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Aktuelles und Berichte
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18. Februar 2012 - Herren I: Spielbericht TSV Grafing - TuS Durmersheim |
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Ein Sieg aus der Feder von Karl May |
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Die "Bärenhölle" wurde eingenommen. Erstmals in der gemeinsamen Historie von Durmersheim und Grafing. Und in einer Hauptrolle trat Hannes Maisch als "Old Shatterhand" auf. Karl May selbst hätte das Drehbuch nicht besser schreiben können. Maisch war zunächst angeschlagen auf der Bank geblieben, doch Mitte des zweiten Satzes kam er - nach einem knapp verlorenen ersten Satz und bei einem Rückstand von 12:19 - für seinen Zuspieler-Kollegen "Old Surehand" (dank der mittlerweile grauen Haare) Steffen Schad ins Spiel und leitete die Wende in dieser Geschichte ein. Durmersheim nahm den Kampf an und grub quasi das Kriegsbeil aus. Shatterhand Maisch setzte fortan vor allem seinen "Bärentöter" Benedikt Schirmers und seinen "Henry Stutzen" Marko Kienast effizient ein und sorgte beim "Schut" Dejan Stankovic und seiner Grafinger Bande zunehmend für ratlose Gesichter. Grafing, die ohne ihren eigentlichen Zuspieler antreten mussten, verwendeten im dritten Satz beinahe so viel Energie auf Diskussionen mit dem Schiedsgericht wie auf das eigene Spiel, was sich nicht auszahlen sollte. Der vierte Satz geriet indessen zu einer Demonstration Durmersheimer Überlegenheit, da die Wagenburg der gastgebenden Bären dem Druck der Durmersheimer Apachen nicht standhielt. Mit 3:1 wurde damit letztenendes der Bär erlegt und quasi der Schatz im Silbersee gehoben. Sehr zu Freude von TuS Trainer Alexander Sartisson, der zur Not noch seinen Häuptling "Winnetou" Philipp Lintner und seine Silberbüchse Oliver Rathschlag in der Hinterhand gehabt hätte. Wohl dem Schriftsteller, der es sich leisten kann, seine Hauptfiguren sparsam einzusetzen. Am Rande sei noch erwähnt dass Durmersheim das Duell der Diagonalspieler (Schirmer gegen Schirmers) gewann und sich damit den Titel des Schirmherren sicherte (kleines Wortspiel) und der Ex Durmersheimer Simon Meisel mit seiner charmanten Begleitung den vierten Satz auf der Tribüne dominierte.
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16. Februar 2012 - Herren II: |
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Spitzenposition in der Tabelle erfolgreich verteidigt. |
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Wie bereits in den vier Partien zuvor entschied das Durmersheimer Oberligateam auch das Auswärtsspiel in Rohrbach mit 3:1 (25:18, 19:25, 25:17, 28:26) für sich. Der TuS begann das Spiel ungewohnt konzentriert, es gelang aus einer stabilen Annahme heraus die eigenen Angriffe zu verwerten, so dass man durch gelegentliche Abwehraktionen oder durch Angriffsfehler der Gastgeber einen Vorsprung erspielen und bis zum Satzende halten konnte. Der überraschende Erfolg im ersten Satz sorgte nur für leichte Irritation. Nachdem man den zweiten Durchgang auf Grund einer deutlichen Leistungssteigerung der Gastgeber abgeben musste glaubte mancher im Team (dem "Gesetz des gewonnenen ersten Satzes" folgend) bereits einer sicheren Niederlage entgegenzublicken. Den in der Satzpause formulierten Vorsatz den Kampf anzunehmen und die Sätze drei und vier für sich zu entscheiden ließen die Durmersheimer Taten folgen. Nach einem souverän gewonnenen dritten Durchgang entwickelte sich gegen Ende des vierten Satzes ein spannendes Spiel, in dem sich Routinier Christoph Lintner beim Stand von 25:25 verletzungsbedingt auswechseln lassen musste. Axel Kramer, der bis Mitte des vierten Durchgangs auf der Diagonalen eine solide Partie abgeliefert hat, stellte nun als Mittelblockersatz seine Flexibilität unter Beweis und die Mannschaft zeigte sich nervenstark. Nach einem präzisen Dankeball von Axel Kramer nutzte Kapitän Florian Ebert im Schnellangriff beim vierten Matchball die erste echte Chance zum 28:26. Sechs Siege aus den letzten sechs Spielen, in denen das Team regelmäßig Ausfälle auf verschiedenen Positionen kompensieren konnte, lassen das Selbstvertrauen wachsen und man freut sich auf die kommenden Aufgaben. Im Restprogramm stehen nun drei Prüfungen gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg an. Den Auftakt bildet die Partie gegen die erste Mannschaft des USC Freiburg, gegen die das Hinspiel glatt mit 0:3 verloren wurde (Samstag, 25.2. um 16 Uhr, in der Hardtsporthalle).
