Mannschaftsgeist gelang es den Gästen des TuS den Spieß umzudrehen, so dass die beiden Sätze eindeutig gewonnen werden konnten (25:16; 25:18). Die Zeichen für den 5. Satz standen gut, bis sich zu viele eigene Fehler einschlichen und Hochstetten so schnell davon ziehen konnte. Der Rückstand konnte leider nicht mehr aufgeholt werden, sodass sich die Damen am Ende mit 9:15 geschlagen geben mussten. In zwei Wochen hoffen die Damen auf einen guten Jahresabschluss bei dem SVK Beiertheim 3.

 

27. November 2014 - Herren 1:  Vorbericht: TV Bliesen - TuS Durmersheim

TuS-Bus rollt ins Saarland!

Nach dem 3:0 Heimsieg letzte Woche über die Eintracht aus Frankfurt geht es dieses Wochenende für die erste Herrenmannschaft ins schöne Saarland, zum ambitionierten Aufsteiger vom TV Bliesen.

Neben den Punkten steht in Bliesen auch Daniel Heidaks Bart auf dem Spiel. Im Siegfall bleibt der Bart dran und die Kiste (Winter-)gerstensaft wechselt den Besitzer! (Photo by Alfons Wiedmann)

Im gegnerischen Lager ist die Vorfreude auf das Duell gegen die TuS-Männer riesig. Heimspiel für Heimspiel verwandelt sich das Sportzentrum St. Wendel zu einem echten Hexenkessel, in dem rund 300 Zuschauer ihr Team anfeuern. Allgemein verfügt der Verein über eine sehr gute Außenpräsenz, was für einen Regionalliga-Aufsteiger wirklich beeindruckend ist. Auch spielerisch kommt die Mannschaft um Trainer Gerd Rauch ins Rollen. Nach holprigen Start rangiert sie mittlerweile auf Rang drei der Liga. Letztes Wochenende konnte man sogar die etablierten Aalener mit 3:0 in fremder Halle abfertigen, wobei sogar ein Satz 25:7 zugunsten der Saarländer ausging!

Doch auch die Durmersheimer Schmettermänner blicken dem Duell mit Vorfreude entgegen, ganz besonders Daniel Heidak, der in Bliesen auf einige altbekannte Gesichter trifft und im Falle einer Niederlage wohl um seinen Bart zittern muss. Anzumerken ist auch, dass diese Woche erstmals seit langem wieder ein spielnahes Training möglich war, da es tatsächlich zwölf Männer ins Training von Franz Steiner gepackt haben, der sich natürlich über die neuen Optionen freut und gleichzeitig die Marschroute vorgibt : "Der Fokus diese Woche liegt auf der Defensive, wir müssen es schneller schaffen uns auf einen Gegner einzustellen, um schneller wegzuziehen."

Am Wochenende muss leider weiterhin auf Mittelblocker Flo Ebert und Zuspieler Thomas "Heidi" Heidebrecht verzichtet werden, da beide an einer Bänderverletzung laborieren. Ansonsten stehen aber vor dem Kräftemessen gegen Mainz die Woche drauf alle Mann zur Verfügung. Der Weg für den TuS ist klar, man verlässt das Saarland mit Bart, Wintergerstensaft, und natürlich der Tabellenführung – Hodeldiwaldfee!

 

23. November 2014 - Herren 1:  Nachbericht: TuS Durmersheim - Eintracht Frankfurt

TuS-Festung hält auch drittem Ansturm stand

Der TuS Durmersheim bleibt weiter ungeschlagen in der 3. Bundesliga und konnte abermals ohne Satzverlust in der eigenen Festung die bis dato besten Gegner der laufenden Saison in die Schranken verweisen. Am Samstagabend gewannen die Durmersheimer Jungs gegen Frankfurt vor 150 Zuschauern mit 3:0. 25:21, 31:29 und 25:17 endeten die Sätze zu Gunsten der Badener. Da zugleich der ärgste Verfolger aus Mainz einen Satz in Kriftel liegen ließ, konnte die Tabellenführung nicht nur gehalten, sondern auch auf einen knappen Satzvorteil „ausgebaut“ werden.

Clip zum Heimspiel gegen Frankfurt! (Video by Việt! Photographics)

Die Partie begann ausgeglichen. Aus einer starken Annahme heraus erzielten beide Teams konsequent ihre Punkte. Keine Mannschaft konnte sich zunächst entscheidend absetzen. Über 5:5, 12:13 und 18:17 ging es denkbar knapp in die entscheidende Phase des ersten Satzes. Durch eindrucksvolle Stimmung von den Rängen und dem Siegeswillen der „Steiner Jungs“ konnte dieser im Endeffekt aber doch noch deutlich gewonnen werden – 25:21.

Die stabile TuS-Annahme (hier Daniel Heidak) war der Grundstein zum Sieg gegen Frankfurt. (Photo by Alfons Wiedmann)

Auch der zweite Satz entwickelte sich zu einer engen Kiste – diesmal mit kleinen Vorteilen für die Frankfurter. Immer wieder konnten die Mannen von Gäste Trainer Volker Braun einen kleinen Vorsprung erzielen. Es gelang den Durmersheimern in dieser Phase nicht, den im Vorfeld stark eingeschätzten Außenangreifer Johann Löwen aus dem Spiel zu nehmen. So sah man sich Rückständen von 13:15, 16:18 und 20:22 gegenüber ehe Steiner seine Jungs zur Auszeit berief. Diese brachte zunächst den gewünschten Erfolg und man konnte das eigene Side-Out-Spiel durchbringen, 21:22. Allerdings war dieses direkt vom erfolgreichen Angriffsspiel der Hessen egalisiert. Zweite Auszeit Steiner, nochmals besinnen und auf die eigene Blockstärke vertrauen. Gesagt getan – Fabian Schmidt, der letzte Woche noch verhindert war, leitete das Angriffsspiel der Durmersheimer am ganzen Abend super variabel und in gewohnter Präzision. So auch in dieser Phase. Man konnte das wichtige Break zum 24:24 verbuchen. In der Folge sah das Publikum eine spannende und mitreisende Schlussphase von Satz zwei. Aufopferungsvolle Abwehraktionen gefolgt von akkuraten Zuspielen machten schlussendlich den Unterschied aus, sodass auch Satz zwei nach 31 Minuten Spielzeit in den eigenen Reihen blieb – 31:29.

Die TuS-Jungs waren nun wieder voll in Fahrt und fanden im letzten Satz zur gewohnten Block-Abwehr-Stärke zurück. Den Frankfurtern viel nicht mehr viel ein und Folge dessen konnten sie auch nur noch auf die Aktionen der Heimmannschaft reagieren. Starke Aufschläge brachte die Annahme der Hessen sehr in Bedrängnis, was es den Badener dann leicht machte, im Block zuzugreifen. Durch konzentriertes agieren konnte der letzte Satz wieder deutlich gewonnen werden. Mit 25:17 und 3:0 sicherte man sich auch im sechsten Spiel den sechsten Sieg in Folge.

Franz Steiner zeigte sich am Ende des Spiels sehr zufrieden: „Man hat gesehen, dass ein Gegner mit variablem Angriffsspiel zu jeder Zeit gefährlich sein kann. Meine Mannschaft hatte allerdings im Großen und Ganzen das Spiel im Griff. Besonders der gewonnene knappe zweite Satz war ausschlaggebend für die Moral und den weiteren Spielverlauf“.

Nächstes Wochenende geht es ins schöne Saarland zum starken Aufsteiger aus Bliesen, die am Samstagabend überraschenderweise sehr deutlich gegen die etablierten Aalener gewonnen haben. Damit unterstreicht das Team um Coach Gerd Rauch seine Ambitionen, die dritte Liga aufmischen zu wollen. Im Hexenkessel von St. Wendel gilt es daher die nötige Leidenschaft dagegenzusetzen, um ungeschlagen in das Spitzenspiel im darauffolgenden Wochenende gegen Mainz zu gehen.

 

19. November 2014 - Herren 1:  Vorbericht: TuS Durmersheim - Eintracht Frankfurt

Schwere Aufgabe gegen Frankfurt

Seit dem ersten Spieltag thront die erste Herrenmannschaft des TuS Durmersheim an der Tabellenspitze der dritten Bundesliga. Fünf Siege stehen für die bisher ungeschlagene Mannschaft von Trainer Franz Steiner auf der Habenseite. „Die richtig kniffligen Spiele warten allerdings ab jetzt auf uns.“ warnt der Mann, der seit dieser Saison auch bei der ersten Vertretung des TuS an der Seitenlinie steht. Und der Blick auf die Tabelle gibt Steiner Recht. Die kommenden Gegner seines Teams sind allesamt in der vorderen Tabellenhälfte zu finden: Frankfurt, Bliesen, Mainz und Konstanz heißen die nächsten Aufgaben für seine Mannschaft bis zur Weihnachtspause in den kommenden vier Wochen. Nur gut, dass Kapitän Marko Kienast zu diesen Spielen sein Team wieder unterstützen kann. Auch Zuspieler Fabian Schmidt wird am kommenden Samstag wieder mit von der Partie sein, genauso wie Mittelblocker Florian Ebert, der nach seine Bänderverletzung wieder ins Training eingestiegen ist.

Voller Einsatz ist gefordert gegen Eintracht Frankfurt (Photo by Việt! Photographics)

Mit den Volleyballern der Eintracht Frankfurt ist am Samstag der aktuelle Tabellendritte zu Gast in der Hardtsporthalle. Siege gegen Rottenburg und Aalen und knappe Niederlagen gegen Konstanz, Kriftel und Rodheim bringen den Frankfurtern acht Punkte für die Tabelle ein. Besonders der deutliche Sieg gegen die DJK Aalen am vergangenen Wochenende zeigt, dass Frankfurt eine Top-Mannschaft ist, die mittlerweile ihre Form gefunden hat. Besonders Außenangreifer Johann Löwen steht für Qualität, ging er doch bereits fünf Jahre in der ersten Liga für Eltmann und viele Jahre für Rüsselsheim in der zweiten Bundesliga erfolgreich auf Punktejagd. Das Spiel der Frankfurter läuft häufig fast ausschließlich über den 1,92m großen Topscorer. Unterstützt wird er dabei sicherlich von Jakub Strelczyk und Carlo Wiese, die ebenfalls in Rüsselsheim aktiv waren. Frankfurts Trainer Volker Braun, selbst ehemaliger Nationalspieler, wird sich aber sicher nicht nur auf seine bekannten Akteure verlassen. Seine relativ neu zusammengewürfelte Mannschaft will die Angriffslast möglichst auf mehrere Schultern verteilen, schließlich soll am Ende der Saison mindestens Platz 5 erreicht werden.

„Wir wollen am Wochenende den sechsten Sieg in Folge“ gibt Durmersheims Trainer Franz Steiner trotzdem die Richtung für seine Mannschaft am kommenden Samstag vor. Anpfiff in der Hardtsporthalle ist wie immer um 19.30Uhr.

 

16. November 2014 - Herren 1:  Nachbericht: TG Rüsselsheim II - TuS Durmersheim

Was war da denn los? Denkwürdiges Spiel für die TuS-Jungs in Rüsselsheim

So was erlebt man nicht alle Tage. Mit 3:1 (25:23, 28:30, 25:16, 25:22) sicherten sich die Durmersheimer Jungs zwar den fünften Sieg in Folge, doch das Zustandekommen dieses Ergebnisses war spektakulär. Nachdem Zuspieler Thomas Heidebrecht Mitte des zweiten Satzes umgeknickt war, übernahmen fortan die Mittelblocker das Zuspiel. Mit einer geschlossenen Teamleistung und einem unbedingten Siegeswillen konnte jedoch auch diese Situation gemeistert werden.

(Video by Herren I)

„Egal ob in der 2. Bundesliga mit dem 4-2-Läufersystem oder in der 3. Bundesliga mit dem „Old-School-Volleyball“ bei dem der vordere Mittelblocker die Bälle zuspielt – bei uns bekommt man wirklich immer etwas geboten“ so Mannschaftssprecher Markus Wintergerst nach dem Spiel am Samstagabend.