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16. Februar 2012 - Damen I: |
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Ein Arbeitswochenende beim TUS |
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Gleich 3 Mannschaften des TUS-Durmersheim mussten am letzten Wochenende harte Arbeit leisten, bevor sie ihre Punkte in der Tasche hatten. Neben den Herren 1 und 3 mussten auch wir Damen 1 beim TUS Mühlhausen/Würm den 3:2 Sieg schweißtreibend erkämpfen. Gleich im ersten Satz wurden wir von den durch ihren Sieg gegen Knittlingen euphorisierten Mühlhausenern sprichwörtlich überrollt. Nur so nach und nach fanden wir zu unserem Spiel und konnten gegen Ende des Satzes wieder Anschluss finden. Auch der 2. Satz gestaltete sich weithin noch etwas zäh und musste ebenfalls abgegeben werden. Doch nun war Schluss mit Lustig. Ganz im Zeichen - Auge um Auge, Zahn um Zahn - präsentierten wir den Gastgebern Satz 3 und 4 als Retourkutsche, d.h. für 20:25 und 21:25 gab es jetzt 25:21 und 25:20 auf die Mütze. Es galt nun, den 5. Satz ins eigene Lager zu holen und dank dem engagierten und nervenstarken Einsatz aller Beteiligten konnten wir letztendlich den Sack zu unseren Gunsten zumachen.
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13. Februar 2012 - Herren I: Vorbericht TSV Grafing - TuS Durmersheim |
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Karneval in Grafing (?) |
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Am Faschingssamstag sind die Volleyballer des TuS Durmersheim in Grafing im Einsatz. Trikot statt Karnevalskostüm also für Zuspieler Hannes Maisch und seine Mannschaftskollegen. Damit die Dreieinhalb Stunden Heimfahrt in Feierlaune angetreten werden können, soll möglichst der Erfolg aus der Hinrunde wiederholt werden. Die Bayern werden allerdings ihr Möglichstes tun, um dies zu verhindern. Die Grafinger sind mittendrin statt nur dabei im Abstiegskampf und müssen hier vorwiegend auf ihre Heimstärke vertrauen, denn auswärts gelang den Grafingern bisher erst ein Sieg - beim sieglosen Schlusslicht aus Kempfenhausen. Zu Hause hingegen konnte der TSV fünf Siege in neun Partien verbuchen - die Verteidigung der "Bärenhölle" hat also erste Priorität in Grafing. TuS Trainer Alexander Sartisson hat unter der Woche sein Team darauf eingeschworen, nicht zu leichtfertig in die Partie zu gehen, denn zum einen hat die letzte Partie gegen Stuttgart gezeigt, dass auch die Teams aus dem Tabellenkeller Paroli bieten können, zum anderen ist der TSV gespickt mit erstligaerfahrenen Akteuren wie Dejan Stankovic, Armin Dewes oder Renaud Doue. Es heisst also für die Badener Vollgas zu geben, damit man am Schluss nicht selbst die Pappnasen aufgesetzt bekommt und als Verlierer verkleidet nach Hause fahren muss.
Genauso wie auf das Spiel freuen sich die Durmersheimer Akteure auf ein Wiedersehen mit alten Kameraden: Simon Meisel und Dennis Walter, beide ehemals im TuS Trikot aktiv, sind mittlerweile in Bayern wohnhaft und haben sich für die Partie als Zuschauer angekündigt.
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12. Februar 2012 - Herren I: Spielbericht TuS Durmersheim - TSV GA Stuttgart |
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Am Ende entscheiden Kleinigkeiten |
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So stellt sich das Durmersheimer Volleyballpublikum die Heimspiele ihres Zweitligateams vor: Packende Ballwechsel, Spannung bis zum Schluss und das bessere Ende für die Gastgeber. Der 3:2 Erfolg gegen die TSV Georgii Allianz Stuttgart bot den Zuschauern das alles und zusätzlich noch eine wahre Achterbahn der Gefühle. Die abstiegsgefährdeten Stuttgarter boten Durmersheim eine Partie auf Augenhöhe, dominierten den ersten Satz mit starkem Aufschlagspiel von Jan Zimmermann und Neuzugang Max Lake, den vierten gewannen sie mit tadellosem Blockspiel von Ex-Durmersheimer Frank Rüdinger. Für Durmersheim waren hingegen die Sätze zwei und drei, in denen die Feldabwehr um Libero Christian Koch einige Angriffe der Gäste entschärfen konnte und der Durmersheimer Schnellangriff (vor allem mit dem glänzend aufgelegten Matthias Reinstädt) Räume auf den Aussenpositionen schuf, die Marko Kienast, Benny Loritz und Philipp Lintner zu sicheren Punkten nutzten, eine klare Angelegenheit. Im fünften Satz zeigte Durmersheim die besseren Nerven, während den Stuttgartern die Anspannung des Abstiegskampf anzumerken war. Ausdruck fand die Nervenstärke im entscheidenden Satz ein einigen Situationen, die zu Gunsten Durmersheims ausgingen: Beim Ballwechsel zum 10:7 entschärften Benny Loritz und Christian Koch gleich drei Angriffe der Gäste, ehe Marko Kienast den Ball - von hinter dem Feld zugespielt - im Feld der Stuttgarter unterbrachte. Kurz danach knallte Kienast noch unbekümmert beim Spielstand von 12:11 dem schwäbischen Annahmeriegel ein vorentscheidendes As vor den Latz. Und als Stuttgart nochmal auf 13:13 herangekommen war und das Momentum auf seiner Seite hatte, konnte sich Durmersheim auf die Übersicht von Kapitän Philipp Lintner verlassen, der zunächst einen Angriff zum 14:13 versenkte und beim Matchball einen schwierig zu spielenden Ball aus der Abwehr souverän so an den Allianzblock platzierte, dass er danach unholbar im 'Aus" landete. Teamsprecher Matthias Reinstädt, seinerseits in Angriff und Block einer der besten Durmersheimer in dieser Partie, vergab an seinen Kapitän, der im zweiten Satz für den grippegeschwächten Benedikt Schirmers ins Spiel gekommen war und die Wende in der Partie einläutete, nach dem Spiel ein Sonderlob: "Philipp macht oft auch aus Mist noch Gold. Das ist in Situationen, wenn es bei uns nicht so läuft, enorm wichtig." Auch wenn Durmersheim die Punkte natürlich gern einstrich, wünschte Lintner im Interview nach dem Spiel seinem ehemaligen Teamkollegen Frank Rüdinger - nun Kapitän in Stuttgart - noch viel Erfolg und die nötigen Siege im Abstiegskampf und versprach, in der nächsten Woche in Grafing alles zu geben, damit Stuttgarts direkter Konkurrent keine Punkte aus dieser Partie mitnehmen könne. Eine Randnotiz: In der 10 Minutenpause des Spiels unterzeichneten der Durmersheimer Abteilungsleiter Jürgen Ruppert und die Stadtwerke Ettlingen, vertreten durch Geschäftsführer Eberhard Oehler, offiziell einen neuen Sponsoringvertrag - eine tolle Unterstützung für den TuS und ein wichtiger Schritt in der Planung für die nächste Spielzeit.
 Tolle Unterstützung für den TuS durch die Stadtwerke Ettlingen vertreten durch Geschäftsführer Herrn Eberhard Oehler
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08. Februar 2012 - Herren I: Vorbericht TuS Durmersheim - TSV GA Stuttgart |
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"Sobald angepfiffen ist, hat die Freundschaft Pause" |