Aber der Reihe nach, was war passiert? Der auf acht Mann reduzierte Kader der Durmersheimer kam anfangs nur schleppend in die Partie. Mit Benny Loritz und Daniel Heidak auf der Außenbahn sowie Markus Wintergerst und Thorben Sandmeier in der Mitte konnte Coach Steiner nur vier Spieler ins Spielgeschehen schicken, die bislang über die volle Saisondistanz gingen. Andrej German ersetzte den letzte Woche auftrumpfenden Julian Kallfass, der kurzfristig verletzt pausieren musste, auf der Diagonalen. Neben Timo Goes, der den verhinderten Chris Koch auf der Libero Position vertrat, kam auch Zuspieler Thomas Heidebrecht zu seinem ersten Spiel von Beginn an. Somit herrschte auf der Bank gähnende Leere. Allein Marko Kienast, der unter der Woche nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen konnte, saß zunächst neben Steiner auf der Bank.

Die anfänglichen Startprobleme in fremder Halle versuchte das neu formierte Team in Satz eins durch konzentriertes und von Beginn an druckvolles Spiel zu kompensieren. Ungewohnt viele Eigenfehler im Angriff und beim Aufschlag erschwerten dies jedoch. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzten. So ging es immer wieder hin und her, von 7:7, 13:13, 18:18 zum 22:22. Als die TG aus Rüsselsheim dann den Punkt zum 22:23 machte, nahm Steiner seine zweite Auszeit und besann seine Jungs auf die eigenen Stärken. Das 23:23 konnte durch ein gut herausgespieltes Side-Out verbucht werden. Es folgten zwei gut platzierte Aufschläge was den Satz letztendlich wieder knapp zugunsten der Gäste entschied – 25:23.

In Satz zwei passierte dann das bereits Erwähnte. Nach ähnlichem Satzverlauf wie im ersten Satz, landete Heidebrecht bei einer Blockaktion auf dem Fuß des gegnerischen Außenangreifers. Zwar versuchte er mit seinem Kämpferwillen direkt wieder aufzustehen um weiter zu machen, jedoch bemerkte er beim ersten Schritt ziemlich schnell, dass die Bänder etwas abbekommen hatten und es deshalb nicht mehr weiter gehen konnte. „Immerhin hab‘ ich den Ball noch zum 14:14 geblockt“ schmunzelte er nach dem Spiel. So kam Marko Kienast also auch zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison. Von da an standen drei Außenangreifer, zwei Mittelblocker und ein Diagonaler plus Libero auf dem Feld. Kommentare wie „Jetzt erst recht“ oder „Für Heidi“ fielen in der anschließenden Auszeit. Man entschied sich für die Strategie den gerade am Netz stehenden Mittelblocker, die Bälle fortan verteilen zu lassen. Großes Kompliment an dieser Stelle an die zwei Jungs, die diese ungewohnte Situation mit Bravour meisterten. Aber auch die Annahme um Timo Goes sollte ab diesem Zeitpunkt zu jeder Zeit perfekt gelingen; die Angriffe gegen einen ständigen Doppelblock der Hausherren waren sehr überlegt und extrem erfolgreich. Man führte in Satz zwei zwischenzeitlich sogar mit 17:14 und 22:19, jedoch konnten die Schützlinge von Claude Weber sich beim 23:23 wieder den Ausgleich erkämpfen. Warum der Satz im Endeffekt 28:30 zugunsten der Opelstädter entschieden wurde lässt sich nicht so genau sagen. Was das Spielgeschehen jedoch zeigte, war, dass die Durmersheimer Jungs auch mit dieser ungewohnten Situation und Taktik mit Rüsselsheim mithalten kann.

Selten war die Freude so grenzenlos, wie an diesem denkwürdigen Abend! (Photo by Herren I)

So ging es also in Satz drei. Der an diesem Abend hervorragend funktionierende Block der Durmersheimer gepaart mit gewaltigen Sprungaufschlägen von Kienast und Loritz waren hier ausschlaggebend für den Erfolg. Jeder Einzelne nahm die Herausforderung an, kitzelte das letzte aus sich heraus um das Spiel zu gewinnen. Relativ deutlich ging der Durchgang an die Gäste – 25:16. Der Moral tat das natürlich sehr gut. Man fand sogar Spaß daran die Rüsselsheimer ohne gelernten Zuspieler zu ärgern.

Der vierte Satz war Kampf pur. Andauernd konnten sich die Durmersheimer zwei, drei Punkte davon schleichen, meist mussten sie aber auch wieder den Ausgleich hinnehmen. Der Block und die Abwehr der Rüsselsheimer stellte sich allmählich auf die Angriffe der Badener ein. So kam es immer wieder zu langen Ballwechseln. Eines dieser Punktepolster konnten sich die „Steiner Jungs“ gegen Ende wieder erkämpfen. Das zwischenzeitliche 21:19 gefolgt von einer unsportlichen Szene beim Stande von 22:22 entschied letztendlich das Spiel. Der gegnerische Diagonalangreifer rieb provozierend vor seinem Aufschlag den Ball über seine nassen Haare, um zu bewirken dass der Ball bei unserem Zuspieler durch die Finger gleitet. Coach Steiner und Annahmespieler Heidak sahen diese Aktion und waren außer sich, allerdings war schon angepfiffen. Heidak warnte den zu dieser Zeit im Zuspiel agierende Wintergerst noch kurz vor, dass der Ball sehr nass sein wird. Nach guter Annahme und erfolgreichem Zuspiel konnte der Ball allerdings vom Rüsselsheimer Block abgefälscht und somit abgewehrt werden. Jedoch passierte dann genau das, was passieren musste. Beim Zuspielversuch der Rüsselsheimer rutschte der Ball dann durch die Finger und landete auf dem Kopf des Zuspielers, der somit ausbaden musste, was sein Teamkollege angefangen hatte. 23:22 für Durmersheim. Die gerechte Strafe! Markus Wintergerst wusste nach dem Spiel „Daniel war so geladen vor Wut nach dieser Aktion, das habe ich ihn noch nie bei ihm erlebt. Ich wusste, ich muss im Zuspiel einfach ihm den Ball geben, er wird sich dann schon auf seine Art bei den Rüsselsheimern revanchieren“. Und so war es! Gefolgt von einem krachenden Heidak-Block folgte eine weitere Danke-Ball Situation, die er sich im Angriff nicht nehmen ließ. Entsprechend kannte die Freude nach dem 25:22 keine Grenzen mehr. Einen einzelnen Spieler hervorzuheben wäre falsch. Geschlossener kann eine Teamleistung nicht sein, denn jeder Einzelne hat ein großartiges, aufopferungsvolles Spiel abgeliefert. Somit konnte auch die Tabellenführung einmal mehr behauptet werden.

Franz Steiner musste sich nach diesem hitzigen Ende auch kurz Zeit nehmen um Worte zu finden. „Einfach nur geil Jungs! Überragend!“. Und genau das beschreibt dieses Spiel am besten.

Nochmal gute Besserung an unseren Heidi!

Nächste Woche gibt es dann wieder Volleyball in der Hardtsporthalle zu sehen. Wie gewohnt um 19.30Uhr ist die Eintracht aus Frankfurt zu Gast in Durmersheim. Wir würden uns über tatkräftige Unterstützung sehr freuen.

 

16. November 2014 - Damen:  Nachbericht Heimspieltag

Es hat nicht sollen sein

Der Heimspieltag in Damen des TuS Durmersheim begann mit einem relativ ausgeglichenen Start gegen die Gäste des TuS Ettlingen/Rüppurr 2. Bei einem Spielstand von 4:4 holte die Heimmannschaft durch eine gute Aufschlagsserie einen Vorsprung heraus und gab diesen nicht mehr ab. Die nächsten Sätze gegen die Gäste aus Ettlingen/Rüppurr waren ein spannendes Kopf an Kopf Rennen, dem die Mädels des TuS im 5. Satz leider unterlagen (25:20, 19:25, 25:27, 26:24, 9:15).

Stand stabil: Der Block der Durmersheimer Mädels (Photo by Alfons Wiedmann)

Wie bereits in der letzten Saison erlebt, erwartete die Damen des TuS auch heute ein parteiisches Schiedsgericht im Spiel gegen den VC Eppingen. Nachdem sich die Heimmannschaft mental an die starken Eppinger herangekämpft und dabei schon einige unfaire Entscheidungen des Schiedsgerichtes vom TuS Ettlingen/Rüppurr heruntergeschluckt hatte, wurde dann durch dieses im dritten Satz sogar noch eine ungerechtfertigte gelbe Karte an die Durmersheimer vergeben. Dies brachte die Mädels dann völlig aus der Ruhe und so endete das Spiel mit 0:3, Unverständnis und schlechter Laune (12:25, 19:25, 21:25).

Jetzt heißt es: Kopf hoch und weiter geht’s, am 29. November sind die Damen dann zu Gast beim TV Hochstetten.

 

13. November 2014 - Herren 1:  Vorbericht: TG Rüsselsheim II - TuS Durmersheim

Zweiter Auftritt im Großraum Frankfurt

Spitzenreiter Durmersheim gastiert am kommenden Samstag um 20 Uhr in der Gustav-Heinemann-Sporthalle in Rüsselsheim und versucht auch dort den Erfolgskurs der vergangenen vier Spiele erfolgreich beizubehalten.

Thomas Heidebrecht (3) wird in Rüsselsheim am kommenden Samstag die Strippen im Durmersheimer Spiel ziehen (Photo by Việt! Photographics)

Wenn das Durmersheimer Team um Erfolgscoach Franz Steiner sich dieses Wochenende mit der zweiten Mannschaft aus Rüsselsheim misst, könnten die Vorzeichen deutlicher kaum sein. Die letztjährigen fünftplatzierten Opelstädter, deren Bilanz und Ausbeute in den ersten vier Spielen der noch jungen Saison nicht sehr berauschend war, haben sicherlich noch Potential nach oben. Nicht zuletzt nach einer knappen 2:3 Niederlage vergangenes Wochenende am Bodensee gegen die stark aufspielenden Aufsteiger aus Konstanz. Zwar gelang der nächste Punktgewinn, jedoch konnte man bisher insgesamt erst 3 von möglichen 12 Punkten verbuchen. „Klar gehen wir als Favorit ins Spiel, jedoch werden wir sicher nicht den Fehler machen und sie unterschätzen“ meinte Steiner im Vorfeld der Partie. „Sobald wir unser Spiel mit voller Konzentration angehen, dann denke ich werden wir gute Karten haben“ so Steiner weiter.

Auch diesmal kann Coach Steiner nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen. Mit Andrej German stößt zwar der zuletzt verhinderte Diagonalangreifer zurück ist Team, jedoch ist mit dem verletzten Mittelblocker Florian Ebert, Zuspieler Fabian Schmidt und kurzfristig auch Libero Christian Koch der Kader wieder um drei Mann reduziert. Erfreulicherweise zeigte sich Ebert jedoch unter der Woche wieder im Aufbau Training. Somit bekommt Thomas Heidebrecht, ebenfalls gelernter Zuspieler, die Chance erstmals über die volle Distanz das Spiel der Durmersheimer zu leiten und Timo Goes wird das Amt des Liberos übernehmen. „Am meisten freue ich mich, dass ich mal wieder mein Liberotrikot überstülpen und das gut drei Nummern zu große Trikot, mit dem ich sonst für den Aufschlag bereit stehe, mal im Schrank bleiben kann. Und ein bisschen auch auf die Einsatzzeit“, schiebt Goes schmunzelnd hinterher.

Nach dem vierten Sieg im vierten Spiel am vergangenen Wochenende gegen Aalen strotzen die TuS Jungs nur so vor Selbstvertrauen. Somit darf man gespannt sein wie man sich bei der „Zweiten“ von Rüsselsheim, die ein wenig im Schatten des letztjährigen Vizemeisters der 2. Bundesliga steht, schlagen wird. Mit Sicherheit wollen die Schützlinge von Coach Claude Weber mit guten Leistungen überzeugen um eventuell in den kommenden Spielzeiten bei der Ersten Mannschaft anzuklopfen.

 

9. November 2014 - Herren 1:  Nachbericht: DJK Aalen - TuS Durmersheim

Am Ende setzt sich die Routine durch

Das Ergebnis ist deutlicher wie es zunächst vermuten lässt. Gegen gute Gegner aus Aalen waren die Sätze eins und zwei denkbar knapp, jedoch war jeweils am Satzende die Qualität und abermals das grundsolide Side-Out-Spiel der Durmersheimer ausschlaggebend für den Sieg in der Weilandhalle. Somit kam man im vierten Spiel zum vierten deutlichen Sieg - 3:0 (25:23, 26:24, 25:17).

Trainer Steiner zeigts an: Der zweite Erfolg in der Fremde! (Photo by Herren 1)

Zum ersten Mal in dieser Saison war der etatmäßige Kapitän Marko Kienast nach Wiederkehr aus dem Urlaub mit im Kader. Andrej German hingegen war privat verhindert. Es gab somit nur eine Änderung in der Starting-Six von Coach Franz Steiner im Vergleich zu den ersten drei Partien. Julian Kallfass durfte von Anfang an gegen gut aufgelegte Aalener ran. Dieser Wechsel sollte sich aber als sehr effektiv entpuppen.

Von Beginn an waren die Durmersheimer Jungs sehr konzentriert in der Annahme, was immer wieder zu guten Angriffspunkten – gerade über die Mitte – zur Folge hatte. Keine der beiden Mannschaften konnte sich jedoch im ersten Satz wirklich absetzten. Auf jede gute Aktion der Durmersheimer fand Aalen eine passende Antwort. Die Spielstände gingen über 7:7, 16:15 und 20:21 in die Crunsh-Time, in der sich letztendlich die Kaltschnäuzigkeit des kompletten Durmersheimer Teams durchgesetzt hat.

Das Spiel hielt was es versprach. Die gut 150 Zuschauer in Aalen, die hervorragend vom exzellenten DJ eingeheizt wurden, bekamen auch in Satz zwei Spitzen-3. Liga-Volleyball zu sehen. Immer wieder konnten sich die Karlsruher ein 3-4 Punkte Polster erspielen. Immer wieder kam Aalen aber auch wieder zum Ausgleich. So auch am Satzende. Eigentlich führte man schon mit 24:22 und alles lief auf den nächsten Satzgewinn der Badener heraus. Als sich plötzlich Unkonzentrierten in der sich sonst stabil präsentierenden Annahme einschlichen. Zwei gute Aufschläge von Aalen und zwei dumme Fehler auf der eigenen Seite führten zum zwischenzeitlichen 24:24. Sollte der zweite Satz wie schon gegen Rodheim auswärts zugunsten des Gegners abgehen? Heute nicht. Besonders der an diesem Tag hervorzuhebende, überragend im Angriff agierende, Benny Loritz nahm sich ein Herz und verwandelte den nächsten Satzball zum 25:24. Darauf folgte ein guter Aufschlag des abermals aufgeweckten Zuspielers Fabian Schmidt was eine Danke-Ball-Situation zur Folge hatte, welche sich der TuS diesmal in Person von Markus Wintergerst nicht entgehen ließ. Der Weg zum 2:0 Satz Gewinn war also geebnet. Erleichterung machte sich breit.

Die Marschroute für Satz drei war klar. Auf keinen Fall nachlassen gegen brandgefährliche Aalener und vor allem Spaß haben in den eigenen Aktionen. Was in der Tat direkt umgesetzt wurde. Dem dritten Satz wurde von Anfang an wieder der Stempel aufgedrückt. Die schnelle 4:0 Führung brach den Ostalbvolleyballern mental das Genick. Die zuvor so hervorragend gestandene Abwehr der DJK wackelte, Danke-Ball-Situationen Situationen der Durmersheimer wurden konsequent und teilweise mit brachialen Angriffen genutzt und mit Aufschlagserien von 4-5 Punkten brachte man die gegnerische Annahme zur Verzweiflung. Nach 67 Minuten Spielzeit war dann auch der letzte Satz geritzt. Mit 25:17 kamen die Jungs von Coach Steiner zu einen in der Summe verdienten Spielgewinn.

„Ein sehr gefährliches Team, die keinen großen Zauber-Volleyball spielen aber insgesamt als Team sehr gut funktionieren. Gerade in der Abwehr geben sie keinen Ball verloren was den einen oder anderen Gegner sicher noch zur Weißglut bringe wird. Großes Lob aber an mein Team. Auch die brenzligen Situationen wurden zum Teil mit einer Präzision zu Ende gebracht, die wirklich überragend ist“ so Steiner am Ende des Spiels.

Teil Eins des Auswärtsprogramms ist also geschafft. Nächste Woche geht es nach Rüsselsheim wo man gegen die Opelstädter weiter gewinnen will. Jedoch ist laut Bericht der Aalener vor allem auch die Halle, in der kaum Stimmung aufkommt und man so in schläfrigen Stimmung zu verfallen vermag, eine weitere Herausforderung gegen die „Zweite“ von Rüsselsheim. In diesem Sinne wird man auch dort alles daran setzen, keine Feder zu lassen.

 

7. November 2014 - Herren 1:  Vorbericht: TuS Durmersheim - DJK Aalen

Auf nach Aalen

Schlag auf Schlag geht es nun für die Durmersheimer Herrenmannschaft bis zur Winterpause. Der Gegner an diesem Wochenende ist die DJK Aalen, welche derzeit auf dem dritten Platz in der Tabelle zu finden ist.

Möchten auch in Aalen jubeln: Die TuS-Schlagmänner (Photo by Việt! Photographics)

Nach dem Heimsieg letzten Samstag gegen Kriftel will der TuS auch auswärts seine weiße Weste behalten und 3 Punkte aus Aalen entführen. Erstmals diese Saison kann Coach Franz Steiner auch auf den aus Australien zurückgekehrten Kapitän Marko Kienast zurückgreifen. Verzichten muss Steiner hingegen auf seinen Stammdiagonalmann Andrej German, der privat verhindert ist. Dadurch ergibt sich zwangsweise eine Umstellung, die aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststeht. „Ich habe diese Saison einen recht breit aufgestellten Kader zur Verfügung, sodass ein einzelner Ausfall gut kompensiert werden kann. Da viele Spieler universell einsetzbar sind, sind mehrere Aufstellungen denkbar.“ Weiterhin pausieren muss hingegen Mittelblocker Florian Ebert, welcher noch an seiner Bänderverletzung laboriert.

Wie so oft in dieser Saison ist den Durmersheimern über den Gegner wenig bekannt, sodass man sich ausschließlich auf die eigene Leistung konzentrieren muss. Aalen konnte vergangenes Wochenende die TG aus Rüsselsheim schlagen und Trainer Frieder Henne zeigte sich anschließend sehr zufrieden mit der Teamleistung und hob insbesondere die starke Blockarbeit hervor.

Auf dem Papier ist es ein echtes Spitzenspiel, wenngleich die Saison noch jung ist und die Tabelle nach wie vor noch wenig Aussagekraft besitzt. Doch die Zielsetzung ist klar: Die Badener möchten mit 3 Punkten im Kofferraum in die Heimat zurückkehren! Auf geht's!

 

2. November 2014 - Damen:  Nachbericht: TuS Durmersheim - TV Bretten

Chaos-Spiel in Bretten

Erwartungsvoll und motiviert nach dem gelungenen Start in die Vorrunde reisten die Damen des TuS Durmersheim nach Bretten. Sie stellten sich auf eine hart umkämpfte Partie gegen den derzeitigen Tabellenersten TV Bretten ein.

Nach guten Start reichte es für die TuS-Mädels nicht ganz für eine Überraschung (Photo by Damen 1)

Aus einem Rückstand heraus konnten sie den ersten Satz für sich entscheiden (28:26). Im zweiten Satz ließen sich die Damen des TuS von den guten Aufschlägen der Gegnerinnen zu Fehlern zwingen. Sie kämpften sich zwar noch einmal heran, mussten sich aber mit 19:25 geschlagen geben. Gleich zu Beginn des dritten Satzes musste Durmersheim aufgrund einer Verletzung wechseln. Kurz darauf wäre ein weiterer verletzungsbedingter Wechsel nötig gewesen, da aber keine Auswechselspielerin mehr zur Verfügung stand, musste eine Doppelauszeit und Entlastung durch einen verschobenen Annahmeriegel auf dem Spielfeld reichen. Dies brachte die Mannschaft völlig aus der Ruhe. So verloren die Damen den dritten und vierten Satz deutlich (12:25; 6:25). Jetzt heißt es „abhaken“ und nach vorne blicken auf den Heimspieltag am 15.11. gegen den VC Eppingen und die VSG Ettlingen/Rüppurr, an dem die Damen des TuS Durmersheim hoffentlich ohne Rettungswagen auskommen!

 

2. November 2014 - Herren 1:  Nachbericht: TuS Durmersheim - TuS Kriftel

Spitzenplatz verteidigt, weiße Weste behalten

Nach gerade einmal 62 Minuten Spielzeit konnte auch das zweite Heimspiel dieser Saison deutlich mit 3:0 (25:13, 25:20, 25:14) gewonnen werden. Trotz durchwachsener Woche mit vielen krankheitsbedingten Ausfällen konnten sich die Durmersheimer dennoch gegen einen Gegner durchsetzen, in dem sicherlich noch viel Potential stecken wird in der Zukunft.

Eine Szene - zwei Perspektiven: Viel zu Jubeln für den TuS gegen Kriftel (Photos by Việt! Photographics (links) und Alfons Wiedmann (rechts))

Die in Satz eins sichtlich beeindruckten Hessen konnten kaum etwas gegen das solide Side-Out-Spiel der Badener anrichten. Mit guten Aufschlägen der gesamten Truppe konnte so auch die ein oder andere gelungene Block-Aktion gefeiert werden. Wenn der starke Block in dieser Phase mal nicht zuzugreifen wusste, machten sich die harten Wochen Abwehrtraining bemerkbar. Angeführt von starken Aktionen des Liberos Chris Koch konnte so immer wieder gekontert und davongezogen werden. Über 9:3, 18:8, 22:11 ging der erste Satz ohne große Gegenwehr mit 25:13 an Durmersheim.

Wie schon am letzten Spieltag wurde nach starkem ersten Satz im darauffolgenden etwas nachgelassen, was Kriftel sofort auszunutzen wusste. „Sobald man eine junge Truppe in Fahrt kommen lässt, wird es für einen selbst sehr schwer noch die Kurve zu kriegen. Über die notwendige Technik und das Potential verfügen sie allemal, woran es ihnen alleine noch mangelt, ist die Erfahrung, einen Satz am Ende zu zumachen“ resümierte TuS Coach Steiner am Ende der Partie. Die Jungs um Kapitän und Zuspieler Dennis Kemmerer wollten sich nicht einfach so abfertigen lassen, das konnten die gut 100 Zuschauer in der Hardtsporthalle nun erkennen. Mit guten Angriffen über die Mitte gelang es den Hessen einen komfortablen Vorsprung herauszuspielen, der bis zum Ende des Satzes anhalten sollte. Mit 6:8, 9:11 und zwischenzeitlich sogar 12:16 war der Kampfgeist der jungen Krifteler Truppe geweckt. Was letztendlich aber fehlte, war die angesprochene Kaltschnäuzigkeit vor dem Ziel. Zuspieler Fabian Schmidt suchte in dieser Phase vor allem Daniel Heidak auf der Außenposition, der für Kriftel an diesem Abend zu keinem Zeitpunkt in den Griff zu bekommen war. Somit kämpfte man sich Punkt für Punkt heran. Gute Aufschläge zum Satzende hin und zwei, drei krachende Blocks von Kapitän Benny Loritz sorgten dann für die 2:0 Satzführung.