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Am kommenden Samstag treffen in Durmersheim zwei Teams mit einer ordentlichen Portion "Momentum" aufeinander. Die gastgebenden Volleyballer vom TuS Durmersheim haben ihre letzten fünf Spiele gewonnen und sind im Jahr 2012 noch unbesiegt, die Gäste von der TSV Georgii Allianz aus Stuttgart haben ihrerseits die letzten drei Spiele für sich entscheiden können. Trotzdem könnte die Ausgangslage für beide Teams nicht unterschiedlicher sein. Die Badener befinden sich auf Rang drei in der Tabelle, quasi frei von sportlichen Sorgen, und können bereits im Hintergrund die Weichen für die nächste Zweitligasaison stellen. Für die Gäste aus der Landeshauptstadt higegen ist es "kurz vor Zwölf" im Kampf um den Klassenerhalt. Die Schwaben sind am letzten Wochenende mit zwei Siegen erstmals den Abstiegsrängen entstiegen, haben aber bereits einige Spiele mehr auf dem Konto als die direkten Konkurrenten aus Grafing und Coburg Dennoch ist man optimistisch bei der Allianz. Neuzugang Max Lake (ehemals in der ersten Liga für Rottenburg aktiv, nach Verletzungspause nun in Stuttgart) hat "eingeschlagen" und tatkräftig mitgeholfen, die Stuttgarter auf Kurs zu bringen. Nicht zuletzt wegen Lake geht TuS Kapitän Philipp Lintner davon aus, dass das Rückspiel nicht so deutlich gewonnen wird, wie noch das Hinspiel in Stuttgart. "Ich denke man kann voraussagen, dass wir diesmal länger als eine Stunde spielen werden. Nach jeder Menge Wechselexperimenten scheint Stuttgart nun eine stabile Aufstellung gefunden zu haben. Und Lake kann auf der Aussenposition gut helfen, die war im Hinspiel bei Stuttgart nicht wirklich stabil." Auch Durmersheims Trainer Alexander Sartisson erwartet ein schweres Spiel und einen Gegner mit einem hochgewachsenen, stabilen Block. "Aber ich erwarte von meinem Team auch, dass sie eine bessere Leistung als gegen Mendig zeigen, dann sollten wir den Heimvorteil in Punkte ummünzen können. In Reihen der Gäste, zu denen der TuS ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, erwartet insbesondere die Diagonalspieler ein herzlicher Empfang in der Hardtsporthalle. Kapitän Frank Rüdinger streifte sich das Trikot mit der 18 von 2006 bis 2009 für Durmersheim in der zweiten Liga über und steuerte per Block und im Schnellangriff einige Punkte zu den TuS Erfolgen in dieser Zeit bei. Sein Mitspieler Axel Ziethe geht in dieser Saison für die Senioren Ü35 des TuS ans Netz und wird am 25.3. bei der Regionalmeisterschaft wieder in der Hardtsporthalle auflaufen. Trotz aller Freundschaftlichkeit planen die Badener nicht, Schützenhilfe im Abstiegskampf zu geben. "Sobald angepfiffen ist, hat die Freundschaft Pause. Für so etwas sind wir alle viel zu ehrgeizig." meint TuS Sprecher Matthias Reinstädt "Wir werden hinterher auf jeden Fall ein Bierchen zusammen trinken, aber besser wird es denjenigen schmecken die die zwei Punkte auf dem Konto haben."
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01. Februar 2012 - Herren II: |
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Das Trainingskonzept der TuS-Reserve zeigt endlich Wirkung. Seit Monaten achten die Spieler darauf die Trainingsbeteiligung bei einer Quote von unter 30% zu halten. Während der Hinrunde gelang dies nicht immer, übertrainiert und volleyballsatt ging manche Partie unnötig verloren. Mit der Einführung des neuen Strafenkatalogs kurz vor dem Jahreswechsel, nach dem Nachwuchsspieler und Talente im Alter von unter 39 Jahren bei mehr als einer wöchentlichen Trainingsteilnahme mit einer Übertrainings-Strafkiste belegt werden, spürt man eine neue Dynamik im Team und eine ungewohnte Wettkampfstabilität. Fünf Spiele, fünf Siege, und zuletzt vier mal ein 3:1 mit dem obligatorischen Warmspiel- und Einschlagsatz - was man nicht im Training macht muss eben am Wochenende erledigt werden. Nach dem neuerlichen 1:3-Sieg im Derby bei der TS Durlach (25:23, 17:25, 20:25, 19:25) und der Verteidigung der Spitzenposition verabschiedeten sich die Spieler in eine wohlverdiente 14tägige Wettkampfpause. Für alle disziplinierten Trainingsabstinenzler setzt das Betreuerteam erneut auf das unterhaltsame Kennenlernspielchen "Kicken", jung gegen ganz jung, das am 11. Februar (19:30 Uhr bei der TSG Rohrbach) einem möglichen "fremdeln" im eigenen Team entgegenwirken soll.