Im dritten Satz schickte der Krifteler Trainer Dariusz Haratym zwischenzeitlich drei 17-jährige auf das Feld. Jedoch konnten auch diese Rotationen keinen gewünschten Erfolg herbeiführen. Abermals fand ein Gegner kaum ein Mittel gegen die wieder einmal überragenden Mittelblocker auf Seiten der Durmersheimer – Thorben Sandmeier und Markus Wintergerst. Nahezu jeder Angriff über die Mitte fand sein Ziel im gegnerischen Feld. Nach abermals deutlichen Führungen rotierten auch die Durmersheimer Mannschaft zur Mitte des Satzes kam zunächst Thomas „Heidi“ Heidebrecht und nach und nach auch Julian „Kalle“ Kallfass und Timo Goes zu ihrem 3.Liga-Debut im TuS-Dress. Alle drei konnten sich sehr gut in Szene setzen, was den dritten und letzten Satz abermals erschwinglich für die Durmersheimer entschied – 25:14.

Nachdem zuvor die Herren 3 ihr Auswärtsspiel mit 3:0 gewonnen und auch die „Zweite“ Freiburg mit 3:0 nach Hause geschickt haben, konnte die weiße Weste an diesem Tag von den Durmersheimer Jungs zu guter Letzt bewahrt werden.

Nun steht eine kurze Auswärtstournee mit zwei Partien in der Fremde auf dem Programm. Zunächst geht es in der kommenden Woche nach Aalen und anchschließend nach Rüsselsheim. Ein großer Dank an alle, die uns gestern wieder so tatkräftig und lautstark unterstützt haben! Wir hoffen auf ein Wiedersehen am 22.11. gegen die Eintracht aus Frankfurt.

 

31. Oktober 2014 - Herren 1:  Vorbericht: TuS Durmersheim - TuS Kriftel

Zweiter Heimauftritt der TuS-Männer

Am kommenden Wochenende gibt Aufsteiger TuS Kriftel seine Visitenkarte in der Durmersheimer Hardtsporthalle ab. Kriftel konnte sich bereits im ersten Saisonspiel einen Punkt sichern und scheint somit gut in der neuen Liga angekommen zu sein. Auch in ihrem Heimspiel mussten sie sich nur knapp und nach eigener Aussage unnötig geschlagen geben und somit sollten die Jungs um Interimskapitän Benny Loritz gewarnt sein.

Die Abwehr (hier Christian Koch) soll auch am Wochenende gegen die Angriffe der Hessen stabil stehen (Photo by Việt! Photographics)

Kriftel sieht sich selbst in Durmersheim einem „schweren Brocken“ gegenüber gegen den es darum ginge das volle Potential abzurufen um mit Punkten in die heimischen Gefilde zurückzukehren, so die vorsichtig kämpferische Ansage der Hessen in ihrem Vorbericht. Den TuS-Schlagmännern werden also auch an diesem Samstag risikoreich und bis in die Haarspitzen motiviert agierende Gegner gegenüber stehen. Dabei kann Durmersheim noch nicht wieder auf Kapitän Marko Kienast zurückgreifen und auch der Sprunggelenksverletzte Mittelblocker Florian Ebert wird das Spiel nur von der Tribüne verfolgen. Zudem konnten einige Spieler sich unter der Woche der allgegenwärtigen Erkältungswelle nicht mehr länger entziehen und mussten bei Tee und Bettruhe das Trainieren ihren gesunden Teamkameraden überlassen. Die Vorzeichen könnten also wirklich besser sein, wenngleich Mannschaftssprecher Markus Wintergerst dem Wochenende optimistisch entgegensieht: „Ich gehe davon aus, dass sich unsere Ausfälle unter der Woche bis zum Wochenende erholt haben und auf dem Feld stehen werden. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit einer geschlossenen Teamleistung in der Lage sind, den Trainingsrückstand zu kompensieren und die Punkte im Badischen zu behalten.“

Anpfiff zur Partie ist wie gewohnt um 19:30 Uhr in der Hardtsporthalle. Im „Vorprogramm“ des 3.Liga-Spiels wird die zweite Mannschaft in ihrer Regionalligapartie gegen den USC Freiburg um 16 Uhr ans Netz gehen.

 

20. Oktober 2014 - Damen:  Bericht Heimspieltag

Erster Heimspieltag: 3 weitere Punkte auf dem Konto

Am Samstag stand für die Damen des TuS Durmersheim der erste Heimspieltag der Saison an. Zu Gast waren die DJK Hockenheim und der TV Brötzingen 2.

Erfolgreich beim Doppelheimspieltag (Photo by Alfons Wiedmann)

Im ersten Satz ging´s gleich gegen die Damen der DJK zur Sache. Nach einem holprigen Start fanden die Damen des TuS ins Spiel und konnten, nach einem Leistungsanstieg im zweiten Satz, den dritten Satz für sich entscheiden. Den vierten und letzten Satz mussten die Mädels leider knapp abgeben. So verloren sie das erste Heimspiel mit 1:3 (13:25; 22:25; 25:20; 25:27).

In der Pause ließen die Durmersheimer Mädels das erste Spiel gedanklich schnell hinter sich und starteten motiviert ins Spiel gegen den TV Brötzingen 2. Die erste Annahme wurde direkt in einen Punkt verwandelt. Die darauf folgende Aufschlagserie führte direkt zu einem Punktestand von 8:0! Den Satz und auch das Spiel ließen sich die Mädels nicht abnehmen und machten kurzen Prozess: Sie beendeten den Spieltag mit einem 3:0 Sieg (25:9; 25:15; 25:14) und erfreuen sich somit nun über einen Platz im oberen Tabellendrittel.

Nun blicken sie erwartungsvoll und motiviert auf den nächsten Spieltag am Sonntag, den 2.11. gegen den TV Bretten.

 

19. Oktober 2014 - Herren 1:  Nachbericht: SG Rodheim - TuS Durmersheim

Nächster „Dreier“ in Rodheim und Tabellenführung behauptet

Der Weg zum zweiten Spiel der noch jungen Saison führte die Jungs aus Durmersheim in den Großraum Frankfurt - nach Rodheim. Nach zwischenzeitlicher Verschnaufpause in Satz zwei, bei dem sich ungewohnte Unkonzentriertheiten auf Seiten der Badener einschlichen, konnte das Spiel alles in allem in den restlichen Sätzen aber deutlich gewonnen werden.

Nach Schwierigkeiten in Satz 2 zur gewohnten Annahmestabilität (hier Daniel Heidak) zurückgefunden. (Photo by Việt! Photographics)

An Motivation mangelte es den Schützlingen von Coach Franz Steiner an diesem Spieltag nicht. Immerhin hieß es laut Tabelle Erster gegen den Zweiten. Beide Teams konnten im Vorfeld das erste Saisonspiel 3:0 für sich entscheiden. Der konzentrierte Beginn spiegelte sich auch in den Zwischenständen wieder. Über 10:7 und 17:15 wurde der erste Satz mit 25:19 gewonnen. Man war sehr gut auf die Rodheimer eingestellt und gute Block-/ Abwehraktionen waren hier Schlüssel zum Erfolg.

Wie schon im ersten Spiel der Saison wirft auch Rodheim in der Folge eine Extraportion Kampfeswillen und Motivation in die Waagschale. Woher dann in Satz zwei die Unkonzentriertheiten auf Seiten der Gäste kamen, konnte nach dem Spiel auch niemand so recht erklären. "Sowas kommt schon mal vor. Rodheim sah seine Chance über starke Aufschläge ins Spiel zu kommen und nutzte sie. Was jedoch für die Mannschaft spricht, ist die gute Moral und der unbedingte Siegeswille nach dem verlorenen Satz. Gut, auch diese Situation mal mitgemacht zu haben" sagte ein zufriedener Franz Steiner nach dem Spiel über den missglückten Satz. Die guten Aufschläge der Gastgeber brachten die Annahme immer wieder in arge Bedrängnis und so kamen die Durmersheimer Schnellangreifer nicht so zum Zug, wie ursprünglich angedacht. Zusätzlich zur zu hohen Eigenfehlerquote stellte insbesondere der Ex-Rüsselsheimer Johannes Voeske den Durmersheimer Block regelmäßig vor Schwierigkeiten. Somit fand man nach schwachem Anfang mit hohem Rückstand nie richtig Anschluss in Satz zwei und dieser ging dann auch verdient an die Jungs von Trainierin Xiaojun Yang.

Die Geschichte der Sätze drei und vier ist dann schnell erzählt. Dank guter Annahme wieder zum eigenen Spiel zurückgefunden und Rodheim das unkonventionelle und fehlerfreie Spiel aufgedrückt. Mit starken Aufschlägen und noch stabileren Blocks war die Gegenwehr der Rodheimer dann gebrochen und Durmersheim konnte die nächsten drei Zähler verbuchen. Somit heißt es auch nach Spieltag zwei, Spitzenreiter!

Nächstes Wochenende ist das einzig freie Wochenende für die Jungs um Steiner bis Weihnachten, bevor es dann in zwei Wochen wieder Bundesliga-Volleyball in Durmersheim zu sehen gibt. Nämlich gegen Kriftel um 19.30 Uhr. Und wie immer freuen wir uns auf jeden Einzelnen, der vorbeischaut um uns zu unterstützen!

SG Rodheim - TuS Durmersheim 1:3 (25:19, 18:25, 25:18, 25:18) nach 85 Minuten.

 

16. Oktober 2014 - Herren 1:  Vorbericht SG Rodheim - TuS Durmersheim

Neues Glück in Rodheim

Nachdem die erste Herrenmannschaft letztes Wochenende beim Regionalpokal in Fellbach einen eher müden, und nicht gerade überzeugenden Auftritt abgeliefert hat, gilt es am Samstag wieder an die guten Leistungen der Vorbereitung anzuknüpfen. Schnell wurden von Trainer Franz Steiner in der Analyse die Fehler herausgefiltert. "Wir waren nicht wach genug, oft einen Schritt zu spät und überrascht." Vorallem galt es unter der Woche in den Bereichen Block und Aufschlag weiter zu arbeiten, um den Gegner mehr unter Druck setzen zu können. Am kommenden Wochenende wird dieser die SG Rodheim sein.

Dynamik und Elan sollen gegen Rodheim zum Erfolg führen. Daniel Heidak (rechts) machts vor. (Photo by Việt! Photographics)

Den Durmersheimern ist indes über Rodheim nur wenig bekannt. In Beachkreisen deutschlandweit bestens bekannt und gefürchtet, verbreitete in den letzten Jahren Tim Wacker im Rodheimdress seinen Gegnern graue Haare. Dieser verließ jedoch aus familiären Gründen die SG. Dennoch gelang es Rodheim ein nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit berühmtes Gesicht im Volleyball zu verpflichten. Die Rede ist von der neuen Trainierin Xiaojun Yang, Olympiasiegerin 1984 In Los Angeles mit der chinesischen Nationalmannschaft. Sie hat im Volleyball so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Etliche Einzelauszeichnungen, zwei Olympische Medaillen, ein Weltpokalsieg und viele weitere Erfolge prägen ihre Vita. Anfang der 90er brachte sie ihr Weg nach Deutschland, wo sie zuerst als Spielerin und später als Trainerin agierte. Ihre letzte Trainerstation war beim Erstligisten 1. VC Wiesbaden, wo sie vom 2008 bis 2011 weilte. Dass ihre Arbeit auch in Rodheim Früchte trägt, sieht man an den letzten Ergebnissen der Hessen. Ein deutliches 3:0 gegen Aalen zum Saisonauftakt in der Liga, und ein zweiter Platz beim Regionalpokal, wo sie sich lediglich Bundesligaabsteiger TG Mainz-Gonsenheim im Finale geschlagen geben mussten, sprechen für sich. Auf dem Papier ist es das Duell erster gegen zweiter, jedoch ist die Tabelle nach einem Spieltag natürlich nur wenig aussagekräftig.

Die Durmersheimer Mannen sind also gewarnt, aber gleichzeitig auch heiß darauf, die Leistung aus dem Pokal vergessen zu machen und an das überzeugende Spiel gegen Rottenburg anzuknüpfen. Einzig Florian Ebert, der unter der Woche beim Training umknickte und sich dabei einen doppelten Bänderriss zuzog, wird bis auf weiteres das Sofa den Sporthallen des Landes vorziehen müssen. Ansonsten steht einem guten Spiel am Samstag nichts im Wege - mit dem hoffentlich besseren Ende für den TuS.

 

12. Oktober 2014 - Herren 1:  Regionalpokal

Ausgeschieden im Regionalpokal

Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Es war einfach nicht der Tag der Durmersheimer. Nach der 0:3 (20:25, 21:25, 20:25) Halbfinalniederlage gegen Stuttgart schied Durmersheim aus dem Regionalpokal aus.

Thomas Heidebrecht (Nummer 3) und Thorben Sandmeier (9) harmonierten zwar gut - konnten die Niederlage jedoch nicht abwenden. (Photo by Việt! Photographics)

Doch der Reihe nach: die Auslosung bescherte Durmersheim im Halbfinale des Regionalpokals den Zweitligisten TSV GA Stuttgart, während das zweite Halbfinale zwischen dem SV Fellbach und Regionalligist TSV Mimmenhausen ausgetragen wurde. Man freute sich im Durmersheimer Lager auf das Duell mit Stuttgart und auch ein eigens für das Spiel angereister Minibus mit Fans aus Beiertheim freute sich auf ein spannendes Halbfinale.

Coach Steiner begann mit Florian Ebert im Mittelblock und Thomas Heidebrecht auf der Zuspielposition und verzichtete damit zunächst auf eine StartingSix-Zugehörigkeit seiner Stammkräfte Markus Wintergerst und Fabian Schmidt. Das Spiel begann zerfahren, bis zum Spielstand von 3:7 für Stuttgart hatten bereits die ersten drei Durmersheimer Aufschläge nicht den Weg in Stuttgarts Feldhälfte gefunden. Insbesondere Neuzugang Malte Stiel, in Beachvolleyballkreisen bestens bekannt, zeigte Durmersheims Annahme anschließend mit krachenden Sprungaufschlägen zunächst ihre Grenzen auf. Anschließend entwickelte sich zwar ein ordentliches Spiel, dennoch lief man permanent einem aus Sicht der Schwaben beruhigendem Punktepolster hinterher. Während unter anderem Diagonalmann Dominik Nuguspanov zu keinem Zeitpunkt von der Durmersheimer Defensivabteilung gestellt werden konnte, verfingen sich die Durmersheimer Angriffsbemühungen ein ums andere Mal im disziplinierten Block-/Abwehrverbund der Stuttgarter. Der ungefährdete Satzgewinn war die logische Folge. In Satz 2 vertraute Steiner wieder seinen Stammkräften, doch auch diese Änderung sollte keine Früchte tragen. Nach wie vor stand Stuttgarts Annahme stabil und profitierte zudem noch von der hohen Durmersheimer Aufschlagfehlerquote. Der badener Kampfeswillen war zwar geweckt und erkennbar, jedoch an diesem Tage oft vergebene Liebesmüh. Man konnte den nach wie vor nach belieben punktenden Stuttgartern zu wenig entgegensetzen, als dass ein Satzgewinn tatsächlich realistisch gewesen wäre. Ähnlich ideenlos verlief somit auch Satz 3 im Sande und Durmersheim schied, unzufrieden mit der eigenen Leistung, aus dem Pokalwettbewerb aus und kann sich nun mit voller Konzentration dem Ligaalltag widmen.

„Wenn man dem heutigen Tag etwas Gutes abgewinnen möchte, dann dass wir ein freies Wochenende gewonnen haben“, äußerte sich ein sichtlich angefressener Ersatz-Kapitän Benny Loritz nach dem Spiel sarkastisch. „Wir haben heute nie zu unserm Spiel gefunden und können Stuttgart nur zu einer konstanten und guten Leistung gratulieren. Heute sind Anspruch und Wirklichkeit auseinander gegangen und das lässt einen natürlich mit einem schlechten Gefühl aus dem Wochenende gehen. Stuttgart hat mit 8 von 9 möglichen Punkten einen sehr guten Start in der Liga erwischt und diese Souveränität haben sie auch ausgestrahlt. So gesehen ist die Niederlage überhaupt kein Beinbruch, aber im Moment überwiegt schon ein wenig die Enttäuschung über die Art und Weise des Zustandekommens.“

Fellbach schlug im anderen Halbfinale den TSV Mimmenhausen im Tiebreak und konnte sich anschließend mit einem 3:1 Triumph über Stuttgart auch den Regionalpokal sichern.

 

10. Oktober 2014 - Herren 1:  Regionalpokal

Nichts zu verlieren in Fellbach

Am morgigen Samstag treten die TuS-Schlagmänner die kurze Reise zur Spielstätte des SV Fellbachs an. Es steht der Regionalpokal an, dessen Sieger sich die Chance auf ein Pflichtspiel gegen Erstligist VC Dresden vor heimischer Kulisse im DVV-Pokal-Achtelfinale erhält. Zuvor muss jedoch noch eine weitere Pokalrunde gegen den Sieger der bayrischen Regionalpokalausgabe bestanden werden.

Grund zur Freude bei Fabian Schmidt (Bildmitte) und seinen Teamkollegen auch beim Regionalpokal in Fellbach? (Photo by Harald Hofheinz)

Doch schon der diesjährige Regionalpokal hat es in sich. Zu dem Vertreter aus Südbaden, dem TSV Mimmenhausen (Regionalliga) stellen sich mit dem gastgebenden SV Fellbach und der TSV GA Stuttgart rund um den Ex-Durmersheimer Frank Rüdinger gleich zwei Zweitligisten der zusätzlichen Herausforderung, die auf der anderen Seite aber auch eine Belastung ist. „Mit dem Pokal kommen nochmal bis zu 3 Spieltage zu dem ohnehin schon straffen Liga-Spielalltag hinzu. Das kannst du eigentlich nur machen, wenn du entweder über einen großen und ausgeglichenen Kader verfügst, oder wie wir in der dritten Liga weniger Spieltage hast“ meint TuS-Außenangreifer Benny Loritz. Nichtsdestotrotz ist das prestigeträchtige Erreichen des Achtelfinals für alle Teams das große Ziel. Auch in Durmersheim erinnert man sich gern 2 Jahre zurück, als an einem denkwürdigen Mittwochabend die vollends mit Zuschauern gefüllte Hardtsporthalle ein Spiel gegen den Moerser SC erlebte, das Spielern wie Zuschauern noch lange in den Köpfen bleiben sollte.

Der genaue Gegner für den Regionalpokal steht noch nicht fest - dieser wird erst kurz vor Turnierbeginn ausgelost. Gespielt wird in jedem Fall ein Halbfinale und dem Sieger winkt im Anschluss das Finalspiel (jeweils über drei Gewinnsätze). „Ob das Überstehen des Regionalpokals realistisch ist, kann ich schwer einschätzen“, äußert sich Trainer Franz Steiner und fügt an: „Es ist ein starkes Teilnehmerfeld, da würde ich mich schwer tun einen Favoriten auszumachen - die Favoritenbürde liegt jedoch ganz klar bei den Zweitligisten. Wir werden hinfahren, unser Bestes geben und schauen was dabei herauskommt. Zu verlieren haben wir nichts, jedoch haben wir in den Testspielen der Vorbereitung gesehen, dass wir mit einer guten Leistung auch die beiden Zweitligisten in Bedrängnis bringen können“. Der TuS wird jedoch dezimiert nach Fellbach reisen - Marko Kienast und Libero Christian Koch sind privat verhindert, auch hinter dem Einsatz von Markus Wintergerst steht noch ein Fragezeichen. „Die Vorbereitung hat gezeigt, dass wir auch in unterschiedlichen Aufstellungen eine starke Truppe zusammen haben, das zeigt auch die Ausgeglichenheit des diesjährigen Kaders“, macht sich Benny Loritz keine Sorgen um die Schlagkräftigkeit seiner Mannschaft.

Spielbeginn ist um 16 Uhr in der Gauäckerhalle in Fellbach.

 

8. Oktober 2014 - Damen:  Bericht 1.Spieltag

Gelungener Auftakt der Damen beim KIT SC

Am Samstag, den 4. Oktober, war es soweit: für die Damenmannschaft des TuS Durmersheim startete die Volleyballsaison. Nach einer turbulenten Zeit zwischen der vergangenen Saison und der jetzt begonnenen, mit einigen kurzfristigen Abgängen und erfreulicherweise auch einigen Neuzugängen, blickten die Mädels des TuS voller gespannter Erwartung auf das erste Spiel.

Nach einem Trainingsspiel eine Woche vor Saisonstart wurden die Stärken und Schwächen der neu zusammengestellten Mannschaft schnell offensichtlich. Es blieb noch eine Woche Zeit, die Stärken auszubauen und die Schwächen in der Annahme und Abwehr zu reduzieren.

Am Samstag hieß es dann zu Gast beim KIT SC zu zeigen, dass die Mädels des TuS Durmersheim gewinnen wollen und können. Zunächst hatten die Damen des TuS kleine Anlaufschwierigkeiten. Gerade in der Annahme und der Abwehr zeigten sich hier die Nerven. So endete der erste Satz mit 25:19 für den KIT SC.

Im zweiten Satz konnten die Gäste aus Durmersheim das Ruder herum reißen und den Satz nach einem spannenden Spiel und vielen Aufschlagwechseln mit 27:25 für sich entscheiden. Hier zeigten sich die Stärken des TuS durch einen guten Mittelblock und einen präzise in die Löcher geschlagenen Angriff.

Voller neuem Selbstvertrauen gingen die Mädels in den dritten Satz und erkannten schnell die Schwachstellen in der gegnerischen Annahme. Nach einer grandiosen Aufschlagsserie von 11 Punkten, die es größtenteils gar nicht wieder zurück in die Spielhälfte der Gäste schafften, lagen die Nerven des KIT SC blank. Dies wurde umgehend ausgenutzt und so endete der dritte Satz mit 25:13 klar für den TuS.

Im vierten Satz galt es nun gleich mit viel Druck im Aufschlag und einem starken Angriff die Gegner abzuhängen. Doch so einfach sollte es nicht werden, die Damen des KIT SC hatten in der Satzpause neue Kraft und Selbstvertrauen getankt. So hatten es die Mädels aus Durmersheim schwer an den Gegnern vorbeizuziehen. Doch Dank der Ruhe des Trainers Thorben und dem Selbstvertrauen in seine Mädels kämpften sie sich immer weiter nach vorne. Schließlich endete der vierte Satz mit viel Spannung bis zum letzten Ball mit einem 27:25 für die Gastmannschaft.

Durch das vor der letzten Saison geänderte Punktevergabeverfahren, profitierten die Mädels aus Durmersheim. Es gibt insgesamt drei Punkte pro Spiel zu vergeben und erst mit zwei gewonnenen Sätzen bekommt man einen Punkt. Somit holten die Damen des TuS Durmersheim drei Punkte auf ihr Punktekonto: ein gelungener Saisonauftakt!

 

5. Oktober 2014 - Herren 1:  Nachbericht TuS Durmersheim - TV Rottenburg II

Heimpremiere zum Saisonauftakt geglückt

Die lange und intensive Vorbereitungsphase hat sich bezahlt gemacht: Der Start gegen die im Vorfeld stark eingeschätzte zweite Mannschaft aus Rottenburg war am Ende in der Höhe auch verdient – 3:0 (25:23, 25:17, 25:12).

Markus Wintergerst im Netzduell mit Rottenburgs Zuspieler Oliver Knobelspieß (rotes Trikot). (Photo by Việt! Photographics)

Die Spieler rund um Debütant-Coach Franz Steiner konnten es kaum erwarten, dass die Saison endlich auch in der dritten Liga losgeht. Dies konnten die gut 100 Zuschauer in der Hardsporthalle von Beginn an miterleben. Mit an Bord waren alle Spieler bis auf den in Australien weilenden Kapitän Marko Kienast. Somit bekamen die Fans auch die fünf neuen Gesichter erstmals zu sehen – Timo Goes, Thomas Heidebrecht, Flo Ebert, Daniel Heidak und Julian Kallfass.