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30. Januar 2012 - Herren I: VC Mendig - TuS Durmersheim |
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In der zweiten Bundesliga sind Satzergebnisse im einstelligen Bereich (25:9 oder deutlicher) eine Seltenheit. 25:0 kommt eigentlich nie vor. Außer bei Spielabsagen oder Regelverstößen wenn am grünen Tisch entschieden wird. So geschehen am letzten Spieltag, als der VC Mendig glatt mit 0:3 (0:75) gegen Friedrichshafen verlor. Mendig war aufgrund von Krankheit und Verhinderung von sieben (!) Spielern nicht die Reise an den Bodensee angetreten. Am kommenden Samstag reist der TuS Durmersheim nach Mendig. Wird es den Hausherren aus der Eiffel gelingen, gegen den Tabellendritten das Punktekonto etwas aufzupäppeln oder verabreicht TuS Medizinmann Sartisson mit seinem Team dem Vorjahresmeister eine weitere bittere Pille? Durmersheims Kapitän Philipp Lintner spekuliert nicht darauf, dass Mendig nochmals ähnliche Personalnot haben wird: "Die meisten Spieler der Mendiger werden wieder an Bord sein, auch da keine anstrengende Anfahrt zum Spiel nötig ist. Ausserdem werden die Spieler nach einer freien Woche wieder heiss auf Volleyball sein. Wir bereiten uns auf den VC vor, als hätte es die Spielabsage nicht gegeben." An das Hinspiel erinnert man sich beim TuS gern. Nach 0:2 Rückstand hatten die Badener das Spiel noch herumgebogen und Neuzugang Benedikt Schirmers zeigte mit einer Topleistung im Angriff erstmals sein Potential als möglicher Nachfolger für Lintner auf der Diagonalen. "Das Spiel damals war ein wichtiger Punkt für unseren Saisonverlauf" meint TuS Sprecher Matthias Reinstädt. "Benedikt war 'on fire'." Zu den Chancen im Rückspiel meint er "In Mendig zu gewinnen wäre schön ist aber ein hartes Stück Arbeit. Da lassen wir uns nicht vomTabellenstand blenden sondern schauen auf den Kader von Mendig. Mit fast genau dem selben Kader waren sie Meister. Und Spieler wie Rademacher, Schwenk, oder Dick gehören zu Topspielern auf ihrer Position in unserer Liga. Wir müssen schon unser bestes Volleyball abrufen um eine Chance auf den Sieg zu haben."
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29. Januar 2012 - Herren I: Spielbericht TuS Durmersheim - VSG Coburg / Grub |
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Durmersheim als "Prüfstein" zu schwer für die Gäste aus Coburg |
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Die Durmersheimer Hardtsporthalle ist schwer einzunehmen - in dieser Saison gelang dieses Kunststück bisher nur dem Tabellenführer aus Dresden. Auch der Aufsteiger aus Coburg musste dies am vergangenen Samstag erfahren und die Fahrt nach Hause mit leeren Händen antreten. Endstand: Durmersheim 3 - Gäste 1. Die Bayern waren mit großen Hoffnungen nach Durmersheim gereist. Die Kombination aus einem Neuzugang aus der ersten Liga (Evgeny Metelski), einem 3:1 Sieg gegen Friedrichshafen in der Vorwoche und der Erinnerung an den 3:0 Heimsieg vom Hinspiel ließen die Hoffnung sprießen. Im Vorbericht konnte man auf der Coburger Homepage lesen, dass Durmersheim als ein "Prüfstein, welcher aber [...] durchaus wieder zu bezwingen ist." zu sehen sei. Ein Auge schielte auch schon auf das anstehende Heimspiel gegen Dresden.
Letztlich erwies sich der Prüfstein aber als unverrückbar - nach zwei knappen Sätzen (jedes Team sicherte sich einen) behielt Durmersheim die Oberhand. In den entscheidenden Situationen zeigte sich, dass speziell in Drucksituationen Verlass auf die jungen Durmersheimer Angreifer ist. Benny Loritz griff mehrfach beherzt Angriffe des Sprunggewaltigen Lukas Gudas - aufgrund von Verletzungen auf der Diagonalposition im Einsatz - ab, Benedikt Schirmers versenkte beinahe nach Belieben die Bälle im Feld der Gäste, Markus WIntergerst wurde nur selten vom großgewachsenen Block aus Coburg gestoppt, und für die ganz schwierigen Dinge gibt es dann ja auch noch einen Marko Kienast im Team von Alexander Sartisson. Der Coburger Metelski zeigte sich nach der Partie als fairer Verlierer und zollte der Leistung der Gastgeber Respekt, auch wenn Coburg sicher durch das Fehlen von Nürnberger und Henke geschwächt gewesen war. TuS Kapitän Philipp Lintner hingegen konnte durchweg zufrieden sein mit der Leistung seiner Teamkollegen: "Die Hinspielniederlage wollten wir natürlich wettmachen und man liest ja auch die Vorberichte der anderen Teams - Motivation war also genug da. Unsere Jungs haben gut gespielt, da schaue ich gerne zu. Und jetzt sind wir erstmal Dritter, da gibt es nicht viele, die uns das zu diesem Zeitpunkt zugetraut haben. Aber vielleicht ist gerade das auch ein Vorteil für uns." Am nächsten Wochenende reist der TuS nach Mendig, ehe sich die Hardtsporthalle - dann gegen den württembergischen Nachbarn aus Stuttgart - wieder als schwer einzunehmen erweisen muss.
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