Was in der Summe nach einer klaren Sache aussieht, war es im ersten Satz lange nicht. Die Spieler rund um Ersatz-Kapitän Benny Loritz taten sich im ersten Satz lange schwer ins Spiel zu finden. Zwar zeigte sich die Annahme, die in der Vorwoche intensiv trainiert wurde, insgesamt stabil, doch man fand zunächst keine zwingenden Mittel um einen Vorsprung gegen die stark aufspielenden und bis in die Haarspitzen motivierten Rottenburger herauszuspielen. Durch gute Block- und Abwehraktionen seitens der Schwaben konnten sie einen kontinuierlichen 2 Punktevorsprung bis zur Mitte des Satzes aufrechterhalten, ehe sie mit abermals guten Aufschlägen und daraufhin guten Doppelblocks auf 16:12 davon ziehen konnten. Die Durmersheimer Jungs ließen sich davon aber nicht beirren, versuchten ruhig und konzentriert ihr eigenes Spiel wieder zu finden, was schließlich auch gelingen sollte. Unterstützt vom treuen Publikum kämpfte man sich Punkt für Punkt heran, ehe beim Stand von 23:23 Thorben Sandmeier zwei krachende Sprungaufschläge im gegnerischen Feld unterbrachte, was den Satz dann knapp für die Durmersheimer entschied.

Satz zwei war von Beginn an nochmal hart umkämpft und die Domstädter versuchten nochmals dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Jedoch fanden sie nie ein Mittel gegen die an diesem Tag überragend agierenden Mittelblocker auf Durmersheimer Seite – Markus Wintergerst und Thorben Sandmeier. Und auch Andrej German verstand sich darauf aus jeglichen Situationen die Lücke im gegnerischen Block zu finden. Somit führte nahezu jeder Angriff der dreien zum Punktgewinn und auch der Block der Durmersheimer fand zur gewohnten Stärke zurück. Somit wuchs der Vorsprung stets an (9:8, 16:14 und 23:16) bevor der Satz abermals mit 25:17 an die Durmersheimer ging.

Im dritten Spielabschnitt war der Bann dann endgültig gebrochen und der TuS bestimmte das Spielgeschehen. Zu keiner Zeit fand Rottenburg im letzten Satz ein Mittel gegen die druckvollen Aufschläge und die variablen Angreifer, die durch Fabi Schmidt gekonnt in Szene gesetzt wurden. Es war zum Teil beim Spielstand von 18:7 Resignation auf Seiten der Schwaben zu spüren. Auch die Auswechslungen von Trainerin Barbara Vollmer brachten nichts mehr ein. Dem Heimteam gelang quasi alles, während bei Rottenburg nicht mehr viel zusammen lief. Am Ende ging der nächste deutliche Satzgewinn mit 25:12 an Durmersheim.

Auch Coach Franz Steiner zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden: „Wir sind sehr nervös ins Spiel gestartet und haben lange gebraucht um die nötige Ruhe und Konzentration auf die eigenen Aktionen ins Spiel zu bringen. Entsprechend haben wir auch mehr reagiert anstatt agiert. Als wir dann zu unserm Spiel gefunden hatten, hatten wir natürlich im ersten Satz noch ein wenig Glück, dass wir ihn noch drehen konnten, danach war die Dominanz jedoch offensichtlich und auch Kompliment an die Mannschaft, dass sie sich reingekämpft hat und in der Folge das Spiel bis zum letzten Punkt konsequent gestaltet hat. Kurzum: Ein Auftakt nach Maß“

Nächstes Wochenende steht der Regionalpokal an, bei dem es neben den beiden Zweitligisten Stuttgart und Fellbach, die man bereits aus der Vorbereitung schon kennt, auch gegen den Regionalligisten Mimmenhausen darum gehen wird, welches der vier Teams sich für das letzte Spiel gegen ein bayrisches Team qualifiziert, bevor das Achtelfinale im DVV-Pokal bestritten werden kann. Daran erinnert man sich in Durmersheim gerne zurück, als vor 2 Jahren der Moerser SC in der Hardsporthalle zu Gast war und eine denkwürdige und anzuerkennende Leistung geboten wurde.

Danach geht es mit Rückenwind für die Männer um Coach Franz Steiner am 18.10. in den Großraum Frankfurt, nach Rodheim, wo alles daran gesetzt werden wird, die weiße Weste zu behalten. Auch Rodheim konnte das erste Spiel mit 3:0 für sich entscheiden, was somit schon gleich zum Spitzenspiel am zweiten Spieltag führen wird.

 

30. September 2014 - Herren 1:  Vorbericht TuS Durmersheim - TV Rottenburg II

Vorfreude im TuS-Lager

Nach der langen und intensiven Vorbereitungsphase fiebert man im TuS-Lager dem ersten Spiel der neuen Spielzeit in der neuen Liga entgegen. In Freundschaftsspielen im Vorfeld der Saison gegen Zweitligisten präsentierte sich der TuS stets auf Augenhöhe und die Euphorie soll nun auch ins erste Spiel mitgenommen werden.

Durmersheimer Volleyballer wollen auch am Samstag vor der tollen Heimkulisse zusammen jubeln. (Photo by Việt! Photographics)

Mit der Bundesliga-Reserve des TV Rottenburg gibt zum Anfang gleich eine spielstarke, junge Mannschaft ihre Visitenkarte in der Hardtsporthalle ab. Neben einigen bekannten Gesichtern wie Neuzugang Michael Neumeister aus Rottenburgs Bundesliga-Team und dem ebenfalls erstligaerfahrenen Hünen Kai Kleefisch, werden ebenso junge und spielstarke Spieler zu beobachten sein. In der vergangenen Saison gab es zwar noch viele Höhen und Tiefen, am Ende reichte es für Rang 6. Mit Barbara Vollmer steht eine sehr erfahrene Trainerin an der Seitenlinie, die dafür sorgen dürfte, dass die Höhen Überhand nehmen und Konstanz ins Spiel der Rottenburger Einzug erhält. Die selbsternannten „PowerRangers“ werden also zur echten Standortbestimmung für die TuS-Männer.

Wie so oft wird es auch in diesem Spiel darauf ankommen die eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen und Rottenburg gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. „Dass wir dazu in der Lage sind einem Gegner unser Spiel aufzudrücken, daran zweifle ich nicht – es wird sehr darauf ankommen von Anfang an zu 120% da zu sein und die Leistung abzurufen. Mit hohem Druck im Aufschlag und stabiler Annahme wird es für jeden Gegner schwer – soweit die Theorie, mal sehen wie wir das in die Praxis umgesetzt bekommen“ blickt Trainer Franz Steiner positiv gestimmt dem Saisonauftakt entgegen. Er muss zwar den gesamten Oktober auf seinen im Ausland weilenden Kapitän Marko Kienast verzichten und auch Julian Kallfass wird erst kurzfristig vor dem Spiel aus dem Urlaub zurückkehren, kann aber ansonsten personell aus den Vollen schöpfen.

Für die Zuschauer wird sich indes wenig ändern. „Wir werden die Heimspiele wie gewohnt gestalten: es wird den allseits bekannten Flammkuchen, den Bierwagen und neuerdings auch Weinschorle geben und auch sonst wird sich an der Aufmachung und am Aufwand der Organisation des Spieltags nichts ändern. Jetzt einen Gang zurückzuschalten wäre das falsche Signal“, verspricht Mannschaftssprecher Markus Wintergerst und fügt an: „Wir freuen uns auf unsere Heimspiele und hoffen, dass wir mit unserm treuen Publikum rund um Stammtrommler und Edelfan ‚Fons‘ wieder viele mitreißende Volleyballabende erleben werden.“

Im Vorprogramm zum Spiel der ersten Mannschaft (Hallenöffnung 19 Uhr) geht bereits um 16 Uhr die Zweite gegen den zweiten Anzug des SV Fellbach ans Netz.

 

28. September 2014 - Herren 1:  Pokal

Verbandspokalsieg

Durmersheim konnte den Erwartungen beim Verbandspokal in der heimischen Gymnasiumhalle entsprechen und sich weitestgehend souverän den Sieg beim Verbandspokal und die damit verbundene und angestrebte Teilnahme am Regionalpokal sichern.

Siegreiches Team beim Verbandspokal: TuS Durmersheim M1 (Photo by Joachim Greiner)

Ohne die privat verhinderten Kienast, Koch, Kallfass und Wintergerst konnte sich die Starting Six von Coach Franz Steiner mit Thomas Heidebrecht im Zuspiel und Fabian Schmidt als einzige Wechseloption gegen die eigene dritte Mannschaft in 2 Sätzen durchsetzen. Für die Dritte war jedoch schon das Erreichen des Verbandspokalfinales ein beachtlicher Erfolg – sie ließen in der Vorrunde alle Oberligisten hinter sich. Zu Bemängeln war bei der Ersten lediglich die Annahme, die sich nicht so sattelfest präsentierte, wie das von Coach Steiner gewünscht wurde. Nichts desto trotz bedeutete der Sieg den Einzug ins Finale des Verbandspokals, in dem schon die VSG Mannheim wartete, die zuvor Regionalligist TSG Rohrbach in einem engen Spiel ausschaltete.

Das Finale gegen Oberligist Mannheim gestaltete sich im ersten Satz einigermaßen einseitig und ging verdient an die Hausherren. Im zweiten Satz ließ Durmersheim die nötige Konsequenz ein wenig missen und sah sich prompt einem engen Spielstand bei 18:18 gegenüber, bevor es gelang sich einen kleinen Vorsprung zu erspielen und den Satz und damit den Titel sicher in den heimischen Hafen zu bringen.

Da außer Durmersheim keine der angetretenen Mannschaften eine vorab nötige Meldung zum Regionalpokal abgegeben hatte, stand die Qualifikation bereits vor Turnierbeginn fest. Dennoch wurden die Spiele als letzte Testspiele vor der Saison angesehen und entsprechend ernst genommen. Franz Steiner zeigte sich nach dem Spiel mit dem Ergebnis zufrieden, bemängelte jedoch: „Wir können besser spielen, wenn wir die nötige Konsequenz an den Tag legen. Dies ist der Mannschaft heute schwer gefallen. Gerade in der Annahme schleichen sich immer wieder Fehler ein. Aber noch ist ja eine Woche Zeit diese auszumerzen und weiter an der Abstimmung zu arbeiten.“

Der Regionalpokal wird am 11./12.10.2014 im Württembergischen ausgetragen, ein genauer Ort und die Gegner stehen noch nicht fest.

 

28. September 2014 - Herren 1:  Vorbereitung

Vorfreude ist die schönste Freude

Mitte Juni treffen sich 12 Mann in Sportoutfit, darunter 5 Neuzugänge und ein (neuer) Trainer zum Trainingsauftakt. Ein Dreizehnter weilt zu diesem Zeitpunkt in Afrika. Den Saisonanfang am 4.Oktober fest im Blick wurde zunächst eine Karfteinheit an den Geräten der altehrwürdigen Spielstätte des TuS absolviert und die aus den vielen Zweitliga-Jahren gewohnte Grundlage für eine lange Saison geschaffen. Die 3.Liga ist für alle Beteiligten absolutes Neuland. Da sie erst vor 2 Spielzeiten Einzug in die Ligenlandschaft erhalten hat, kann sich noch keiner der Spieler des aktuellen Kaders mit Erfahrungen schmücken. Im Gegenteil. Es herrscht große Ungewissheit über die bevorstehenden Aufgaben. Als Absteiger aus Deutschlands zweithöchster Liga erhält man zwar automatisch das Titelfavorit-Prädikat, doch diesem kann man höchstens gerecht werden, wenn man das Niveau hält und keinen Gang zurückschaltet. Entsprechend hat sich auch an der akribischen und sowohl kräftezehrenden, als auch kräfteaufbauenden Vorbereitung gegenüber den vergangenen Spielzeiten nichts verändert. Die erklärten Saisonziele sind zunächst einmal die Abgänge zu verkraften, die zahlreichen Neuen zu integrieren, junge Spieler heranzuführen und sowohl den Eigenen als auch den Erwartungen von außen gerecht werden. Das sind viele und hohe Ziele, doch die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Potential hat und alles dafür tun wird, sie zu erreichen.

Als Vorgeschmack schon mal einige Highlights von letzter Saison (Video by Việt! Photographics)

Mitte Juli folgten die ersten Kontakte mit dem eigentlichen Spielgerät bevor Ende Aufgust eine Serie von Testspielen folgte. Den Anfang machte ein abendliches Trainingsspiel gegen Zweitligist SV Fellbach, das mit dem besseren Ende für die TuS-Akteure endete. Ein Turnier im französischen Strasburg folgte, bei dem Coach Franz Steiner erstmals auf seinen nahezu kompletten Kader zurückgreifen konnte. Vor allem gegen die starken Franzosen aus St.Louis und dem heimischen Racing Club konnte schon streckenweise guter Volleyballsport beobachtet werden und der zweite Platz bei dem gut besetzten Turnier bezeugt dies auch nachdrücklich. Das neue Team wächst weiter zusammen und harmoniert immer besser.

An einem Trainingssonntag im September gastierte dann Zweitligist TSV GA Stuttgart in Durmersheim. Man einigte sich auf zwei mal vier Sätze und hatte somit viel Zeit zum Ausprobieren und Testen. Auch in unterschiedlichen Besetzungen konnte man den Stuttgartern Paroli bieten und nach einem anstrengenden Tag sogar ein 5:3 und damit den nächsten Erfolg verbuchen. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildete das Rückspiel beim SV Fellbach. Die abendliche Lethargie legte dem Spiel jedoch eine einschläfernde Schwere auf, sodass das Spiel auf beiden Seiten wenig ansehnlich war. Aber bekanntermaßen folgt häufig auf eine mittelmäßige Generalprobe eine gelungene Vorstellung. Dies ist zumindest die allseitige Hoffnung im TuS-Lager und kann beim Pflichtspielauftakt im Verbandspokalfinale direkt unter Beweis gestellt werden. Dieses findet am Sonntag, 28.09.2014 ab 11 Uhr in der Durmersheimer Gymnasiumhalle statt. Dabei trifft man im Halbfinale zunächst auf die eigene dritte Mannschaft und im Erfolgsfall auf den Sieger der Partie zwischen der TSG Rohrbach (RL) und der VSG Mannheim(OL). Es ist also bereitet. Team und Trainer sind bereit, die Saison kann kommen. Und sie kommt. Am 4.Oktober gegen TV Rottenburg 2 in der Hardtsporthalle Durmersheim ab 19:15 Uhr.

Wir freuen uns auf das Spiel und die Kulisse nach der langen Sommerpause und hoffen auf ein weiteres Volleyballspektakel in Durmersheim!

 

13. September 2014 - Herren 1:  Trainerwechsel

Franz Steiner ist neuer Trainer der 1.Mannschaft

Es steht schon seit Mai fest und viele haben es bereits mitbekommen, doch nun soll Franz Steiner auch offiziell als neuer Trainer vorgestellt werden. Franz tritt damit die Nachfolge von Erfolgstrainer Alexander Sartisson an und letztendlich auch von sich selbst - er führte bereits 1991 die erste Mannschaft des TuS in die 2.Bundesliga. Im Verein ist er den älteren Mitgliedern also durchaus bekannt - doch auch aktuelle Spieler kennen ihn bereits von seiner erfolgreichen Arbeit als Trainer der 3.Mannschaft.
Spielerisch ist Franz viel in Baden-Württemberg herumgekommen. Durmersheim, Freiburg, Stuttgart und auch seine mit Sicherheit erfolgreichste Station beim Vorläufer des heutigen VfB Friedrichshafen bezeugen seine langjährige Erfahrung sowohl im Amateur- als auch im Profibereich. Mit dem Aufstieg in die 1.Bundesliga schrieb er in Friedrichshafen Geschichte.
Bis 2011 war Franz Product Manager und Einkaufsleiter bei Hewlett-Packard und Agilent Technologies und befindet sich bereits im Ruhestand. Seine Frau und sein Sohn werden es ihm danken und so kann er sich in seiner Freizeit ganz dem Volleyball und seinen weiteren Leidenschaften Windsurfen, Wandern und Motorradfahren widmen. Im Interview mit Pressewart Viet Bui sprach Franz über seinen Antrieb, seine Ziele, sowie über Stärken und Schwächen der neuen Mannschaft:

Der neue Kapitän der MS Durmersheim: Franz Steiner (Photo by Việt! Photographics)

Viet: Hallo Franz, Du gehörst zu den engagiertesten Mitgliedern bei uns in unserer Volleyballabteilung und geniesst als solcher auch ein hohes Ansehen. (lacht) Was hat Dich dazu bewegt, die Nachfolge von Alexander Sartisson anzutreten und nun unsere erste Mannschaft zu trainieren?

Franz: Es fängt ja schon mit vielen Vorschusslorbeeren an, vielen Dank dafür, wobei ich nicht weiss, ob das wirklich so stimmt, aber ich nehme es einfach mal so entgegen. Was hat mich bewogen? (zögert) Ich bin seit letztem Jahr selbst nicht mehr so aktiv im Volleyball engagiert, was natürlich eine Frage des Alters und der Gesundheit ist, trotzdem brennt das „Volleyball-Feuer“ noch in mir. Ich trainiere ja die dritte Mannschaft, und als die erste Mannschaft auf mich zu kam und fragte, ob ich Interesse hätte, Trainer der ersten Mannschaft zu werden, habe ich keine lange Bedenkzeit gebraucht, auch deshalb, weil ich die Jungs einigermassen kannte, zwar nicht so direkt, aber immerhin von den Spielen, die ich bisher gesehen habe und von daher hielt ich das für eine sehr interessante Anfrage, die ich dann eben positiv beantwortet habe.

Viet: Es ist zeitlich sehr grosser Aufwand, neben der dritten Mannschaft auch noch die erste Mannschaft zu betreuen. Wie bringst Du das unter?

Franz: Ich bin nicht mehr in Vollzeit tätig und konnte daher mein Hobby zum Beruf machen, so dass ich die Zeit für Vorbereitung, Trainingsdurchführung, Trainingsnachbereitung und Analysen aufwenden kann. Die verfügbare Zeit erlaubt es mir auch, bei Turnieren und Pflichtspielen anwesend zu sein. Ich wende etwa 15 bis 20 Stunden pro Woche für den Verein auf, daher kann man immerhin von einem Teilzeit-Job sprechen.

Viet: Das ist viel Zeit, die Du da investierst. Alexander Sartisson hat auch viel Zeit investiert und war sehr lange Trainer. Er hat die Mannschaft in seinen elf Jahren lange geprägt. Was möchtest Du anders machen?

Franz: Das ist schwierig zu beantworten, ich habe keinen Einblick in die Art und Weise der Tätigkeit und des Trainings, die er gemacht hat, insofern kann ich nicht allzu viel dazu sagen. Ich habe aber meine eigenen Ziele und Vorstellungen, die ich mit der ersten Mannschaft besprochen habe. Im Endeffekt muss die Mannschaft diese Frage selbst beantworten, denn ich kann keinen direkten Vergleich zwischen Alex und mir ziehen.

Viet: Du hast gerade von Zielen gesprochen, was möchtest Du erreichen und was hilft Dir dabei, diese zu erreichen? Wo liegen die Stärken der Mannschaft?

Franz: Es gibt ein erklärtes Ziel, es ist sowohl meines als auch das der Mannschaft. Sie ist ja nicht sportlich abgestiegen, sondern aufgrund der finanziellen Lage freiwillig abgestiegen. Daher haben möchten wir alle sportlich den Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga schaffen. Das Team selbst ist sowohl in letzter Zeit als auch in den letzten Jahren stetig zusammengewachsen. Sie besitzt dadurch ein hohes Mass an Eigenständigkeit und das ist sicherlich ein Vorteil, den man nutzen kann, um zum Beispiel neue Spieler zu integrieren. Ich habe den Spielern auch deutlich gemacht, dass ich neben dem Wiederaufstieg am Ende der Saison sagen kann, dass jeder etwas dazugelernt hat.

Viet: Also meinst Du ja auch indirekt, dass die erste Mannschaft auch sehr willensstark ist?

Franz: Ja, sie sind psychisch sehr stabil, das hat man in der letzten Saison gesehen, wenn es mal in den Tiebreak ging und ich bin davon überzeugt, dass es ein grosser Vorteil ist, dass die Spieler schon lange eine Einheit sind und dies auch in Zukunft verwenden können.

Viet: Wenn wir schon bei den Stärken sind, möchte ich auch die Schwächen ansprechen. Wer sich ein Spiel der ersten Mannschaft angeschaut hat, dann konnte man feststellen, dass die Aufschläge sowie die Blocks doch optimierungsbedürftig sind. Wirst Du diese Schwächen gezielt trainieren?

Franz: Die erste Trainingsphase haben wir mittlerweile hinter uns, wir haben relativ viel für Kraft und Kräftigung getan, wir reduzieren dies im Trainingsprogramm allmählich und nun konzentrieren wir uns auf die Individualtechniken, auch die Aufschläge werden trainiert. Es ist natürlich notwendig, Aufschläge verstärkt zu trainieren und so zu einer recht scharfen Waffe zu machen. Es sind, wenn ich es so sagen darf, relativ einfache Punkte, wenn direkte Aufschlagspunkte gemacht werden oder der Gegner aufgrund eines guten Aufschlages nicht zu einem guten Spielaufbau kommt. Auch in der ersten Bundesliga ist der Aufschlag ein Schwerpunkt.

Viet: Im letzten Heimspiel gegen FT 1844 Freiburg konnte man beobachten, dass die Freiburger zum Teil hervorragend Bälle geblockt haben, während die Blocks der Durmersheimer wenig effektiv waren.

Franz: Wir werden ein Konzept erarbeiten, damit wir in den kommenden Spielen auch sehr gefährliche Bälle des Gegners gut parieren können. Zum Block gibt es zwei Möglichkeiten: Zum Ersten den Individualblock. Das hat dann vor allem mit der Technik des Blocks zu tun, mit der Sprunghöhe, der Handhaltung und mit der Aggressivität, auf den Ball zu gehen. Zum Zweiten natürlich, und das ist, was man im Spiel häufiger sieht, die Abstimmung im Doppelblock und was, wie ich denke, sehr wichtig sein wird, bei hohen Pässen oder bei schlecht gespielten Bällen des Gegners auch mal einen Dreier-Block gestellt werden muss. aDenn auch hier muss ich sagen, dass ein Block zwar nicht ohne Anstrengungen funktioniert, aber dass dies doch einfache Punkte sind. Man muss nicht lange über die Abwehr kämpfen und dann den Angriff forcieren. Deshalb sind Angabe und Block sehr wichtige Elemente im Spiel.

Viet: Wer bei Heimspielen in der Hardtsporthalle war, konnte sehen, dass Alex ein sehr ruhiger Trainer war. Wirst Du aktiver in das Spielgeschehen eingreifen?

Franz: Ich habe die Eigenschaft, während einem Spiel so gut wie nie auf einer Bank zu sitzen und ich bin permanent in der Coaching-Zone unterwegs. Ich möchte keine Unsicherheit oder Nervosität stimulieren, aber es geht darum, präsent zu sein und der Mannschaft Tipps zu geben. Das ist wahrscheinlich eine Mentalitätsfrage, das war ich als Spieler schon und bin es als Trainer auch. Ich möchte und muss den Kontakt suchen und ich versuche, eine bestimmte Linie fahren. Ich möchte einerseits niemanden übermässig nervös machen oder beunruhigen, aber andererseits möchte ich auch Anregungen geben, um damit, wenn es mal nicht so gut läuft, das Spiel zu unseren Gunsten zu beeinflussen. Kommunikation soll nicht nur bei Auszeiten und zwischen den Sätzen geschehen, sondern auch während dem Spiel.

Viet: Vielen Dank für das Gespräch!

 

8. September 2014 - Herren 1:  Neuzugänge

Unsere Neuzugänge stellen sich selbst vor

Unsere 5 Neuzugänge Franz Steiner (Trainer), Timo Goes, Florian Ebert, Daniel Heidak, Julian Kallfass und Thomas Heidebrecht sollten sich spontan selbst vorstellen, das Ergebnis seht ihr hier:

Die Neuzugänge stellen sich vor(Video by Việt! Photographics)

 

4. September 2014 - Herren 1:  Hallenvorbericht

Viel Neues und doch alles beim Alten

Der ohnehin schon schmale Etat der Mannschaft liess sich für keine weitere Saison mit dem Finanzhaushalt des TuS vereinbaren und ebenso scheiterten die kurzfristig angesetzten, intensiven Verhandlungen mit Karlsruher Vereinen zwecks Spielgemeinschaft zum Erhalt des Bundesligastandpunktes im Grossraum Karlsruhe.

Das aktuelle Mannschaftsbild zur neuen Saison 2014/2015(Photos by Việt! Photographics)

Somit steht für alle Beteiligten ein Um- und Aufbruch in eine neue Situation und Spielzeit an. Der nicht für möglich gehaltene Verbleib der ersten Herrenmannschaft beim TuS Durmersheim konnte jedoch unter Eingang einiger Kompromisse gestemmt werden. Die Mannschaft startet nun also in der 3.Bundesliga und hat sich das Ziel der vorderen Plätze und den Aufbau einer stabilen, finanziellen Struktur für die kommenden Jahre auf die Fahnen geschrieben. All dies jedoch ohne den langjährigen Trainer Alexander Sartisson – die Zahlung seines Gehaltes konnte in dieser angespannten Situation nicht garantiert werden. Somit bleibt uns nur uns von einem langjährigen Erfolgsgaranten und Freund zu verabschieden und ihm für 11 Jahre TuS zu danken! In die Bresche springt ein Altbekannter. Franz Steiner, erstligaerfahren und bisher Trainer der 3.Mannschaft, hat die Mannschaft um Kapitän Marko Kienast übernommen. Auch der Minimalkader der vergangenen Spielzeiten konnte dank einiger Neuzugänge auf 12 Spieler aufgestockt werden. Vom ssC Karlsruhe (Oberliga) stösst Thomas Heidebrecht als Verstärkung im Zuspiel zum TuS. Auch Florian Ebert hat sich nach einem Jahr in der zweiten Mannschaft wieder für die Erste entschieden, ebenso Timo Goes aus der dritten Mannschaft, der nach seiner 2.Liga-Premiere am letzten Spieltag der vergangenen Saison nun fester Bestandteil des Kaders sein wird. Mit Julian Kallfass verstärkt ein Diagonalangreifer mit Karlsruher Wurzeln und Zweitligaerfahrung (FT 1844 Freiburg) die TuS-Offensive und last but not least: Daniel Heidak. Der bei den Youngstars Friedrichshafen ausgebildete Student hat sich nach einigen Jahren Verbandsliga beim SVK Beiertheim nun auch für den TuS entschieden und verstärkt die Aussen-/Annahmeposition.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge müssen wir hingegen unsern Jüngsten ziehen lassen – Jens Sandmeier packt die Chance beim Schopf und streift in der kommenden Saison das Erstliga-Trikot des TV Bühl über. Auch Beachass Christian Eckenweber müssen wir nach dem Ende seines Studiums einer ungewissen Zukunft entgegen gehen lassen. Ebenso wird Hannes Maisch voraussichtlich beruflich derart eingespannt sein, dass ein Engagement in der ersten Mannschaft unwahrscheinlich erscheint.

Unsere Zuschauer dürfen sich also auf viel frischen Wind in der altbekannten Hardtsporthalle freuen. Dennoch wird sich am sympathischen und engagierten Auftritt der Mannschaft wenig ändern, ebenso an den Rahmenbedingungen. „Wir wollen das Niveau halten und ebenso jeden Spieltag zu einem Volleyballfest für die Zuschauer und auch für uns machen. Jetzt einen Gang zurückzuschalten wäre das falsche Signal - wir wollen und werden Gas geben und schauen was am Ende rauskommt“, kommentiert Mannschaftssprecher Markus Wintergerst die bevorstehende Saison.

Diese beginnt am 4.10.2014 um 19:30 Uhr gegen den TV Rottenburg 2.

 

2. September 2014 - Herren 1:  Neuzugang

Neuzugang Nr.5

Last but not least ein altbekannter Neuzugang: FLORIAN EBERT!

Flo spielte bereits vor 2 Jahren bei uns in der 2.Liga und kehrt nun nach einem studienbedingten Jahr in der zweiten Mannschaft wieder zu uns zurück! Wir können uns also wieder auf seine mächtigen Blocks auf der Mittelposition freuen und heissen ihn recht herzlich willkommen!

Welcome back: Florian Ebert!

Bilder: (Regionalblitz!)

(Photos by Harald Hofheinz)

 

1. September 2014 - Herren 1:  Neuzugang

Neuzugang Nr.4

Und noch ein Neuer: DANIEL HEIDAK!

Daniel spielte zuletzt beim SVK Beiertheim und wird als Annahme-/Aussenwaffe in der kommenden Saison für uns auf Punktejagd gehen. Der gebürtige Seehase war seinerzeit bereits in der Bundesligareserve für die VolleyYoungStars Friedrichshafen in der 2.Liga auf dem Parkett und wir freuen uns, dass er es nochmal wissen will!

Herzlich Willkommen, Daniel Heidak!

 

31. August 2014 - Herren1:  Neuzugang

Neuzugang Nr.3

Hier kommt der Mann, der sein Debüt noch vor seiner offiziellen Vorstellung gegeben hat: TIMO GOES!

Timo stand bereits im letzten Spiel der vergangenen Saison seinen Mann auf der Liberoposition und ist ab der kommenden Saison fester Bestandteil des Teams! Er kommt aus unserer eigenen dritten Mannschaft und wird sich trotz grösster Sprungkraft des Teams (jedoch auch geringster Körpergrösse) das Liberoleibchen überstülpen!

Herzlich Willkommen, Timo Goes!

(Bilder von Regionalblitz!)

(Photos by Harald Hofheinz)

 

30. August 2014 - Herren 1:  Neuzugang

Neuzugang Nr.2

Und gleich der zweite Neuzugang hinterher: Wir freuen uns auf THOMAS HEIDEBRECHT!

"Heidi" war zuletzt beim ssC Karlsruhe in der Oberliga aktiv und wird uns in der kommenden Saison auf der Zuspielposition verstärken. Sein unbändiger Wille keinen Ball verloren zu geben vermag ein ganzes Team mitzureissen und sowohl athletisch als auch spielerisch wird er sich gut in die Mannschaft eingliedern!

Herzlich Willkommen, Thomas Heidebrecht!

(Bilder von Regionalblitz!)

(Photos by Harald Hofheinz)

 

29. August 2014 - Herren 1:  Neuzugang

Neuzugang Nr.1

Es wird Zeit für die Vorstellung des ersten Neuzugangs: Neu beim TuS ist JULIAN KALLFAss!

Julian spielte zuletzt in der Regionalliga beim USC Freiburg und war davor bereits in der 2.Liga bei der FT 1844 Freiburg aktiv. Vergangene Saison laborierte er an einer Schulterverletzung und stieg erst zum Ende der Saison mit leichtem Balltraining wieder ins Volleyball ein. Das athletische Sprungwunder mit Karlsruher Wurzeln wird uns auf der Diagonalposition verstärken.

Herzlich Willkommen, Julian Kallfass!

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24. August 2014 - Herren 1:  Beachvolleyball

Durmersheim räumt im Sand ab!

Die diesjährige Beachvolleyballsaison hätte für die TuS-Volleyballer kaum erfolgreicher verlaufen können.

Die Hälfte der Turniere konnte von Durmersheimer Spielern gewonnen werden. Insgesamt 8 TuS-Spieler erreichten mindestens einmal ein Halbfinale bei einem Turnier der Serie und bei allen Turnieren fand sich zumindest ein TuS-Akteur im Halbfinale wieder. Das Geschehen bei der Baden-Württembergischen Beachelite wurde also massgeblich von den starken Durmersheimer Leistungen mitbestimmt.

Die neuen Baden-Württembergischen Meister v.l.: Sabrina Karnbaum (SV Lohhof), Tim Kreuzer (SV Fellbach), Christian Eckenweber (TuS Durmersheim), Ricarda Zorn (SV Lohhof) (Photo by Nils Wüchner)

Das Sahnehäubchen auf diese überragende Saison war jedoch Christian Eckenweber vorbehalten. Sein Triumph bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften mit seinem Fellbacher Partner Tim Kreuzer krönt seine beispiellose Saison. Zuvor gelangen ihm bereits 3 Turniersiege mit Fabian Schmidt, der seinerseits sogar noch einen vierten Sieg mit Marko Kienast verbuchen konnte.

Auch Benny Loritz gelang mit einem Sieg bei einem Turnier der höchsten Kategorie, einem weiteren Turniersieg und zahlreichen Treppchenplatzierungen eine starke Saison mit seinem Freiburger Partner Julian Sadleder. Sie schafften schlussendlich den Sprung in die Top30 der deutschen Rangliste.

Neuzugang Thomas Heidebrecht kämpfte sich in seiner ersten Saison auf der Tour mit Ex-Durmersheimer Matthias Löw ein ums andere Mal in die Nähe des Treppchens und komplettierte mit dem weiteren Neuzugang Julian Kallfass das starke Gesamtbild.

Somit waren die Erfolge gut auf die Spieler verteilt – während Christian Eckenweber sich die Baden-Württembergische Krone aufsetzte und nebenbei noch die Einzel- und Teamrangliste über die Winterpause auf dem Platz an der Sonne verbringen darf, war Fabian Schmidt bei seinen Auftritten auf A-Turnieren nahezu unschlagbar. Benny Loritz feierte hingegen insbesondere bei den Innenstadt-Turnieren gute Erfolge und auch Marko Kienast, der diese Saison nahezu jedes Turnier mit einem neuen Partner bestritt, konnte mit einem Turniersieg, dem dritten Platz bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften und der Finalteilnahme beim Saisonabschluss in überlingen glänzen.

 

31. Juli 2014 - Volleyballabteilung:  Saisonvorbereitung

Die Vorfreude steigt!

Der Ball fliegt wieder! Die erste, zweite und dritte Herrenmannschaft sind seit einigen Wochen wieder im Balltraining und auch die Damen bereiten sich auf die neue Saison vor. Neue Liga, neue Gesichter und neue Ergebnisse von unseren Mannschaften findet ihr jetzt wieder hier.

Die ersten Spieltermine:

Herren 1: Unsere erste Herrenmannschaft startet am 4. Oktober in die Saison in der dritten Liga. Der Gegner beim Heimspiel ist der TV Rottenburg 2. Alle News von der 'Ersten' findet ihr auch auf Facebook, da finden sich auch die ersten Neuzugänge. Schaut vorbei!

Herren 2: Die 'Zweite' fängt ebenfalls mit einem Heimspiel an. Gegen die FT Freiburg 2 gibt es ein Duell, dass zwischen den beiden Vereinen schon viel Tradition hat. Und Zeit um die 'Zweite' anzufeuern sollte auch jeder haben, das erste Spiel in der Regionalliga steigt schon am 20. September.

Herren 3: Wie die Herren 1 startet unsere 'Dritte' am 4. Oktober in die Saison. Gegen den ssC Karlsruhe 2 wollen die Jungs sich gleich den ersten Saisonsieg sichern. Besonderes Saison-Highlight sind bestimmt die Spiele gegen die VSG Kleinsteinbach, da sich die beiden Mannschaften schon seit Jahren leidenschaftlich und fair duellieren.

Damen 1: Ebenfalls am 4. Oktober startet die Damenmannschaft in die Saison. Gegen die Mädels vom KIT SC wartet gleich eine schwierige Aufgabe auf unsere Damen. Verstärkung dafür können unsere Mädels gut gebrauchen!

 

14. Mai 2014 - Damen I:  Kaderentwicklung

Damen 1 auf Spielersuche

 

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